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 >> Ungewollte Reise <<

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CappuccinoKati

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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mo Jul 16, 2012 9:54 am

George hatte sich auf einem alten Baumstumpf gesetzt, doch als er Chio in der Nähe hörte, stand er auf. Er war noch nicht bereit auf sie zu treffen. Er wischte sich die Tränen weg und lief in die entgegengesetzte Richtung. Die Tränen verschleierten seine Sicht. Der Rotschopf konnte nicht sehen, wohin er trat. Irgendwann gab die Erde unter ihm nach. Ein Schrei entkam seiner Kehle, als er einen steilen Hang herunterfiel. Ein lautes Knacken ertönte und ein plötzlicher Schmerz durchzog sein linkes Bein. Der Zwilling lag auf seinem Rücken und versuchte sich zu konzentrieren. Der Schmerz raubte ihm den Verstand. Langsam blickte er zu seinem Bein. George hatte Angst vor dem, was er vielleicht sehen könnte…und das was er sah, ließ ihn fast ohnmächtig werden. Sein Bein war ohne Zweifel gebrochen, das war unschwer daran zu erkennen, dass sein gebrochener Knochen sich durch seine Muskeln und Haut gebohrt hatte. Blut sickerte ohne Halt aus der offenen Wund. >>Shit<<, keuchte George und geriet leicht in Panik, >>Nein, nein, nein<< Panisch versuchte er mit seinen Händen die Blutung zu stoppen.

Blake löste sich wütend von Fred. >>Die Frage ist nicht, ob ich dir verzeihen kann! Die Frage ist: Warum ist der Mensch ein Egoist?<< Sie versuchte sich zu beruhigen und drehte sich weg. >>Wir tun wirklich alles um aus dieser Situation rauszukommen und unsere Prinzessin ist sauer weil sie verletzt worden ist? Sie hat sich die ganze Zeit einen Lenz gemacht und mit Black und Potter rumgeflirtet und sich nur um sich selbst gekümmert! Bei ihr geht es immer nur um „ich, ich, ich“. Sobald sie den Mund aufmacht geht es nur um sie. Ja und sie ist verletzt worden! Das bin ich auch! Aber ich heule deswegen nicht rum! Nein, jedes Mal hab ich mich selbst wieder aufgerappelt. Seit wir hier sind, habe ich die Verantwortung für euch übernommen, damit ihr wieder in unserer Zeit landen! Zählt das nicht? Zählt das nicht, was George getan hat? Für euch? Mir reicht es mit den Menschen! Egal, was man macht, man macht es falsch! Ich habe genug! Ich höre auf! Helft euch selber! Ab jetzt seid ihr auf euch gestellt!<< Wütend marschierte sie aus dem Labor hinaus und ging augenblicklich in ihren Schlafsaal und packte ihre Sachen. >>Was machst du denn da? Musst du wo hin?<<, fragte ein Mädchen das auf dem Bett lag und das Kräuterkundebuch studierte. >>Ich halt es in diesem Drecksladen einfach nicht mehr aus. Ich brauche meine Ruhe, weit weg von euch allen<<, zischte sie und schnappte sich ihren Koffer. Mit diesem im Schlepptau verließ sie den Ravenclawturm und machte sich auf den Weg zur Eingangshalle.
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YumeJenni
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mo Aug 20, 2012 9:50 am

Fred kochte vor wut. Er hatte wirklich die schnautze voll von Blake und als sie aus dem Labor verschwand, ging er ihr nach. In der Eingangshalle traf er sie, mit gepäckt, was ihn noch wütender machte. >> Ach wenns dir zu viel wird haust du einfach ab. Weil du nicht mehr weiß du wie du argumentieren sollst. <<, zischte er sie an. Blake starrte ihn an. >> Wenn du noch mal so was über Chio sagst dann knallt es <<, sagte er in einem Tonfall den man nicht von ihm kennt. >> Chio ist keine Prinzessin und sie hat auch nicht mit Potter und Black rumgeflirtet und faul war sie auch nicht. Nein Blake jetzt hörst du mir mal zu!<<, unterbrach er sie als sie dazwischn reden wollte.
>>Wenn du ihr mal zuhören würdest, waren wir tagelang, nächtelang in der Bibilothek und haben Bücher durchgewältzt. Also tu nich so als wärst du diejenige die ständig die Arbeit macht. Immer kommst du mit Fakten nur um zu Beweisen das du die schlauste bist und wir anderen keine Ahung von was haben. Ich bin es echt leid mich bei dir zu entschuldigen und dir hinterher zu rennen... ich musste das nicht tun, du hast mich nicht drum gebeten. Doch ist schon verrückt was man macht wenn man eine Person eigentlich total gern mag, und will das sie einen auch mag. Aber ... <<, für einen kurzen Moment herrschte stille. Fred senkte den Kopf. >> Ich bins leid. Immer wieder neue Versuche zu starten um dir zu zeigen das ich dich mag. Dir zu zeigen das es wichigt ist Freunde zu haben. Das man Gefühle zulassen kann. Ich habe alles versucht...doch ich bin mit meiner weisheit am Ende. Du willst gehen <<, er hob den Kopf um sie anzusehen. >> Bitte dann geh, ich gebe es auf.. <<, ohne das er es gewohlt hatte, lief eine kleine träne über seine rechte Wange. >> Achja hier <<, er holte ein Ordner aus seine Tasche und drückte ihr diesen in die Hand. >> Les das durch dann weißt du wie faul Chio war <<, sagte er noch und wandte sich dann zum gehen.


Als Chio weiter durch den Wald schlenderte, wurde die Stille durch einen schrecklichen Schmerzensschrei unterbrochen. Instinktiv rannte sie in die Richtung aus dem der Schrei kam und was sie da erblickte, setzte ihr Herz einen Moment aus um dann noch schneller gegen ihre Brust zu schlagen. George lag da unten und hielt sich sein bein. >> Oh mein Gott <<, brachte sie herraus und versuchte sich zu beruhigen um nicht in Panik auszubrechen. Was mach ich jetzt, ich kann keine Brüche heilen und ihn hier wegschaffen oje, rasste es durch ihren Kopf. Doch genau in diesem Augenblick viel ihr Blake ein. Auch wenn sie sauer auf sie war, sie war die einzige die George helfen konnte. Die solch einen Zauber berrschte, wenigstens so das man George in die Krankenstation bringen kann. >> George ich bin gleich wieder da ich hohle hilfe <<, rief sie ihm zu und rannte was das zeug hält zurück in die Schule. Während sie noch grübelte wie schnell sie Blake finden würde, traf sie sie in der Eingangshalle. >>Blake <<, sagte sie und kam schlittertn vor ihr zum stehen. >> Du musst mitkommen... brauch hilfe <<, war alles was sie raus bringen konnte. >> Was? <<, fragte Blake fassungslos und starrte sie an. Chio versuchte ihren Atmen wieder einiger maßen in Normal tempo zu bekommen bevor sie erneut sprach. >> George er ist gefallen... sein Bein.. so viel Blut. Du musst zaubern... bitte... du bist die einzige die ihm helfen kann.. du kannst doch so was heilen bitte helf ihm.. << flehte sie.
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CappuccinoKati

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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mi Aug 22, 2012 8:17 am

George war geblendet von dem Schmerz, bis er Chios Stimme hörte. Es war als spräche ein Engel mit ihm. Dann verschwand sie. >>Nein! Chio geh nicht!<<, rief er panisch. Er wollte nicht hier sein. So ungern wie er sich es eingestand. Er hatte Angst. Solch eine Angst hatte er noch nie in seinem Leben verspürt. Es schien eine Ewigkeit sei vergangen, bis er wieder die Stimme seines Engels hörte. Der Rotschopf sah auf und erkannte Chio, die panisch mit jemanden sprach. George erkannte Blake, die sich die Szene besah und Fred, der in ängstlich anschaute. Chios Stimme wurde immer lauter und plötzlich ertönte ein Klatschen. Blake hatte die Hand erhoben. Kurz darauf sah er, wie Chio sich neben ihn setzte. >>Hey<<, sagte er mit zitternder Stimme und versuchte zu lächeln, was ihm misslang und einer Grimasse endete. Der Rothaarige konnte nicht verhindern, dass ihm Tränen über das Gesicht liefen. Blake setzte sich neben sein Bein und grinste ihn an. >>Na, Georgie, ist dein Tag auch so beschissen wie meiner?<<, fragte sie. >>Ich hatte echt schon bessere Tage<<, flüsterte er und seine Stimme hörte gar nicht mehr auf zu zittern.

Ohne Zögern lief sie mit Chio mit. Die Schwarzhaarige spürte, dass Fred ihnen ebenfalls folgte. Mit raschen Schritten betraten sie den Verbotenen Wald und Chio führte sie zu der Stelle, an der George verunglückt war. >>Oh mein Gott, er blutet immer noch! Er wird sterben!<<, rief Chio immer panischer und begann zu hyperventilieren. Blake atmete tief durch und hob sie Hand. Es klatschte laut, als die Schwarzhaarige ihr eine Ohrfeige gab. Danach fasste sie Sachiko an den Schultern und schüttelte sie kurz. >>Chio, beruhige dich! Fokus! Ich habe alles unter Kontrolle, aber ich brauche Ruhe, wenn ich ihm helfen soll<<, sprach sie sanft mit ihr. Ihr Gegenüber nickte kurz. >>Okay, ich möchte, dass du dich zu ihm setzt. Ich werde mir jetzt ansehen, was los ist.<< Wortlos setzte sie sich neben Georges Kopf. Fred setzte sich auf die andere Seite. Blake nahm neben seinem gebrochenen Bein Platz und begann es sich anzusehen. >>Weißt du George. Ich verstehe die Menschen nicht. Ich will doch nur das Beste für sie. Wenn ich versuche ihnen alles recht zu machen, ist es falsch, aber wenn ich dann versuche aus ihrem Leben zu verschwinden, damit sie wieder glücklich leben können, ist das auch falsch. Dann sind sie wütend<<, sprach sie um ihn abzulenken. Ihr war es egal, dass Chio und Fred sie hörten. Die Schwarzhaarige griff nach ihrem Taschenmesser und begann sein Hosenbein aufzuschneiden, damit sie bessere Sicht hatte. George zischte vor Schmerzen. >>So sind die Menschen nun mal, Blake<<, antwortete er mit schmerzverzerrter Stimme. >>Weißt du es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich ihnen wehtun würde. Deswegen denke ich es ist besser, wenn ich alle sozialen Kontakte abbreche, bevor ich ihnen richtig wehtun kann, sie werden mich vergessen<<, sagte sie. George lachte, so gut wie es in seinem Zustand ging. >>Aber was ist wenn du sie magst? Du tust dir dann selbst weh, wenn du sie stehen lässt<<, widersprach der Rothaarige leise, er wusste anscheinend genau, wen sie meinte. >>Ich kann mich ablenken, um den Schmerz zu vergessen. Zum Beispiel jag ich mein Labor in die Luft<<, sagte sie und grinste ihn an. George lachte trocken. >>Du solltest vielleicht einfach mal versuchen nicht perfekt sein zu wollen<<, sagte er ernst. >>Das sagst du so einfach, George. Du bist beliebt, hast gute Freunde und von dir erwartet man nicht, dass du Aids oder Krebs heilen oder irgendeine These beweisen oder widerlegen kannst. Von dir erwartet man lediglich, dass du gesund nach Hause kommst. Von mir erwartet man, dass ich jeden Sommer irgendwo vor mir hintüfftel und dass ich keine Fehler mache, da sonst tausende Menschen sterben könnten, weil ich ihnen nicht helfen konnte. Du wurdest nie als Freak bezeichnet. Du wurdest nicht von deinen Eltern und Lehrern von anderen Leuten abgesondert, damit du in Ruhe ihre Arbeit machen konntest. Du glaubst gar nicht, wie einsam manch ein Genie sein kann<<, erklärte Blake verbittert mit leiser Stimme. Sie biss sich auf die Lippe. Sie hatte viel von sich preisgegeben. Sie war es nicht gewohnt so offen über ihre… Gefühle? … zusprechen. Aus irgendeinem Grund traten ihr Tränen in die Augen. Verwirrt schüttelte sie ihren Kopf und erhob sich. Mit einer Handbewegung der Schwarzhaarigen schlangen sich dicke Wurzeln um Georges Handgelenke. >>Blake? Was zum-?<<, fragte der Rothaarige ängstlich, als sie ihren Gürtel öffnete, aus der Hose zog und zweimal faltete. >>Ich kann dir so nicht helfen. Das musst du jetzt durch. Gut drauf beißen<<, sagte das Genie, legte ihm den gefalteten Ledergürtel zwischen die Zähne und wandte sich an die beiden anderen, >>Ich an eurer Stelle würde gehen, das wird jetzt hässlich.<< Georges Augen weiteten sich, als er das hörte. Chio und Fred schüttelten den Kopf und rückten näher an George. >>Wie ihr wollt. Ich hab euch gewarnt<<, murmelte die Schwarzhaarige. Sie nahm wieder neben dem Rotschopf Platz. Ihre Hand legte sie auf den herausstehenden Knochen. Mit einer ruckartigen Bewegung drückte sie herunter. George warfen seinen Kopf in den Nacken und schrie. Auf seiner Stirn bildeten sich Schweißperlen, während er auf den Gürtel biss und sich gegen seine Fesseln stemmte. Der Knochen schob sich wieder zurück. >>Das schlimmste hast du überstanden<<, sagte sie beruhigend und wollte George den Gürtel aus dem Mund nehmen. Er hatte alle vier Lagen durchgebissen. Er spuckte die Einzelteile heraus. >>Blake, sobald ich wieder laufen kann, bist du tot<<, drohte er. Sie grinste ihn an. >>Das sagen sie immer<<, entgegnete sie und säuberte kurz die Wunde, bevor das Genie sie schloss und heilte. >>Wir müssen ihn in den Krankenflügel bringen<<, sagte sie. Zusammen brachten sie George zurück ins Schloss. Im Krankenflügel kümmerte sich Poppy um den Verwundeten. Fred und Chio saßen neben seinem Bett. Blake schaute traurig zu ihnen, ehe sie sich leise aus dem Staub machte. Sie setzte sich auf die Treppe und ließ sich gegen das Geländer sinken. An ihren Händen klebte immer noch das Blut von George. Sie versuchte es an ihrer Hose abzuwischen, ehe sie es aufgab und einfach die Ärmel ihres Pullis drüberzog und in die Ferne starrte.
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YumeJenni
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mi Aug 22, 2012 4:06 pm

Als Chio angerannt kam und erzählte sein Bruder wäre verunglückt, war alles andere vergessen. Er rannte ihr und Blake hinterher und war fassungslos als er seinen Bruder dort liegen sah. Fred war froh darüber das Blake, Chio eine Ohrpfeige gab, da sie drohte zu hyperventilieren.-Während Blake sprach fühlte er sich mit jedem Wort elender. Er bemerkte das Chio diese Worte auch nicht entgangen waren. Deswegen war sie also so drauf?, ging es ihm durch den Kopf und ärgert sich über sich selber wieso er nicht allein darauf gekommen war. Ohne einen Kommentar zu den Worte zu machen die Blakes Mund verließen, folgte er still die Konversation von ihr und seinem Zwilling. Als Blake sich an ihn und Chio wandte und bat das die beiden verschwinden sollte, da es hässlich wird, Schüttelten die beiden gleichzeitg den Kopf. Sein Herz verkrampfte sich zusammen als Blake den herausstechenden Knochen nach unten drückte. Aus dem Augenwinkel sah er das Chio sich am liebsten gleich übergeben hätte, sie jedoch, obwohl George sicherlich fest zu drückte, seine Hand hielt. Nachdem das schlimmste überstanden war und dem Kommentar von George musste er sich ein lachen verkneifen. Im Krankenflügel angekommen, verschwand Blake nach kruze Zeit. Er wollte ihr schon nachgehen, doch Chio war diejenige die aufstand und ihr nachlief. Es herrschte einige Zeit Stille zwischen ihm und seinem Bruder. >> Hey <<, fing er an und fühlte sich unwohl in seiner haut. >> George es tut mir leid. Es war wirklich scheiße von mir was alles passiert ist. Und das ich Chio gesagt habe das ich euch beide - dich und Blake gesehen habe, und vorallem tuts mir leid das ich so schlecht von dir Gedacht habe. Du wirst vermutlich immer noch sauer sein und ich verstehe wenn du nicht mehr mit mir reden willst, aber es tut mir wirklich leid <<, sagte Fred und meinte es auch so. Ihm ging es schlecht, er kämpfte mit den Tränen.

Als sie wieder im Schloss waren und George im Krankenflügel versorgt wurde, entging ihr nicht das Blake sich aus dem Staub machte. Eigentlich wollte Fred ihr hinterher, doch sie war schneller und lief ihr nach. Blake hatte sich auf eine Treppenstufe gesetzt und hatte sich gegen das Geländer gelegt. Ohne ein Wort setzt sich Chio neben sie. Sie bekam noch mit das Blake ihren Pulli über ihre Blutverschmierten Hände zog. Chio zog ihren Zauberstab und nahm ihre Hände in ihre. >> Purificare <<, sprach sie und tippte dem dem Zauberstab gegen ihre Hände. Das Blut verschwand. >> Ein Säuberungs Zauber, wenigstens etwas was ich kann <<, sagte sie und versuchte leicht zu lächeln. >> Ähm Blake, danke schön für deine HIlfe. Das bedeutet mir wirklich viel das du ihm geholfen hast. <<, es herrschte eine kurze stille bevor Chio erneut sprach. >> Das was du George eben erzählt hast. Weißt du, ich versteh nicht wie Eltern so sein können und von ihrem Kind immer erwarten können perfekt zu sein. Ich weiß auch nicht wie das ist, diesen Anforderungen nachzukommen. Doch Fred, George und Ich, wir sind nicht deine Eltern. Bei uns musst du nicht Perfekt sein. Einfach nur das geben was du kannst, mehr nicht. Wenn du es mal nicht weißt oder nicht schaffst ist das kein Welt untergang. Doch du denkst immer wir erwarten von dir das gleiche was deine Eltern von dir erwarten. Das was ich zu dir gesagt habe tut mir sehr leid, und nicht weil das eben alles passiert ist, sondern weil ich weiß das ich zu weit gegangen bin. Sicherlich bin ich verletzt, weil ich nicht verstehen kann wie George mich anlügen konnte, obwohl er so oft die Chance dazu hatte mir die Wahrheit zu sagen. Doch das hätte ich nicht an dir ausslassen sollen. Es tut mir sehr leid Blake. Alles was ich gesagt habe, war nur weil ich so verletzt und wütend war, weißt du das machen Menschen manchmal, wenn sie wütend sind denken sie nicht darüber nach was sie sagen und dann kommt so was dabei raus. Ich wollte dich mit meinem Worten, in diesem MOment, einfach verletzen weil ich selber verletzt war. Eigentlich dachte ich wir wären Freunde damals, doch nachdem Auftritt sagtest du wir wären es nicht und ich dachte damals du meintest das ernst weil du uns einfach nicht magst. Doch du hast es auch nur gesagt damit du uns nicht irgendwann verletzt nicht war?!<<, das war mehr eine Feststellung als eine Frage. >> Doch wieso denkst du nur so? Fehler machen ist Menschlich, wie soll man es das nächste mal besser machen können wenn man nicht vorher einen Fehler gemacht hat? Ich meine sieh mich doch an, ich mache dauernd Fehler. Ich zweifel an Georges Liebe, ich traue dir zu was mit meinem Freund anzufangen..und ich mach mit George Schluss. Und das endresoltat haben wir jetzt, George liegt im Krankenflügel und ich bin Schuld <<, sie senkte den Blick um Blake nicht zu zeigen das Tränen in ihren Augen schwommen. >> Weißt du Blake, ich hoffe du verzeihst mir und wir können vielleicht doch noch Freunde werden. Denn ich mag dich wirklich, so wie du bist. Das mag vielleicht falsch klingen doch es ist mein Ernst Blake. Du bist echt wunderbar, ich war einfach nur bescheuert, das ich dir die Schuld daran gegeben habe. Dabei kannst du nichts dafür. Ich bin doch selber Schuld wenn George mich anlügt, schließlich war ich ständig mit Siruis und James zusammen, obwohl er Eifersüchtig war. Auch wenns eigentlich Absurd ist, da wir uns in der Vergangenheit befinden und die beiden 20 Jahre ältern sind als ich. Doch habe ich drauf geachtet das er Eifersüchtig ist, nein. Und jetzt ist alles vorbei <<, tränen kullerten ihr über die Wangen. >> Tut mir leid, ich rede hier von George wo ich dir doch eigentlich was sagen will über dich. Es tut mir wirklich leid wie ich dich behandelt habe und was ich gesagt habe, es war ein großer Fehler von mir und ich hoffe du kannst mir verzeiehen. Und Blake denkt bitte darüber nach was ich gesagt habe ja? Du bist toll, und wir lieben dich so wie du bist. Bei uns musst du nicht immer perfekt sein, du kannst auch Fehler machen. Das ist nicht schlimm. Wir lieben dich trotzdem und wir wollen trotzdem das du unsere Freundin bist. <<, Chio schenkte ihr ein leichtes lächel und stand dann auf. >> Ich lass dich jetzt alleine, denk bitte drüber nach okay <<, sagte sie und wandte sich zum gehen.
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CappuccinoKati

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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Fr Aug 24, 2012 8:14 am

George schaute an seinem Bruder nicht an. >>Weißt du Fred, es tut weh<<, gestand er und krallte seine Hand in seine Bettdecke, >>Eigentlich hatte ich geglaubt, dass wenigstens du mir glauben würdest, schließlich bist du mein Bruder! Mehr als das sogar: Wir sind Zwillinge, Seelenverwandte. Wir haben so viel zusammendurch gemacht. So viel Scheiße zusammengebaut. Wir haben Rons Teddybären in eine Riesenspinne verwandelt, einen Klositz geklaut um ihn Harry zu schicken. Wie konntest du mir in den Rücken fallen? Wie konntest du mir so misstrauen?<< Seine Lippen pressten sich kurz vor Wut zusammen. >>Blake ist für mich wie eine Schwester, Fred, so wie Chio für dich ist. Ich würde nie etwas mit ihr anfangen. Außerdem liebe ich Chio.<< Er atmete tief ein und aus. >>Es tut weh, Fred<<, wiederholte er, >>Aber wir sind Brüder. Und Brüder verzeihen einander, aber ich werde Zeit brauchen.<< Der Rotschopf schaute aus dem Fenster.

Sie hörte wie Chio sich einige Schritte entfernte. >>Weißt du, Chio, ich liebe George wie einen Bruder<<, hielt das Genie das Mädchen auf, >>Er schien mich auf eine Weise zu verstehen, die ich selber nicht verstehe. Zwischen uns war niemals etwas Sexuelles oder etwas in der Richtung. Er hat mir versucht die Welt zu erklären, während ich versucht habe Physik und Chemie zu erklären.<< Sie zog an einem Faden des Ärmelsaums. >>Er hat jeden Tag von dir gesprochen. Es war schon fast nervig. Er ist dir wirklich verfallen, Chio. Und weißt du Chio, wenn du genauso empfindest wie George, dann solltest du so lange wie möglich an eurer Liebe festhalten. Sowas gibt es nicht oft<<, sagte Blake und stand ihrerseits auf und lief langsam die Treppe herunter.
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YumeJenni
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Fr Aug 24, 2012 9:01 am

Fred hörte seinem Bruder zu und ihm wurde mit jedem Wort schwerer ums Herz. >> Ich wollte es Chio auch erst gar nicht erzählen, bevor sie mir erzählt hat das du ihr gesagt hättest du würdest dich mit den Jungs treffen. Ich meine das hätte ich auch nie von dir erwartet das du Chio anlügst. Egal was für eine kleine Lüge es sein mag, wieso hast du ihr nicht die Wahrheit gesagt? Wieso hast du sie angelogen, selbst als sie dich am nächsten Tag erneut gefragt hat, hast du gemeint du wärst mit den Jungs unterwegs gewesen und hast sie dann noch angemeckert das sie dir nicht vertrauen würde. Und warst dann sauer auf sie! <<, sagte er mit leichtem nachdruck. >>Das hätte ich niemals von dir erwartet das du so drauf bist George. Ich weiß ich hätte dich fragen sollen, aber ich meine ich war so überrascht, so fassungslos das DU Chio wegen so was anlügst. Außerdem war ich es eigentlich nicht der es ihr gesagt hat. Aber es ist auch egal. Ich meine ich versteh das du sauer bist, aber du musst mich auch verstehe. Denn in dem MOment wo ich das von Chio erfahren haben das du ihr das erzählt hast und an dem Tag wo sie nachgefragt hat du sauer warst und den ganzen Tag nicht mit ihr geredet hast, da war richtig Enttäuscht von dir George. Darüber solltest du vielleicht auch mal nachdenken! <<, sagte er ruhig. >> Es tut mir wirklich leid, und ich weiß das es Zeit braucht. Doch ich bin auch sehr von dir Enttäuscht, weil du ja nicht mal eine Erklärung dafür hast, das du sie Angelogen hast. Wie soll man dir da vertrauen wenn du bei so was schon lügen musst?!<<, mit diesen Worten wandte er sich zum gehen.

Chio blieb stehen als Blake sprach. >> Weißt du Blake, wenn er mir so verfallen ist, wieso lügt er mich denn an? Wie soll ich ihm den vertrauen wenn er bei so was schon lügen muss. Das kriege ich einfach nicht in meinem Kopf. Ja ich liebe ihn wirklich und ich hätte vielleicht nicht gleich schluss machen brauchen. Doch vertrauen ist das a und o in einer Beziehung ohne das, funktioniert so was einfach nicht. Deswegen misstrau ich ihm, verstehst du das? Ich will das nicht, aber wie soll ich ihm vertrauen wenn er mir nicht mal die Wahrheit sagen kann das er sich mit dir Trifft und mir schlussendlich noch vorwirft ich würde ihm nicht vertrauen. Das ist der Grund gewesen wieso ich nicht mehr konnte, verstehst du? Er macht mir vorwürfe und dabei ist er derjenige der scheiße gebaut hat <<, sagte sie leise. >> Ich weiß du kannst nichts dafür, schließlich hast du ihm ja nicht gesagt er soll mich anlügen. Doch wenn du jemaden liebst, so wie ich George liebe. Und dann so was passiert, dann sind da Risse in deinem Herzen und du fängst an über alles nachzudenken. Du fängst an zu zweifeln. Ich weiß das ich George immer vertrauen konnte, doch seit dem weiß ich nicht wenn er mir was sagt, ob er mich dann nicht wieder anlügt, verstehst du? Ich weiß das ich an der Liebe festhalten sollte, doch wie soll ich das wenn ich ihm nicht vertrauen kann, wenn ich ständig misstrauisch bin. Dann würde die Beziehung so wieso bald zu bruch gehen, wenn ich bei jeder gelegenheit ihm vorwerfen würde das er mich angelogen hat. Vertrauen ist einfach der Grundbaustein von jeder art Beziehung, Freundschaft oder Liebe, ohne das funktioniert es einfach nicht.<< Chio machte eine kurze Pause und hoffte Blake würde sie verstehen. Sie wollte das Blake sie verstand, genauso wie sie Blake verstehen wollte. >> Ich hoffe du verstehst mich einbisschen, ich will George nicht aufgeben wirklich nicht. Doch dieses Gefühl, dieser Misstrauen der sich dadurch aufgebaut hat, ich weiß nicht ob ich es schaffe ihm wieder zu vertrauen. <<, gestand sie und eine träne kullerte ihr die Wange runter. >> Achja <<, sagte sie als sie sich zum gehen wandte. >> Du solltest vielleicht auch mal mit Fred reden. Weil er hat so viele versucht für dich gestarte um dir näher zu kommen und dir erklären was Freundschaft, Liebe und was Gefühle sind. Doch du hast ihn nur ignoriert, das ist auch nicht fair Blake. Du solltest wirklich mal mit ihm reden, denn ich bin mir ziemlich sicher so gut ich Fred kenne, bei ihm ist das maß voll. Er hat versucht und versucht und nun hat er es aufgegeben. Aber was weiß ich schon <<, mit diesen worten ging sie zurück in den Krankenflügel wo ihr Fred gerade entgegen kam. >> Wo willst du denn hin? <<, fragte sie. >> Mal gucken ob ich was zum Naschen besorgen kann, denn George hat sicherlich Hunger auf was süßes <<, sagte er und grinste. >> Das ist eine gute Idee <<, sagte Chio und lächelte leicht. Nachdem Fred verschwunden war, lief sie zu George ans Bett. >> Und wie fühlst du dich? <<, fragte sie vorsichtig nach und fühlte sich als wäre sie eine Fremde. Als wäre George nicht die Person die sie liebt, sondern eine Person die Sie gerade erst kennengelernt hat.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   So Aug 26, 2012 12:48 am

George schnaufte. >>Du bist von mir enttäuscht? Dann will ich dir mal was sagen Fred, eigentlich geht es dich überhaupt nichts an. Auch wenn du mit Chio befreundet bist, so hast du dich eigentlich trotzdem nicht einzumischen<<, sagte er wütend und ließ sich gar nicht unterbrechen, >>Er war meine Beziehung mit Chio und nicht deine. Du sagst du hättest nicht von mir erwartet, dass ich Chio anlügen würde, aber mal überlegt warum ich das getan habe, hast du nicht oder? Chio hat mir gesagt, dass sie eifersüchtig ist, aber weißt du, wenn du eine Überraschung vorbereitest, dann willst du nicht so kurz vor dem Ziel aufgeben. Deswegen habe ich gelogen und nur deshalb. Ich habe Chio oft genug gesagt, dass sie sich wegen Blake keine Sorgen machen muss, aber sie hat mir da schon nicht vertraut. Also stell du mich hier nicht als schlechtesten Menschen hin. Du hast dazu kein Recht.<< Der Rothaarig schlug die Bettdecke zurück und schwang die Beine heraus, doch sein Bruder hielt ihn zurück. >>Wo willst du hin?<<, fragte er. >>In die Küche. Ich möchte was süßes essen.<< Fred seufzte. >>Bleib liegen. Ich hol dir was<<, sagte er und verschwand. George ließ sich wieder in das Bett sinken. Einige Minuten später merkte er, dass jemand den Krankenflügel betrat. Jemand setzte sich an sein Bett. Er schaute nicht hin. Er hörte Chio fragen, wie es ihm ging. Er lachte humorlos. >>Das fragst du nicht im Ernst oder? Scheiße geht es mir. Und egal was ich sage, es wird weder dir noch mir helfen.<<

Blake schüttelte den Kopf. >>Sie hat es immer noch nicht verstanden<<, murmelte sie vor sich hin und stieg die Treppen nun endgültig herab. Sie trat nach draußen in die kühle Novemberluft. Langsam begab sie sich zum Schwarzen See. Dort sah sie den Kraken. Ohne weiter darüber nachzudenken, zog sie sich bis auf die Unterwäsche aus und sprang in das eisige Wasser. Es beflügelte sie mit neuen Lebensgeistern. Klärte ihren Kopf.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mi Aug 29, 2012 12:10 am

Fred dachte über das was sein Bruder gesagt hatte nach während er in die Küche ging, ein paar Kesselkuchen und andere Süßigkeiten aus dem Schrank nahm und sich wieder auf dem Rückweg machte. Auf der einen Seite hatte sein Zwilling schon recht, es war Georges Beziehung mit Chio nicht seine. Aber er konnte einfach nicht fassen das George immer noch der Meinung war, er hätte eigentlich nichts verbrochen. Wie kann jemand nur so uneinsichtig sein?, ging es ihm durch den Kopf. Als er sich dem Krankenflügel nährte hörte er Chio sprechen und es hörte sich nicht gerade nach einem Versöhnungs gespräche an. Fred hielt es für besser die beiden allein zu lassen und nicht wieder der jenige zu sein dem man die Schuld geben kann. Er stellte das vor dem Krankenflügel auf einen Stuhl ab und ging nach draußen an den See. >> Blake! <<, rief er fassungslos als er sie im See erblickte. >> Bist du irre, das Wasser ist eiskalt, willst du dir was wegholen? <<. Dieses Mädchen faszinierten ihn immer mehr und machte ihn doch gleichzeitg so sprachlos.

Nach der Aussage von George kochte sie erneut vor Wut, jedoch versuchte sie sich zu beruhigen. >> George, es tut mir leid das dass passiert ist, das wollte ich nicht. Ich wollte nicht das du jetzt hier liegen musst. Das musst du mir glauben! <<, sie machte eine kurze Pause. >> Ich möchte bitte das du mir zuhörst, und verstehst wieso ich Schluss gemacht habe. Es ist nich weil ich dich nicht mehr liebe George, das tue ich mehr als irgendjemand anderen auf der Welt. Doch als du mich angelogen hast da ist etwas in mir passiert. Seit dem ich wusste das du gelogen hast, und ich dich erneut gefragt habe und du es immer noch abgestritten hast und mir vorgeworfen hast ich würde dir nicht vertrauen. Und den ganzen Tag nicht mit mir gesprochen hast weil du auf MICH sauer warst. <<, Chio hohle kurz luft beovr sie ruhig weiter fuhr. >> Ich weiß nicht da habe ich angefangen an allem zu zweifeln was du mir je gesagt hast. Ich habe mich gefragt wieso du , wenn an meinen Gedanken du würdest was mit Blake haben nichts dran wäre. mich dann anlügen musstest. Davor hast du mir auch immer gesagt wenn du dich mit ihr triffst, ja sicherlich war ich Eifersüchtig. Da du jede verabredung die du mit mir vorher getroffen hast, nicht mal abgesagt , sondern einfach vergessen hast. Ich meine versetzt dich doch mal in meine Lage. Du bist auch Eifersüchtig auf James und Black. Habe ich dich deswegen angelogen? Nein!. Was würdest du denn von mir denken wenn das umgekehrt gelaufen wäre. Ich hätte dir gesagt ich treff mich mit Lily, treff mich aber mit James und Black. Und du erfährst es und fragst mich erneut? Und ich streite es immer noch ab und werf dir dann vor du vertraust mir nich und ignoriere dich den ganzen Tag? Hm? Du würdest auch denken da würde etwas laufen, da brauchst du gar nicht den Kopfschütteltn George. << ihre Stimme blieb immer noch ruhig, sie hatte sichtlich mit sich zu Kämpfen nicht lauter im Tonfall zu werden. Doch sie wollte es diesemal in Ruhe klären. >> Deswegen musste ich mit dir Schluss machen, denn wenn ich es nicht gemacht hätte, würde ich dir bei allem was du sagst nicht glauben, dir misstrauen. Würde anfangen dir hinterher zu spionieren und immer nachzufragen ob es denn wirklich so ist. Nachfragen ob du mir was verheimlichts und dir das immer vorhalten das du mich angelogen hast. Da wäre unsere Beziehung sowieso zu Bruch gegangen und das weißt du auch. Du hättest dann nämlich genug, weil ich dir nicht vertrauen würde. Ich möchte dir wirklich vertrauen George, doch es geht einfach nicht mehr, ich hab es wirklich versucht das wegzubekommen diesen Misstrauen dir gegenüber, doch es geht einfach nicht. Ich hoffe es geht irgendwann weg, weil ich dich wirklich liebe und dich nicht an eine andere verlieren will. Doch das will ich dir nicht antun, so eine Beziehung in der ich dir nur misstrauen würde und dir vorwürfe machen würde<<, ein paar tränen kullerten ihre Wange runter. >> Versteh mich bitte George... <<, ihre Stimme wurde immer leiser. Nachdem einige Minuten vergangen war und George weiterhin aus dem Fenster blickt, hielt sie es für besser zu gehen.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mi Aug 29, 2012 10:38 pm

George schnaubte als ihn wieder Wut packte bei Sachikos Worten. >>Egal wie man es macht, man macht es immer falsch. Ja, ich habe einige Verabredungen vergessen, ich geb es zu und es tut mir leid, aber ich kann es nicht ändern. Du bist eifersüchtig, weil ich mich mit Blake treffe. Du vertraust mir nicht. Es tut mir leid, dass ich dich angelogen habe, nur ich wollte nicht, dass du dich genauso fühlst wie ich, wenn du dich mit Black und Potter triffst. Aber du verstehst es anscheinend einfach nicht, wie ich mich fühle. Ich kann verstehen, dass du verletzt bist, aber das du mir schon misstraut hast, bevor ich dich angelogen habe, hat mich verletzt. Du nimmst dir raus, auf mich sauer zu sein, weil ich versucht habe dich zu beruhigen, nachdem Streit mit Blake, aber ich darf nicht darüber enttäuscht sein, dass du mir, bevor ich dich angelogen habe, schon misstraust? Ich wollte nur eine Überraschung für dich machen. Es ging die ganze Zeit nicht um mich. Für mich ging es die ganze Zeit nur um dich. Ich sage dir, ich treffe mich mit Blake. Es ist falsch. Ich sage es dir nicht, ist es auch falsch. Anscheinend kann ich niemanden mehr was recht machen. Ich sage nicht, dass ich nicht an der Situation Schuld bin. Ich weiß, dass ich scheiße gebaut hab. Doch du verlangst, dass ich mich in dich hineinversetzte, dich verstehe. Du verstehst mich aber auch nicht<<, sagte er fast schon sanft zu ihr. >>Ich liebe dich, Sachiko, aber ich glaub du hast recht. So hätte das alles keinen Sinn.<< Er wandte seinen Kopf von ihr ab, damit sie seine Tränen nicht sah.

Blake schwamm zum Rand des Sees und legte ihre Arme vor sich auf Ufer und legte dann ihren Kopf drauf. >>Würdest du in unserer Zeit nicht so viel Zeit mit Nachsitzen und Streiche spielen verbringen würdest, wüsstest du, dass ich das oft mache und ich noch nie davon krank geworden bin. Genau genommen sind wir vor solchen Dingen geschützt. Da liegt an unseren Genen. Durch unsere Magie sind wir vor allen menschlichen Krankheiten geschützt. Einzig und alleine magische Krankheiten sind es, die uns gefährlich werden können, aber die Chancen, dass ich mir hier eine zu ziehe, liegen bei weiten unter 0,01 Prozent.<<, grinste die Schwarzhaarige ihn an, >>Wieso probierst du es nicht einfach mal aus? Das Wasser ist herrlich.<< Sie tauchte unter, nur um gleich wieder aufzutauchen. Befreit stricht sich das Genie das nasse Haar aus dem Gesicht.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mi Aug 29, 2012 11:00 pm

Fred musst grinsen. Er war ziemlich erleichter drüber das Blake wieder mit ihm redete. >> Wenn du das sagst wird es wohl stimmen <<, sagte er und zog sich ebenfalls alles aus bis auf seine Boxershorts und sprang ins Wasser. Zuerst war es eiskalt doch dann hatte sich sein Körper dran gewöhnt und es wirklich wunderbar. >> Herrlich << Fred strahlte und fühlte sich pudel wohl. >> Das ist wirklich wunderbar Blake<<


>> Das ist nicht fair George, ich habe dir vorher nicht misstraut nur weil ich Eifersüchtig war.. es.. ach ist jetzt auch egal. Egal was ich dir sage du bleibst bei deiner Meinung ich hätte dir vorher schon misstraut. Bitte dann denk so, es ist sowieso hoffnungslos. << mit diesen Worten verschwand sie aus dem Krankenflügel und lief in den Mädchenschlafsaal. Dort legte sie sich aufs Bett und dachte über die Vergangenheit nach. Wieso musste das nur passieren? Es wäre besser gewesen die beiden wäre sich nie näher gekommen. Ihr kullerten Tränen runter, während sie an die schönen Momente mit George dachte.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mo Sep 03, 2012 8:58 am

George hörte wie Chio den Krankenflügel verließ. Erst als er sich sicher war, dass sie wirklich weg war, ließ er den Damm brechen. All seine Tränen, die er versucht hatte zu verbergen, ließ er laufen. Sein Herz fühlte sich an, als würde es zerbrechen. Er konnte nicht atmen. Seine Hände krampften sich in die Bettdecke. Alarmiert von dem Krach, kam Madame Pomfrey aus ihrem Büro geeilt. Mit einem Blick hatte sie die Situation erkannt und zwang ihn einen Beruhigungstrank zu schlucken. Als die Wirkung des Trankes einsetzte, versiegten seine Tränen und er fiel in einen traumlosen Schlaf.

Blake ließ sich auf ihrem Rücken treiben. Die Augen hatte sie geschlossen. >>Als ich sieben war, waren meine Eltern und ich in Quebec gewesen. Forschungsexpedition. Dort gibt es die Montgomery Falls. Der Sprung von dort ist einfach herrlich. 82 Meter freier Fall. Den Wind in deinem Haar und der Sprühregen in deinem Gesicht. Und dann das Eintauchen in das Flussbett…es gibt nichts Besseres…<<, sagte sie verträumt und tauchte noch einmal unter. Als die Schwarzhaarige wieder hochkam, spritzte das Wasser umher. >>Später will ich von den Catarata Gocta Fällen springen. Sie liegen in Peru und sind mit 771 Meter die dritthöchsten Fälle der Erde. Das Gefühl darunter zu springen muss wunderbar sein.<< Das Genie strahlte als sie das erzählte.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mi Sep 05, 2012 11:28 am

Der Rotschopf hörte dem Mädchen zu, was er so begehrte. Es faszinierten ihn wie sie strahlte während sie von den Wassfällen erzählte. Er konnte einfach nicht den Blick von ihr wenden während sie sprach. Eine Gänshaut überzog ihn. Fred wusste nicht wie lange er sie schon anstarrte, doch Blake fuchtelte nach einer Weile mit ihrer Hand vor seinem Gesicht rum " Ist alles okay?", fragte sie. >> Ähm..<< er schüttelte den Kopf um wieder klar denken zu können, wurde allerdings rötlich im Gesicht als er bemerkte wie nah Blake ihm eigentlich war. Blake fragte ihn erneut ob alles in Ordnung sei. Fred schluckte. >> Ähm, ja es ist alles okay <<, antwortet er und wandte verlegen seinen Blick ab. >> Sollten wir nicht langsam wieder rein? Es ist schon spät <<, fragte er ohne sie anzublicken.

Chio wusste nicht wie lange sie geweint hatte bis ihr die Augenlieder zufielen und sie in dem Traumland eintauchte. Dort wo alles in Ordnung war, wo George und sie noch Freunde waren. Lachend durch Hogwarst liefen und spass dabei hatten streiche zu spielen. Es war ein wunderschöner ort den Chio am liebsten gar nicht mehr verlassen wollen würde. Hier gab es keine Probleme, keiine Lügen, keine Tränen nur Fröhlichkeit und einen lachenden George und eine lachende Chio. Am liebsten wäre Chio für immer in der Traumwelt gebllieben, doch durch ein nervendes klingend wurde sie wach. Ihr Wecker hatte geklingelt.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Fr Sep 07, 2012 8:20 am

George verschlief die ganze Nacht und den darauffolgenden Morgen. Als er seine Augen öffnete blendete ihn das Licht. Der Schmerz in seinem Bein war zurückgegangen, trotzdem fühlte er sich Elend. Madame Pomfrey kam an sein Bett. >>Ach Sie sind endlich wach<<, sagte sie und beschwor ein spätes Frühstück herauf. >>Wann kann ich gehen?<<, fragte er und trank einen Schluck Kürbissaft. >>Aufgrund ihres Zusammenbruchs gestern, würde ich Sie gerne noch einige Tage hier behalten und jetzt essen Sie<<, sagte sie und verschwand wieder in ihrem Büro. Widerwillig nahm sich George eins von den Sandwiches. Er hatte keinen Hunger, doch er kannte Madame Pomfrey genug, als das er einfach versuchte sich etwas rein zu zwingen.

>>In Ordung<<, sagte Blake und stieg aus dem Teich. Es interessierte sie nicht, dass Fred sie somit in ihrer Unterwäsche sehen konnte. Oder die vereinzelten Narben, die sie von einigen ihrer Experimente hatte. Sie zog sich ihre Kleidung wieder an und ging mit Fred zurück über die Ländereien. >>Und wie geht es dir?<<, sagte sie und schaute kurz zu ihm rüber. Sie wusste, dass man so etwas fragte, wenn etwas schlimmes passiert war.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mi März 13, 2013 10:43 am

Fred lief neben Blake her zur Schule zurück. >> Es geht, das mit George und Chio macht mich etwas fertig. Es tut weh die beiden so zu sehen. Und George ist so ein Trottel, wie kann man sich betrinken und dann in den Wald gehen. Also wirklich ich habe ihn echt für schlauer gehalten, er hätte dabei drauf gehen können. Und würde er Chio wirklich zurück haben wollen würde er auch mal um sie kämpfen... Sie hat das schon zwei mal getan, falls du dich erinnerst. Als sie vor versammelter Mannschaft gesagt hat das sie ihn Liebt und das es ihr leid tut. Doch George versinkt in Mitleid und gut ist. Aber auch Chio ist blöd, schließlich kennt sie George schon ewig, sie weiß doch was er für ein Sturkopf ist << er machte eine kurze Pause und blickte Blake an. >> Ich weiß ich bin auch Schuld daran das die beiden sich getrennt haben, und das es jetzt soweit gekommen ist. Aber um mich mal ein bisschen in Schutz zu nehmen, ich habe nur gesagt das George mit dir unterwegs war, obwohl er ihr was anderes gesagt hatte. Da wird man halt misstrauisch, dass muss doch auch George verstehen. Ich verwette mein hab und gut darauf, das George genauso reagiert hätte, hätte Chio ihm gesagt was mit ner Freundin zu machen und wäre dann mit einem Typen gesehen worden. Der hätte den Typen oben drein noch eine reingehauen<<

Schlaftrunken schaltete sie den Wecker aus, kam jedoch nicht aus dem Bett. Sie mummelte sich wieder unter die Bettdecke und zog sie sich über den Kopf. Ihr was es ziemlich egal ob sie den Unterricht schwänzte, da sie hier sowieso in der Vergangenheit waren, zählten die noten auch nich mehr. Falls sie überhaupt wieder in die Gegenwart zurück kommen würden war sowieso eine große Frage. Seit Monaten befanden sie sich nun schon in der Vergangenheit, wo bleibt da noch die Hoffnung auf ein Wunder?
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mo März 18, 2013 3:05 am

George beobachtete die Vögel die draußen vor dem Fenster flogen. Er lag hier noch immer im Krankenflügel und durfte nicht aufstehen. Er wusste nicht, wie es um Chio stand. Er machte sich Sorgen um sie. Doch tun konnte er hier nichts. Außer die Bücher zu lesen, die ihm Madame Pomfrey gütiger Weise gegeben hatte. Der Rothaarige hatte bereits versucht sich davonzuschleichen, doch ohne Erfolg. Madame Pomfrey hatte Adleraugen. Es war zum Haare raufen!

Blake blieb stehen. >>Ganz ehrlich Fred. Ich verstehe beide. Beide sind Sturköpfe und ich bin in gewisser Weise auch Schuld dran. Aber ich will mich ganz ehrlich nicht jedes Mal wenn ich mit dir rede, über die beiden unterhalten. Wir haben alle Fehler gemacht, auch ich. Ich bin auch kein Unschuldslamm und das ist der Grund warum ich gesagt habe, dass wir keine Freunde sind. Ich mache einfach zu viele Fehler. Wenn du einen Fehler machst, dann können sie dir verzeihen sie, vielleicht können sie sogar drüber lachen, aber wenn ich einen Fehler mache, können sie sterben. Und ich bin der Meinung sie sind alt genug um sich selbst um ihre Beziehung zu kümmern. Sei mir nicht böse Fred, aber wir können uns dort nicht einmischen. Am Ende gibt es nur noch mehr Stress. Wenn ich über die beiden reden wollte, würde ich zu ihnen gehen<<, erklärte sie und wandte sich von ihm ab. Wahrscheinlich war er sauer auf sie. Ihre Worte waren wahrscheinlich ziemlich hart. >>Es tut mir Leid, dass ich so eine schlechte Freundin bin, Fred<<, fügte die Schwarzhaarige hinzu. Es begann zu regnen. >>Wir sollten reingehen<<, flüsterte sie und senkte den Blick.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mo März 18, 2013 5:16 am

>> Blake! <<, zischte er. >> Jetzt hör endlich auf zu sagen du wärst eine schlechte Freundin. Jeder macht Fehler, doch sich selber bemitleiden hilft auch niemanden. Ich bins wirklich leid dich ständig vom gegenteil zu überzeugen Blake. Und wehe du sagst jetzt hat dich ja niemand drum gebeten, oder ich bins nicht wert das du dir so ne mühe gibst sonst vergess ich mich Blake.<< Fred war sauer, wie oft hatte er ihr gesagt das sie toll war so wie sie war, doch sie schnallte es nicht. Warum brauchte Mädchen nur ständig eine bestätigung. >> Ja wir sollte reingehen Blake <<, sagte er und lief vorraus.

Chio hatte sich mittlerweile doch aus dem Bett gequält. Sie wollte sich nach George erkundigen,denn sie machte sich sorgen um ihn. In gedanken schlurfte sie die Treppen hinunter und lief aus dem gryffindor turm. >> Hoffentlich geht es ihm gut <<, murmelte sie vor sich hin. Sie schlich sich zur Krankenstation und schmulte um die Ecke. Eigentlich wollte sie nur kurz gucken ob sie Madam Pomfrey irgendwo sehen konnte, doch war sie nicht da. Als sie sich zum gehen wandte, wurde sie von jemanden endteckt.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Mi März 20, 2013 11:35 am

Der Rothaarige hatte es fast geschafft. Madame Pomfrey war vor einigen Minuten in ihr Büro gegangen und hatte sich seitdem nicht mehr blicken lassen. George musste nun seine Chance ergreifen. Schnell hatte er sich den Bademantel geschnappt und sich den übergeworfen. Als er fast zur Tür heraus war entdeckte er jemanden. >>Chio?<<, fragte der Rothaarige und sie blieb ertappt stehen. >>Ein Glück, Chio, ich muss unbedingt mit dir reden. Es tut mir so leid, aber lass uns erst mal von hier verschwinden.<< Er wollte gerade einen Schritt aus dem Krankenflügel machen, da wurde er von hinten am Kragen seines Bademantels gepackt. >>Und wo gedenken Sie hinzugehen, Mister Weasley?<<, fragte Poppy streng und zog ihn zurück in den Krankenflügel. >>Und Sie kommen auch mit rein. Sie können sich an seinem Krankenbett unterhalten.<< Chio kam nun ebenfalls in den Krankenflügel und setzte sich auf den Stuhl neben Georges Bett, in das er wieder hineingezwungen wurde. Manchmal machte Madame Pomfrey ihm echt Angst, musste er sich eingestehen. Es schien als hätte sie überall Augen… >>Ich lasse Sie nun alleine, aber versuchen Sie ja nicht wieder zu verschwinden, dass merke ich sofort und dann können Sie etwas erleben<<, warnte die Krankenhexe und verschwand wieder in ihrem Büro. George wandte sich wieder Chio zu, die immer noch nichts gesagt hatte und auf den Boden schaute. >>Chio…ich…Es tut mir Leid, lass mich bitte ausreden. Weißt du, als ich angefangen habe mit Blake zu arbeiten, habe ich ihr gesagt, dass ich dich damit überraschen will. Ich wollte zu dir kommen und dir sagen, dass wir die Lösung gefunden haben. Das ich mitgeholfen habe. Ich wollte die Freude in deinen Augen sehen, dieses Strahlen, das ich so lange nicht mehr bei dir gesehen habe. Den Stolz sehen, wenn ich dir beweisen konnte, dass ich schlauer bin als ich den Anschein erwecke. Ich weiß es war falsch dich anzulügen. Ich hätte das nicht tun sollen. Als du mich darauf angesprochen hast, wollte ich trotzdem irgendwie versuchen, die Überraschung noch zu retten. Ich war so wütend gewesen, dass die Überraschung nach hinten losgehen würde. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich hätte viel früher mit der Sprache herausrücken müssen, wie Blake es mir geraten hatte. Ich habe alles kaputt gemacht und es tut mir Leid. Es war der schlimmste Fehler meines Lebens. Ich kann verstehen, dass du mich verlassen hast. Ich kann verstehen, dass du nichts mehr mit mir zu tun haben willst. Ich habe schließlich dein Vertrauen missbraucht und zerstört. Es tut mir unendlich leid. Ich liebe dich, Chio. Ich kann nur hoffen, dass du mir irgendwann wieder vertrauen kannst oder mir verzeihen kannst. Nichts würde mich glücklicher machen.<< Er wandte seinen Blick von ihr ab, als sich erneut Tränen ihren Weg über seine Wangen bahnten. George fürchtete sich vor ihrer Reaktion. Würde sie ihm sagen, dass das alles nichts ändern würde? Das alles umsonst war? Dass sie ihn hasste?

Die Schwarzhaarige ging Fred hinterher. In der Eingangshalle packte sie ihn am Handgelenk. >>Fred, warte<<, flüsterte sie und drehte ihn zu sich um. Blake atmete tief durch. >>Ich will keine Bestätigung von dir oder sonst was. Ich will nur das du eines verstehst<<, sagte sie sanft und legte ihre Hand gegen seine Wange, >>Du denkst genauso sehr, dass ich ein gute Freundin bin, wie ich denke, dass ich eine schlechte bin. Wir sind beide verschiedener Meinung, wie wenn es um die Lieblingsfarbe oder das Essen geht und ich bin es ehrlich gesagt Leid mich mit irgendjemand zu streiten. Ich habe keine Lust mehr. Vielleicht sollten wir uns einfach in der Mitte treffen und sagen, dass ich nicht so gut bin wie du denkst und ich nicht so schlecht bin wie ich denke. Vielleicht hilft das ja. Es tut mir Leid, was ich damals gesagt habe. Ich dachte, ich tue das Richtige, aber anscheinend habe ich mich geirrt.<< Es war lange her, dass sie sich zu einem Fehler bekannte, aber es fühlte sich richtig an. >>Vielleicht kriegen wir das wieder hin. Gute Nacht George.<< Das Genie stellte sich auf Zehenspitzen und gab George einen Kuss auf die Wange, ehe sie hoch in den Ravenclawturm verschwand. In ihrem Schlafsaal wurde sie auch gleich angesprochen. >>Bist ja doch wieder da. Ich dachte, wir sind dich endlich los<<, sagte ihre Mitschülerin gehässig. Müde ließ sich Blake in ihr Bett fallen und machte sich nicht mal die Mühe ihr zu antworten oder sich auszuziehen.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Do März 21, 2013 12:13 am

Der Rotschopf stand da mehrer Minuten regungslos im gang und starrte immer noch in die Richtung in die Blake verschwunden war. Hatte sie das gerade wirklich getan? Oder hatte einen Tagtraum gehabt? Es war zwar nur ein Kuss auf die Wange, aber es war ein Kuss. Sein Herz fing in diesem Moment an wie wild zu pochen. All die Wut die er bis dahin noch hatte war verschwunden. Als sich seine Beine endlich wieder bewegen konnten machte er sich, mit einem strahlendem lächeln auf den Lippen, zum Gryffindorturm. Am liebsten wäre er zu Blake gegangen und hätte sie in den Arm genommen und sie.. sie..? Sie was? Hätte er das wirklich getan? So wie er sich kannte wäre er viel zu zurückhaltend was das angeht. Gerade bei Blake sie war so... anders. So.. besonders. So.. wahnsinn. Die Gedanken immer noch bei Blake ging er die Wendeltreppe zu den Jungenschlafsäälen nach oben und legte sich in sein Bett, weiterhin lächelnd. Er spürhte etwas in sich drinne, was er bis dahin nicht kannte. Sicher war er schon mal verknallt, aber so intensiv wie sein Herz sich nun anfühlte, war ihm bis dahin unbekannt.

Als George anfing zu reden, wollte sie auch was sagen doch er bat sie ihn ausreden zu lassen. Sie hörte ihm zu, und tränen kullerten ihr die Wange runter. Nachdem gesagten wandte er den blick von ihr ab. Chio holte tief luft und wischte sich die Tränen weg. >> Du hast recht, Du bist ein Dummkopf <<, sagte sie und drehte sein Gesicht zu sich um, so das er ihr in die Augen sehen musste. >> Du hast mir wirklich weh getan und hättest mich nicht anlügen dürfen. Ich war so eifersüchtig, weil ich dachte ich genüge dir nicht. Ich bin nicht so interessant wie Blake. Sie regt sich nicht überalles auf wenn du etwas sagst, so wie ich. Sie ist viel cooler und schlauer als ich. Sie ist keine heulsuse, sie hätte dich nie dazu gebracht Feuerwhisky zu trinken und dich hierher gebracht... Jetzt liegst du hier nur wegen mir. Ich habe gesagt du hast recht du hast mir weh getan....ich habe gesagt du bist ein Dummkopf... Doch ich bin der Dummkopf. Ich bin diejenige die diese Worte gesagt hatte " Es ist aus", ich bin diejenige die alles zerstört hat, alles kaputt gemacht hat. Ich bin diejenige die dir nicht vertraut hatte, weil ich blind vor eifersucht war. Ich bin hier die Dumme. Ich habe dir weh getan, dich verletzt und dein Herz gebrochen... und dein Bein hab ich auch gebrochen. Wäre ich nicht, wäre das niemals passiert. Also George du musst dich nicht entschuldigen, für gar nichts. Ich muss das tun... Es tut mir von Herzen leid was ich gesagt und getan habe, bzw was ich nicht getan habe. Es tut mir leid das ich dir so weh getan habe und alles zerstörrt habe. Ich muss hoffe das du mir verzeihst und mich nicht hasst... nicht du.. das du mir wieder vertraust und bei mir bleiben willst...denn ich liebe dich, mehr als irgendjemand sonst, so sehr wie mein Leben..<<, sie legte eine Hand an seine Wange. >> denn mein Leben das bist du ! <<.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Fr März 22, 2013 9:06 am

>>Wir haben beide Fehler gemacht, Chio<<, sagte George und griff nach ihrer Hand. Sie blickten sich beide in die Augen. Es waren nun ein paar Tage seit dem Vorfall vergangen. Alle hatten sich beruhigt, doch hielten sie auf irgendeine Weise immer noch Distanz zueinander. Wollten vermeiden, dass es wieder zu einem Streit kam. Am liebsten wollte er, dass alles wieder beim alten war, doch er hatte Angst es zu überstürzen. Nun saß der Rotschopf hier im Verwandlungszimmer und lauschte lustlos dem Vortrag von McGonagall. Neben ihm saß Fred und der sah genauso begeistert aus wie er selbst. Sein Blick wanderte zu Chio, die zwei Reihen weiter vorn bei Lily saß. Er seufzte. Wieso musste heute unbedingt so ein langweiliges Thema dran sein? Er schaute sich weiter um und sah Blake in der hintersten Reihe sitzen. Das Knie hatte sie gegen den Tisch gestemmt, dass sie nach hinten kippeln und mit dem Rücken gegen die Wand sitzen konnte. Ihr Kopf war in den Nacken gelegt und ihre Augen geschlossen. Wie immer hatte sie einen Tisch für sich. Erneut seufzte George und schaute wieder nach vorn, während er gedankenlos mit den Fingern auf dem Tisch trommelte.

Es war einer dieser Tage…dieser langweiligen Tage, an denen sie lieber im Bett geblieben wäre. Die Lage zwischen ihr und den anderen hatte sich weitestgehend entspannt, doch wusste sie nicht wie sie sich den anderen gegenüber verhalten sollte. Blake gab es nicht gerne zu, doch sie war verunsichert. Nun saß sie hier an diesem langweiligen Tag in dieser langweiligen Stunde und langweilte sich. Es war ziemlich frustrierend, weswegen die Schwarzhaarige sich gegen die Wand gelehnt hatte. Plötzlich hörte sie, wie George auf seinem Tisch mit seinen Fingern trommelte. Das Genie schlug die Augen auf. Es juckte ihr in den Fingern. McGonagall hatte ihr den Rücken zugedreht. Weiterhin lauschte sie immer noch auf das Trommeln. Und plötzlich konnte sie nicht anders. >>Na na na na na na na<<, begann sie leise. Einige wandten ihr ihre Köpfe zu, darunter auch Chio und die Zwillinge. >>Take a look around, who would’ve thought we’d all be here? So let’s mess around, cause the future is unclear<<, began sie zu singen. Blake hoffte, dass die anderen mit einsteigen würden, schließlich war es ihr Song. McGonagall drehte sich empört um. >>Miss Silverstone!<<, rief sie doch die Schwarzhaarige sang einfach weiter und übertönte grinsend die Stimme ihrer Professorin: >>We got nothing better to do, we’re just trying to get through. Can you hear me? Can you hear me? Yeah. Let the music groove you. Let the melody move you. Feel the beat and just let go. Get the rhythm into your soul.<< Sie grinste Chio und die anderen an. >>Let the music take you. Anywhere it wants to. When we stuck and can’t get free, no matter what, we’ll still be singing. Come on come on turn up the music!<<

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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   Sa März 23, 2013 11:55 am

Fred musste ebenfalls grinsen als Blake angefangen hatte "Turn up the Music" zum besten zu geben. Er ließ es sich auch nicht nehmen und stimmte mit ein. >>It's all we got We gonna use it Come on come on Turn up the music Yeah All we have is now Let's make the most of this Come on break it out So every one can hear it They don't have to understand But we'll make them if we can Do you hear me?Are you with me? Yeah <<, es machte spass das lied zu singen und er ließ sich auch nicht von McGonagall davon abhalten weiterhin mitzusingen und mit den Händen ebenfalls die melody zu klopfen.

Chio dachte im ersten moment sie hört nicht richtig, aber als Blake sie angrinste, verstand sie. >> Let the music groove you<<, setzte sie ein nachdem Fred geendet hatte und anfing mit seinen Fingern, die Melody auf dem Tisch zuspielen. >> Let the melody move you Feel the beat and just let go Get the rhythm into your soul Let the music take you Anywhere it wants to When we stuck and can't get free No matter what we'll still be singing Come on come on Turn up the music It's all we got We gonna use it Come on come on Turn up the music Yeah<<, mit einem strahlendem grinsen blickte sie George an, der zurück lächelte. Genau so, ging es ihr durch den Kopf. Genau so.... fühlte sich richtig und gut an. In diesen Moment war es egal das sie in der Vergangenheit waren, 20 Jahre zurück. Es war egal das McGonagall sie rausschmiss und sie nachsitzen durften. Es war egal das sie vermutlich noch eine Strafarbeit machen mussten. Was zählte war dieser Moment... dieser Moment der Freundschaft und Liebe. >> Das hat spass gemacht <<, sagte Chio zu George als sie vom Nachsitzen kamen. >> Das war richtig schön, danke Blake <<, sagte sie an Blake gewandt und ohne darüber nachzudenken umarmte Chio Sie.
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BeitragThema: Re: >> Ungewollte Reise <<   So März 24, 2013 11:52 am

Zusammen brachten sie das Lied zu einem Ende. Vor ihnen stand eine ziemlich wütende McGonagall. >>Sowas habe ich ja in meinen ganzen Jahre hier noch nicht erlebt! Nachsitzen! Alle vier! Für einen Monat! Und nun sehen Sie zu, dass sie sich zu Professor Dumbledore begeben!<<, schrie sie ihre Schüler an und reichte ihnen noch einen Zettel für den Direktor. George ließ sich das nicht zweimal sagen und verschwand mit den anderen. Draußen umarmte Chio Blake, die ziemlich verdattert war. Zusammen machten sie sich auf den Weg zum Rektor.

Lachend verließen sie den Unterricht. Blake wurde davon überrascht, dass Chio sie plötzlich umarmt. Völlig überrumpelt klopfte sie der anderen verlegen auf die Schulter. Sie führten ihren Weg fort und klopften an der Tür von Professor Dumbledore an. Als ein >>Herein<< erklang, traten sie alle zusammen ein. >>Was verschafft mir denn die Ehre?<<, fragte er schmunzelnd, als George ihm den Brief gab. Sie durften sich von dem Direktor anhören, dass sie dies in Zukunft vermeiden sollten, obwohl er es selbst doch sehr amüsant fand. Da der Unterricht noch nicht zu Ende war, gingen sie zusammen auf die Ländereien und setzten sich dort unter einen Baum. Blake schloss die Augen. >>Das hat Spaß gemacht, Leute…Das müssten wir öfters machen<<, flüsterte die Schwarzhaarige in die Stille.
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