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 Große Dämonen im kleinen Manchester

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CappuccinoKati

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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   So März 08, 2015 8:49 am

Sam wurde von Lucy mit auf das Bett gezogen. Schnell schnappte sich der Ältere die Bettdecke und deckte sie zu. Er hatte sich kaum zu ihr gelegt, als sich die Jüngere auch schon an ihn herankuschelte. Zögernd legte er seinen Arm um sie. Eine Wärme stieg in ihm auf. Eine Wärme, die er schon so lange nicht mehr gespürt hatte. Die er vermisst hatte. Das gleichmäßige Atmen verriet ihm, dass Lucy eingeschlafen war. In seinem Kopf schwirrten die Gedanken, was er tun sollte. Er wollte unter keinen Umständen, dass wenn sie ihm mochte, der Grund dafür sein, dass sie eventuell wieder anfangen würde zu jagen. Sie hatte doch ein ruhiges Leben verdient. Sie hatte einfach das Beste verdient, was das Leben zu bieten hatte. Doch konnte er ihr das geben? Er wusste es einfach nicht. Sam wollte Lucy auf keinen Fall enttäuschen. Noch eine Weile lag er regungslos neben ihr, ehe er sich nicht mehr beherrschen konnte. Sanft presste er seine Lippen auf ihre Stirn und schloss dann seine Augen. Einen Moment verweilte er noch so, damit er den Moment genießen konnte, ehe er seine Lippen vor ihr löste und auch einschlief.


„Wie du siehst“, sagte Maya, nachdem sie die siebte Flasche geleert hatte, „hat dieser Alkohol keinerlei Wirkung auf mich. Aber den Geschmack habe ich trotzdem und ich mag ihn, weshalb ich auch gerne mal was trinke. Aber möchte ich betrunken werden, dann muss ich mir schon selber was zusammenbrauen. Bei mir wirkt nur fast reiner Alkohol, also welcher, den ihr gar nicht trinken könnt. Bobby hat es mal probiert, nur einen kleinen Schluck natürlich, ich glaube, ich muss nicht erläutern, wie es ihm danach ging.“ Die Rothaarige konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ihr Handy begann zu klingeln, weshalb sie auf ihr Display schaute. „Wenn man vom Teufel spricht. Hey Bobby“, begrüßte sie ihren alten Freund. „Ich habe diesen Dämon nachgeschlagen, den du erwähnt hattest und dir die Informationen gemailt.“, kam sofort die Antwort. Die Hexe schaute Dean an und fragte nach einem Laptop. Sofort griff dieser in eine Tasche und zog einen hervor, den er ihr reichte. Als sie ihn öffnete kam eine Pornoseite zum Vorschein. Mit einer hochgezogenen Augenbraue, schaute sie zu dem anderen Jäger und warf ihm einen Blick zu, der „Wirklich, Dude?“ sagen sollte. Dean wackelte mit den Augenbrauen und grinste sie an. Maya konnte nur den Kopf schütteln. Danach loggte sie sich ihn ihrem Email Account ein und überflog die Informationen. „Es scheint wirklich dieser zu sein und dabei habe ich etwas merkwürdiges entdeckt, deswegen rufe ich jetzt erst an. Eine Horde dieser Dämon war schon einmal aktiv, vor ca. 4 Jahren. Ich hatte eine befreundete Jägerin namens Lucy Blake darum gebeten sich darum zu kümmern.“ „Sagtest du Lucy Blake?“, unterbrach Maya Bobby. „Ja, hab ich, vielleicht solltest du dir mal die Ohren waschen.“ Plötzlich hatte die Rothaarige eine Idee. „Bobby, ich melde mich später bei dir. Ich glaube, ich bin auf etwas gestoßen.“ Schnell verabschiedete sie sich von ihrem Freund und legte auf. Dean schaute die Hexe erwartungsvoll an. „Ich habe eine Idee, aber ich glaube es wäre besser, wenn dein Bruder und Lucy auch dabei wären, wenn ich ihn erläutere, aber da Lucy ausgeknockt würde ich sagen, wir hauen uns auch hin und besprechen morgen alles in Ruhe“, erklärte sie und streckte sich auf den Couch aus. „Du kannst das Bett nehmen.“
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YumeJenni
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Mo Sep 07, 2015 6:04 am

"Ahh", entwich es ihrer Kehle als sie ihre Augen am nächsten Morgen öffnete und Sam neben sich endeckte. "W-wieso l-i-i-iegst ", sie versuchte sich zu beruhigen und ihren ersten schock darüber wie nah er ihr war zu verdrängen. "Wieso liegst du immer neben mir im Bett", schafften es endlich die Worte aus ihrem Mund. Lucy versuchte ihre Nervosität und Verlegenheit zuüberspielen, da sie spühre wie warm ihr Gesicht wurde. Ich bin bestimmt eine Tomate, schoss es ihr die ganze Zeit durch den Kopf. Mit wild pochendem Herzen versuchte sie sich zu Bewegen, jedoch schien die nähe von Sam dies nicht zuzulassen. Als wäre er ein Magnet von dem sie Magisch angezogen wurde. Ihre Haare waren verstruppelt und ihre Wangen wurden durch ihre Verlegenheit, rötlich hervorgerufen. Lucy wenn du dich nicht gleich bewegst passiert bestimmt wieder irgendetwas peinliches, rief ihr kleines Stimmchen.

"Was ist mit Lucy?", schossen die Worte aus seinem Mund. "Ich hab nichts dagegen auch mit dir zusammen im Bett zu schlafen", sagte er mit einem breiten grinsen auf den Lippen. Das Thema Lucy ließ erst fürs erste so stehen, da Maya darauf bestand das Sam und Lucy ebenfalls anwesend sein sollten. "Nein jetzt aber mal ernst, du kannst ruhig das Bett haben. Ich lass doch keine hübsche Frau auf der Couch schlafen, während ein kuschliges weiches Bett auf Sie wartet", die beiden Diskutierten noch ein weilchen. Jedoch legte Dean seine Arme unter ihre Beine/Knie und Kopf und trug sie ins Bett, ohne das sie sich wehren konnte. "So ich wünsche eine angenehme nacht, my Lady", sagte er noch grinsend und wandte sich zum gehen.
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CappuccinoKati

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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Di Sep 08, 2015 6:44 am

Sam erwachte dadurch, dass sich etwas bewegte. Verschlafen öffnete er die Augen. Vor ihm lag Lucy. Sie hatte zerzauste Haare und war rot im Gesicht. Man musste auch kein Genie sein, um zu sehen, dass sie einen Kater hatte. „Du bist echt süß, wenn du so verpennt bist“, rutschte es ihm plötzlich heraus. Falls es noch möglich war, wurde sie noch roter im Gesicht. „Tut mir Leid“, flüsterte er peinlich berührt, da er sie anscheinend so bloß gestellt hatte. „Wieso bist du in meinem Bett?“, fragte sie leise und schaute ihn dabei nicht an. Sam konnte ein Grinsen nicht unterdrücken. „Du hast gestern eine Flasche Rum getrunken“, erklärte der Ältere. Erschrocken blickte Lucy zu ihm auf. „Zu deiner Verteidigung sollte ich wohl sagen, dass du dachtest, es wäre Sherry. Jedenfalls hatte ich dich danach ins Bett gebracht und...na ja....irgendwie hast du mich mit reingezogen. Und ich wollte dich auch nicht alleine lassen für den fall, dass dir schlecht wird“, erklärte er ihr und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. Sie verzog ihr Gesicht. Schnell zog er seine Hand zurück und lächelte zerknirscht. „Vielleicht sollten wir mal aufstehen und schauen, ob wir etwas gegen deinen Kater finden“, sagte Sam und versuchte nicht durch ihre Reaktion verletzt zu sein. Schnell schlug er die Bettdecke zurück und begab er sich aus dem Zimmer. In der Küche entdeckte er Dean und Maya. Maya rührte in einem Topf herum und auf der anderen Seite stand ein Tablett mit belegten Brötchen. Schnell griff er sich eins und begann es zu essen. Nach einigen Minuten kam nun auch Lucy ins Zimmer, die seinem Blick auswich.

Maya schaute auf Deans Rücken, als er das Zimmer verlassen wollte. „Ey, das Bett ist groß genug, dann leg dich wenigstens mit rein.“ Maya robbte auf die eine Seite und zog sich die Decke über den Körper, als der Ältere sich neben sie ins Bett legte. Sie drehte sich auf die Seite, um bequem liegen zu können. Die Rothaarige konnte seine Wärme durch die Bettdecke hindurch spüren. Es war schon ewig her, dass sie mit einem Mann in einem Bett gelegen hatte. „Aber solltest du nachts irgendwelche Bedürfnisse wegen irgendwelcher Pornoheftchen bekommen, dann bitte ich dich, damit ins Badezimmer zu gehen. Ich möchte hier in Ruhe schlafen“, sagte sie grinsend. Durch Deans Lachen wackelte das ganze Bett. Gespielt sauer schlug sie ihm auf den Arm. „Hör auf zu wackeln.“ Nur führte es dazu, dass Dean noch mehr lachen musste. Maya stieg leise mit ein. Nachdem sie sich wieder beruhigt hatten, lag die Hexe noch einige Minuten wach, ehe sie einschlief.
Als Maya wieder die Augen auf machte, war es draußen noch dunkel. Sie schaute auf ihr Handy. 04:27 Uhr. Dean lag noch immer neben ihr und hatte seinen Arm um sie gelegt. Dort, wo er sie berührte brannte ihre Haut. Maya merkte, dass sie nicht mehr schlafen konnte. Langsam, ohne ihn zu wecken stand sie auf und nahm sich ihr Handy. Im Flur zog sie ihre Schuhe an. Die Hexe hatte genug geschlafen, jetzt musste sie etwas tun. Leise nahm sie sich die Schlüssel, die auf einer Kommode im Flur lagen und verließ die Wohnung. Auf der Straße musste sie sich erst einmal ein wenig orientieren, ehe sie sich auf den Weg zur Leichenhalle machte, um dort in der Nähe ihr Motorrad abzuholen. Als die Hexe es erreicht hatte, schwang sie sich drauf und fuhr zu ihrem Hotel. Dort angekommen schnappte die Rothaarige sich schnell eine Tasche und packte einige Sachen ein, die sie benötigte. Danach verließ sie das Zimmer in aller Ruhe und ging kurz in eine kleine Bäckerei in der Nähe und holte dort einige Brötchen, sowie eine Zeitung. Nachdem die Hexe die Schlagzeile gelesen hatte, verstaute sie die Zeitung in ihrer Tasche. Maya stieg wieder auf ihr Motorrad und fuhr zurück zu Lucys Wohnung. Mit ihrer Tasche bepackt, betrat sie wieder die Wohnung. Die anderen schliefen noch friedlich. Es war ja auch gerade mal kurz vor sechs. In der Küche machte sie sich an ihre Arbeit. Schnell waren die Brötchen geschmiert und Kaffee gekocht, von dem sie sich auch sofort eine Tasse einschenke und fast in einem Zug herunterkippte. Danach machte sie sich an ihre Tränke. Die Hexe stellte einige Töpfe auf den Herd und begann ihre Zutaten in der richtige Reihenfolge hineinzugeben. Nach einer Weile konnte sie bereits die ersten beiden Tränke in kleine Fläschchen abfüllen. Nun blieb nur noch der letzte. Er musste nur noch reduziert und gerührt werden. Maya hörte wie sich die Tür zum Gästezimmer öffnete und Dean heraustrat. „Guten Morgen“, sagte Maya und rührte weiter in ihrem Trank herum, den sie nun nicht mehr aus den Augen lassen durfte. Dean trat von hinten an sie heran und legte ihr eine Hand auf die Hüfte. Maya versteifte sich, als sich von dort aus eine wohlige Wärme in ihrem Körper ausbreitete. „Was kochst du denn da?“, fragte der Ältere und schaute über ihre Schulter in den Topf. „Ist für Lucy“, nuschelte die sonst so Vorlaute. Was ist mit mir los?, fragte sie sich selbst. „Dort drüben liegen Brötchen falls du welche möchtest...und Kaffee ist auch schon fertig“, sagte sie noch als der Trank endlich fertig war. Schnell schnappte sich die Rothaarige ein Fläschchen und füllte den Trank hinein, als Sam den Raum betrat und sich ebenfalls ein Brötchen nahm. Sie  verkorkte die Flasche und machte danach alles sauber, als nun auch endlich auch Lucy den Raum betrat. Ohne zu zögern hielt die Hexe ihr den Trank hin. „Trink das“ Lucy streckte ihre Hand danach aus. „Was ist das?“, fragte sie leicht verkatert. „Ein langsam tötendes Gift“, sagte Maya trocken. Plötzlich hielt Lucy mitten in der Bewegung inne. Sam war gerade dabei gewesen von seinem Brötchen abzubeißen, als er erstarrte und Dean war gerade im Begriff gewesen sich sein drittes Brötchen zu nehmen, als er inne hielt. Alle starrten sie entsetzt an. Maya verdrehte die Augen. „Ihr müsst echt an eurem Humor arbeiten...Es ist ein Trank gegen deinen Kater. Du solltest den wirklich trinken. Wir brauchen dich gleich völlig nüchtern und aufnahmefähig.“ Mit diesen Worten schnappte sie sich ihren Kaffee, das Tablett mit den Brötchen und ging ins Wohnzimmer. Es dauerte ein wenig bis die anderen ihr folgten.
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YumeJenni
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Di Sep 08, 2015 7:49 am

Sie folgte Maya ins Wohnzimmer und beugte das fläschen immer noch misstrauisch. " Sicher das ich dann nicht Tod umfall", sagte sie ernst. Maya verdrehte die Augen. "Keine sorge, ich habe dir doch schon gesagt was das ist" Maya hatte sich auf die Couch gesetz und Dean setze sich neben sie. Sam hatte es sich auf ihrerm Sessel gemütlich gemacht, somit blieb ihr nichts anderes übrieg als sich auf dessen Lehne zu setzen. Du bist echt süß, wenn du so verpennt bist, dieser Satz brachte Lucys Herz dazu höher zu schlagen. Es fiel ihr schwer sich auf Maya zu konzentrieren, da sie immer wieder zu Sam rüber gucken musste und noch nevörser wurde. Sie hatte ihn mit ins Bett gezogen, was hatte sie noch in ihrem Zustand getan? "Lucy, nun trink schon", kam die Stimme von Maya. "Ja Lucy Maya wird dich schon nicht vergiften", sagte Dean grinsend. "Hm? Was habt ihr gesagt?", verwirrt und verlegen schaute sie abwechselnd zu Maya und Dean. "Sitz jemand neben dir der dich etwas ablenkt", konnte es sich Dean nicht verkneifen. Lucy fühlte sich ertappt und die röte schoss in ihre Wangen. Mit einem Zug hatte Lucy das fläschen geleert, nur um nicht auf Deans kommentar eingehen zu müssen. Sie verzog das Gesicht, was süßer aussah als beabsichtigt "Uks.. das schmeckt ja scheusslich".

Nachdem Maya eingeschlafen war beobachtete er sie noch ein weilchen. Es war schon seltsam, das er das bedürfniss hatte sie beschützen zu wollen. Wieso? Er kannte sie doch eigentlich gar nicht. "Schlaf gut", murmelte er ihr ins Ohr und drückte ihr ein Kuss auf die Wange, bevor er sich zurück legte und ein Arm um sie legte. Das sie mitten in der nacht erwachte und aufstand, bekam er nicht mit und so schlief er seelenruhig bis zum Morgengrauen. Das am Nächsten Morgen schon das Frühstück bereit stand, ließ Dean grinsend. " Was für ein Service" Kurze Zeit später stand auch sein Bruder und Lucy in der Küche. Als Maya jedoch aufstand und ins Wohnzimmer ging folgte er ihr und setze sich neben sie auf die Couch.
"Lucy hör auf so ein Gesicht zu machen", sagte Dean und musste lachen. "Sammy ist ganz hin und weg" Wie lange die wohl noch brauchen werden, das sieht doch jeder das sie sich gegenseitig wollen, schoss es ihm durch den Kopf. Um die Stimmung etwas zu lockern wandte er sich an Maya. "So Maya was ist jetzt mit dem Dämon. Es hat was mit Lucy zu tun oder?".
"WAS?!", kam es von Sam und Lucy wie aus einem Munde. "Bobby hat sie gestern angerufen und anscheiend Lucy erwähnt", versuchte er zu erklären.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Mi Sep 09, 2015 7:57 am

Sam war froh darüber gewesen, dass er den Sessel ergattert hatte, so dass Lucy sich nicht neben ihn setzten konnte. Er befürchtete, dass ihre Nähe ihn wieder aus der Fassung bringen konnte und er so wieder etwas Blödes sagen oder tun würde. Doch sein Plan ging nicht auf. Lucy setzte sich direkt neben ihn auf die Lehne. Der Ältere konnte die Wärme spüren, die von ihrem Körper ausging. Er zwang sich dazu sie nicht anzusehen. Seine Hände krallten sich in seine Hose, um sie nicht zu berühren. Der jüngere Winchester bemerkte die Blicke von Maya und Dean, weshalb er versuchte ganz gelassen auszusehen. Als Dean dann bemerkte, dass Lucy etwas mit dem Dämon zu tun hätte, konnte er es nicht fassen. Seine Lucy! Moment, wo kam das jetzt her?, fragte er sich, sie gehört mir nicht. Am liebsten wollte er sie packen, in den Impala setzten und dann mit ihr ganz weit wegfahren und sie nicht mehr aus Augen lassen.

Maya wandte sich von Sam ab und blickte zu Lucy, die sie erschrocken ansah. „Bei dem Dämon handelt es sich um einen Illujanka. Das ist ein sehr alter Schlagendämon, der auf einen hattischen Mythos zurück geht. Er ist sehr schnell und hat eine unglaubliche Körperkraft. Seine Opfer weidet er aus und schlägt dann seine Haarzähne in die Knochen seiner Opfer, um sich von seinem Knochenmark zu ernähren. Meistens jagen sie in einer Familie. Wenn man ihnen unvorbereitet begegnet, dann ist man tot. Man darf diese Viecher niemals unterschätzen. Vor vier Jahren ist eine Jägerin einer Familie begegnet und hat fast alle getötet.“ Sie starrte Lucy direkt in die Augen, die merklich weißer geworden war. Sams Blick lag ebenfalls besorgt auf ihr. „Anscheinend hast du damals nicht alle vernichtet, denn einer hat offensichtlich überlegt und will sich nun offensichtlich an dir rächen.“ Die Blonde sprang von ihrem Platz auf. „Woher willst du denn wissen, ob dieser Dämon wirklich hinter mir her ist?“, fragte sie wütend. Maya tat so als würde sie überlegen. „Hmm lass mich mal überlegen. Du hast vor vier Jahren gegen eine ihrer Familie gekämpft. Jetzt taucht hier einer auf. Er tötet deinen Professor und Leute aus deinem Kurs. Also für mich ist das schon ziemlich verdächtig. Für mich ist das kein Zufall und falls du mir immer noch nicht glauben willst, dass es sich hier um dich dreht, dann kannst du ja gerne mal in die heutige Tageszeitung schauen.“ Die Rothaarige zeigte ihr die Titelseite der heutige Zeitung. Die ehemalige Jägerin riss sie ihr aus der Hand und schlug die Hand vor dem Mund vor Schreck. Die Überschrift lautete: „Fünftes Opfer vorm Lucky Sunshine aufgehängt“. Darunter war ein Bild von einer Leiche, die offensichtlich vor der Tür des Lucky Sunshine aufgehängt worden war. „Oh mein Gott“, keuchte die Blonde auf und begann zu zittern. Augenblicklich sprang der jüngere Winchester auf und setzte sie auf den Sessel, ehe er verschwand und ihr aus der Küche ein Glas Wasser holte. „Du brauchst dir keine Sorgen machen“, fuhr die Hexe fort, „Es ist weder diese Han noch ist es dein Chef. Ich habe es überprüft. Aber du solltest dir Sorgen machen, dass sie vielleicht die nächsten sind, wenn wir den Dämon nicht schnell finden.“ „Hör auf ihr solche Sachen zu sagen! Du machst ihr nur unnötig Angst!“, rief Sam aufgebracht dazwischen. „Das ist nur die Wahrheit mit der ich sie konfrontiere. Sie muss sich im Klaren darüber sein, dass ihre Freunde, die nächsten sein können. So ist es nun mal, wenn man ein Jäger ist“, erhob sich nun auch die Hexe. „Sie muss sich nun entscheiden: Hilft sie oder verkriecht sie sich mit ihren Freunden und hofft, dass ich die Sache regeln kann. Ich kann es mir nicht leisten, dass sie es sich dann im letzten Moment noch anders überlegt.“ Dean schien das nicht auf sich sitzen lassen zu wollen. „Ich werde dir auf jeden Fall helfen!“ „Lucy muss uns nicht helfen, wenn sie nicht will. Sie hat dieses Leben hinter sich gelassen“, erinnerte der jüngere Winchester immer noch erbost. „Anscheinend nicht weit genug, wenn sie gleich wieder was mit einem Jäger anfängt!“, rief nun auch Maya wütend. Die beiden standen sich dicht gegenüber und schauten sich wütend an. Was, wenn man bedachte, dass Maya gut einen Kopf kleiner war als Sam, schon recht lustig für Dean und Lucy aussehen musste. Plötzlich rief der Ältere dazwischen: „Wie lautet eigentlich dein Plan?!“ Maya und Sam wandten sich ihm zu. Sie waren so damit beschäftigt gewesen sich anzuschreien, dass sie gar nicht mehr auf die anderen geachtet hatten. Die Hexe holte einige Fläschchen hervor und stellte sie auf den Tisch. „Die blauen Tränke steigern die körperliche Leistungsfähigkeit eines Menschen. Sie geben uns unmenschliche Körperkraft und Schnelligkeit, aber ich muss euch warnen, wenn ihr euch zu sehr verausgabt, dann werden eure Kräfte euch rasant wieder verlassen. Ihr werdet unterzuckern und euch schwach fühlen. Also darf der Trank nur kurz vorher getrunken werden. Ich stelle es euch frei, ob ihr ihn trinkt. Der grüne ist griechisches Feuer. Eins der schlimmsten, explosivsten Mittel, die es gibt. Noch sind sie flüssig, doch wenn das Fläschchen zerbricht oder man den Inhalt auskippt entsteht ein Feuer, das man nur sehr schwer löschen kann. Es vernichtet alles was es berührt. Der Plan ist den Dämon zu finden. Dann muss ich so dicht wie möglich an ihn heran und den Rest übernehme ich mit Magie und dem griechischen Feuer“, erklärte Maya und schaute die anderen abwartend an.
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YumeJenni
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Mi Sep 09, 2015 9:46 am

Anscheinend nicht weit genug, wenn sie gleich wieder was mit einem Jäger anfängt, diese Worten hallte in Lucys Ohren.  Sicherlich war sie geschockt darüber was in der Zeitung stand und darüber das es ihre Schuld war das alle gestorben sind. Doch die Wut baute sich in ihr auf und hielt sie zurück zusammen zu brechen. Je mehr sie an den Dämon dachte desto wütender wurde sie. "Ich bin dabei", sagte sie und schnappte sich eins von den Flaschen. "Aber Lucy", fing Sam an. "Nichts Lucy", zischte sie. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren machten sich die vier auf den Weg. Unterwegs zum Lucky Sunshine versuche Lucy ihren Chef und Han über Handy zu erreichen, jedoch erfolglos. "Los kommt schon", murmelte sie vor sich hin und wählte erneut die Handynummer von Han. "Hallo hier ist Han, ich habe zurzeit jede menge spass und keine Zeit ranzugehen, versuchs später noch mal", kam die Mailboxansage. Lucy wurde zunehmen nervös. Auch ihr Chef ging nicht ans Telefon. "Verdammt", fluchte sie. "Es wird alle bei ihnen in Ordnung sein", sagte Dean. "Ich hoffe es, wenn er Han und Caleb was tut dann", Lucy atmete ein und aus um nicht weinen zu müssen. Tränen würde sie auch nicht weiter bringen, sie fing an wütend auf den Dämon zu werden immer und immer wütender. Im Lucky Sunhine angekommen hörten sie gerade einen Schrei. "HAN", schrie Lucy, schüttet in einem Zug den innhalt der Flasche runter und ging ohne auf die anderen zu warten ins Cafe. Das Cafe war völlig verwüstet und leer. Bis auf zwei Menschen die in der Ecke hinter der Bar standen und versuchten sich zu verteidigen. Und dort, zum angriff bereit, stand er. Er der dafür verantwortlich war das unschuldige Menschen gestorben sind, weil er zu Pfeige war sie anzugreifen. Lucy spührte den Zorn in sich aufsteigen, wie der Zorn durch ihre Adern pulsierte. "Hey du Arschloch", rief sie Zornig. Kaum hatte der Dämon den Kopf zu ihr gedreht, gab es auch den ersten Schlag. "Du mieses scheiß Kerl. Konntest mich wohl nicht angreifen du Arschgesicht", sie fing an ihn mit tritten gegen die Wände zu schleudern. "Das dafür das du zu pfeige warst mich zu holen", wieder ein tritt. "Dafür das du dir welche ausgsucht hast die sich nicht wehren konnte und leicht zu erledigen waren", ein schlag. "Und dafür das du es gewagt hast die beiden wichtisgten Menschen anzugreifen du Hurensohn", mit dem tritt befördete sie ihn durch das Fenster. Zwar konnte sie ihm einige Verletzungen zufüge, jedoch besiegen nicht, das wusste Lucy. Doch sie wollte ihn so lange leiden lassen wie es ging.


"Lucy warte", rief Dean ihr noch nach bevor sie im Cafe verschwand. Als Sam, Maya und er dort angkamen war Lucy damit beschäftig dem Dämon zu verpürgeln. "Heilige Scheiße", entfuhr es seinen Lippen. "Also Sam ich an deiner Stelle würde sie niemals wütend machen", geschockt sahen sie zu was Lucy mit dem Dämon anstellte. Eigentlich hatte Dean niemals mitleid, doch so wie Lucy den Dämon verdrosch, konnte man mitfühlen. Vorallem als er ein Tritt zwischen die Beine bekam - auch wenn es bei Dämon nicht so schmerzlich war wie bei Menschlichen Männern. "Autsch, das hat gessessen", sagte er als Lucy ihn durch das Fenster beförderte. Jedoch schien sich der Dämon schnell davon zu erholen und schleuderte Lucy zurück ins Cafe, wo sie gegen die nächste Wand krachte. Der Trank hatte wohl nachgelassen bei Lucy, denn sie hatte nicht mal mehr kraft wirklich aufzustehen. Dean und Sam rannten auf den Dämon zu um ihn von Lucy und den anderen beiden fern zu halten jedoch wurde auch sie durch die Mange genommen. Der Dämon schlich erneut auf Lucy zu und wollte ausholen, jedoch wurde sie von jemanden beschützt. "CALEB", schrie sie. Caleb zog Lucy von dem Vieh weg, das er eine Verletzung hatte bekam bis dahin niemand mit. "Caleb ist alles in Ordnung", fragte sie hysterisch. Er nickte und lächelte. Dean versuchte Maya zu helfen, damit sie den Dämon entgültig erledigen konnte. Nach einem schier endloslangen Kampf war es dann auch endlich soweit. Der Dämon war vernichtet. "Lucy was zur Hölle war das", fragte Han ihre beste Freundin und kam angerannt. "Ein Dämon", antworte Dean. Dean wollte es gerade erklären als Lucy schrie. "Nein Caleb, nein nein", man hörte wie ihre Stimme zitterte. Der Wincheste blickte zu Lucy und ihrem Chef. "Hey süße, seit wann weinst du denn", Caleb lächelte schwach. Caleb lag da auf Lucys Kneien. Alles war voller Blut. Es gab für ihn keine Hilfe mehr, das wussten sie alle. "Du darfst nicht gehen. Wer soll sich denn um das Cafe kümmern hm". "Das macht Han sicher für mich, nicht war Han", sagte er und blickte Han, die ihn tränenüberströmt ansah. Sie nickte. Dean fühlte sich unwohl das mitanzuzehen und lotzte Maya und Sam nachdraußen. "Ich dachte es wäre besser wenn wir sie alleine lassen. Wir sollten sie so nicht sehen", sagte er bedrückt zu Sam und Maya.


Nachdem sie Caleb mit Han begraben hatte, war Han damit beschäftigt das Cafe wieder aufzubauen. Lucy half ihr jedoch mehr der Wortwechsel "Morgen" und "Tschuss" gab es zwischen den beiden nicht. Auch mehr als das sie feuchte Augen hatte, als Caleb in ihren Armen starb, kam nicht. Sie war nur wütend. Sie wollte niemanden sehen und mit niemanden sprechen. Zur Uni ging sie seit einigen Tagen nicht und mit Sam und Dean hatte sie seit dem, die beiden sie nachhause gebracht hatten und beim Aufbau mitgeholfen hatten, auch nicht mehr gesprochen. Mittlerweile waren 4 Tage vergangen. Die Blonde, sonst so fröhliche Person, saß im Sessel und trank eine Flasche Vodka nach der anderen.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Do Sep 10, 2015 10:32 am

Sam eilte hinter Lucy in das Cafe. Er konnte es nicht ertragen, dass sie dort drin mit dem Dämon alleine war. Innerlich bereitete er sich schon auf den schlimmsten Anblick vor, doch als er den Laden betrat, blieb er wie angewurzelt stehen. Lucy stand vor dem Dämon und verprügelte ihn. Sie ließ anscheinend ihrer Wut freien Lauf. Mit ihr wollte er sich auf keinen Fall anlegen, wenn sie wütend war. Plötzlich wurde Lucy von dem Dämon gegen eine Wand geschleudert. So gleich wollte sich der Dämon auf die Blonde stürzen, die es kaum schaffte aufzustehen. „Ey, du Vollpfosten! Du bist so hässlich deine Schlampe von Mutter hat dich bestimmt gleich nach der Geburt fallen gelassen!“, schrie der jüngere Winchester Illujanka an. Augenblicklich drehte er sich um und stürzte sich auf die Brüder. „Super Idee, Sam. Mach den übermächtigen Dämon noch sauer“, rief Dean sarkastisch, während er sein Messer zog. Die Brüder hielten sich gut in dem Kampf, doch auch sie mussten sich nach kurzer Zeit geschlagen geben, als der Trank nachließ. Nun mischte sich Maya in der Kampf ein...

Maya hielt sich erst einmal aus dem Kampf heraus. Sie musste so nah wie möglich an ihn ran. Sie musste es irgendwie schaffen Illujanka das Feuer in den Rachen zu stopfen. Als die Hexe bemerkte, dass der Trank bei den beiden Brüdern nachließ, kippte sie ihren eigenen hinunter und stürzte sich nun auch in den Kampf. Zu Beginn schlug sie dem Dämon ins Gesicht, so dass er nach hinten taumelte, doch fing er sich sofort wieder und schlug gleich darauf wieder zurück und trat ihr in die Knie. Sie schrie vor Schmerz auf. Dieser Bastard!, fluchte sie in Gedanken. Die Rothaarige musste sich zusammenreißen und das so schnell wie möglich beenden. Der Dämon schlug sie erneut und sie rollte sich rückwärts ab, um die Wucht des Sturzes abzufedern. Dabei griff die Hexe nach einem zu Boden gefallenen Messer. So schnell Maya konnte sprintete sie los und stieß Illujanka das Messer in den Bauch. Illujanka riss sein Maul zu einem entsetzlichen Schrei auf. Um den gesamten Mund waren spitze Haarzähne verteilt. Die Jägerin verzog angeekelt ihr Gesicht, ehe sie nach dem grünen Fläschchen griff, dass in ihrer Hose steckte und ihren Arm in seinen Schlund steckte. Ihr Arm verschwand bis zum Ellenbogen in seinem Rachen. Mit aller Kraft drückte sie ihre Faust zusammen und sie merkte, wie das Glas brach. Ein Brennen breitete sich über ihre Hand aus, als die Hexe ihre Hand öffnete und ihren Arm zurückzog. Schnell stieß sie den Dämon zurück und rannte in die entgegengesetzte Richtung. „In Deckung!“, schrie sie und warf sich hinter einen umgestürzten Tisch. Fast augenblicklich ertönte eine laute Explosion und das was von Illujanka übriggeblieben war, verteilte sich im ganzen Cafe. Vorsichtig stand Maya auf. Ihr ganzer Arm war von den Zähnen mit tiefen Furchen übersäht und blutverschmiert. Die Innenfläche ihrer Hand war verbrannt und ihre Kniescheibe war ausgerenkt. Sam und Dean kamen ihr entgegen. „Ist alles okay?“, fragte Dean besorgt. Die Rothaarige nickte. „Alles bestens. Und bei euch?“ Beide hatten einige Verletzungen abgekommen, doch auch sie nickten. Dean wandte sich an Han, doch plötzlich durchbrach Lucys Schrei die Stille. Als Maya nähertrat gefror ihr das Blut in den Adern. Lucy hielt Caleb in den Armen. Er war blutüberströmt. Wieso habe ich nicht an einen Heiltrank gedacht?, schallte sich die Hexe sich in Gedanken. So konnte sie ihm nicht helfen. Nur am Rande bekam sie mit, wie Dean sie mit Sam herausbrachte und sie dabei stützte.
Das war nun vier Tage her. Lucy hatte auf keinen der Anrufe der beiden Brüder reagiert und selbst, wenn sie an ihrer Tür geklopft hatten, wurde ihnen nicht aufgemacht, obwohl sie wussten, dass die Blonde daheim war. Gerade saßen die drei zusammen in Mayas Hotelzimmer. Sam hatte erneut versucht bei der anderen Jägerin durchzukommen, doch wieder hatte er nur die Mailbox erreicht. Missmutig legte er sein Telefon beiseite. „Das reicht“, verkündete die Rothaarige und stand auf. Ihre Verletzungen waren schon wieder verheilt und sie trug ein dunkelrotes ledernes Oberteil, dass eng anlag und knapp über ihrem Bauchnabel aufhörte. Dazu hatte sie eine schwarze enge Lederhose gewählt, die an der Vorderseite der Beine mit jeweils einem langen Band geschlossen wurde, und schwarze Lederboots gewählt. Ihre Augen hatte sie dunkel geschminkt und ihre Haare fielen ihr offen in großen Wellen auf die Schultern. „Was meinst du?“, fragte Sam, „Was hast du vor?“ Mit großen Schritten lief sie zu ihrer schwarzen Lederjacke. „Ich werde sie aus ihrem Schneckenhaus heraus holen. Sie kann nicht ewig in ihrer Wohnung hocken und trauern.“ Sam sprang auf. „Einer ihrer besten Freunde ist in ihren Armen gestorben! Sie kann so lange trauern, wie sie es braucht!“ Maya warf ihm einen entschiedenen Blick zu. „Sie muss langsam wieder hochkommen, sonst kommt sie gar nicht mehr hoch und es ist mir egal, was du sagst. Ich werde fahren. Die einzige Frage, die sich stellt ist, ob du mit kommst oder nicht.“ Entschlossen öffnete sie ihre Tür und machte sich auf den Weg zu ihrem Motorrad. Als sie dabei war ihren Motorradhelm aufzusetzen, kamen Sam und Dean hinaus und stiegen in den Impala. Die Rothaarige überschritt jedes Tempolimit, dass sich ihr bot auf dem Weg zu der anderen Jägerin. Vor der Wohnung angekommen, kamen auch die beiden Brüder an und gemeinsam standen sie vor der Tür von Lucy. Energisch hämmerte die Jägerin dagegen. Wie zu erwarten kam keine Reaktion. „Und was nun, Miss Oberschlau? Sie macht die Tür nicht auf, genauso wie die Tage zuvor auch nicht. Sie will niemanden sehen“, zickte Sam sie an. „Ich mache die Tür“, sagte die Hexe achselzuckend und legte ihre Hand auf die Klinke. Ihre Hand leuchtete kurz auf und es war ein Knacken zu hören. Nun ließ sich die Tür problemlos öffnen. „Das kannst du nicht machen!“, zischte der Größere sie an und packte sie am Arm. Wütend entzog sie ihm ihren Arm. „Wie du siehst, kann ich sehr wohl. Also geh mir aus dem Weg.“ Unwirsch drängelte sie sich an ihm vorbei in die Wohnung. Überall lagen leere Alkoholflaschen herum. Mit schnellen Schritten durchschritt sie den Flur und gelang ins Wohnzimmer. Sam und Dean folgten ihr und standen in der Tür zum Wohnzimmer. Die Rothaarige ging auf Lucy zu, die in ihrem Sessel saß und eine fast leere Flasche Wodka in der Hand hielt. Mit einer schnellen Bewegung hatte sie ihr den Alkohol aus der Hand genommen. „Gib die her!“, forderte die andere Jägerin matt. „Das kannst du sowas von vergessen. Es wird Zeit, dass du endlich wieder hoch kommst“, sagte die Hexe und goss den letzten Rest aus der Flasche weg. „Wie lange willst du hier noch versauern und herum vegetieren?“, fragte sie und zog die Blonde aus dem Sessel. „Du musst dein Leben wieder auf die Reihe kriegen!“ „Er ist in meinen Armen gestorben!“, schrie die Blonde Maya an. „Genau so wie meine Mutter in meinen!“, schrie die Rothaarige zurück, „Trotzdem kannst du dich hier nicht in deiner Wohnung einschließen und hoffen, dass alles gut wird. Ich weiß, dass du wütend bist! Ich war es auch, aber du musst verdammt noch mal deinen Arsch hochkriegen, so kann es nicht weiter gehen! Ich habe die Schweine gejagt, die es getan haben und jage sie noch immer, damit sie den Menschen, die ich liebe nicht das gleiche antun können und du solltest das Gleiche machen. Wenn Caleb dich so sehen würde, würde er sich für dich schämen!“ Der letzte Satz hatte das Fass zum überlaufen gebracht. Das wusste Maya und genau das war es, was sie beabsichtig hatte. Auf den Schlag war sie vorbereitet gewesen, trotzdem konnte sie nicht verhindern, dass sie einen Moment nur noch Sterne sah. Sam hatte sich zwischen die beiden Frauen gestellt und versucht Lucy zu beruhigen. Gelassen stand die Hexe auf und wischte sich grinsend das Blut von der Lippe. „Kümmre dich gut um sie, Sam, sonst tret ich dir in den Arsch“, sagte sie bevor sie an Dean wandte, der sie erschrocken ansah, „So, mein Job wäre hiermit getan. Du hast ja meine Nummer, Sunny Boy, meld dich mal“, sagte sie zu ihm und zwinkerte dem Älteren verspielt zu, während sie an ihm vorbei ging und die Wohnung verließ. Für den nächsten Teil war sie nicht die Richtige, das wusste sie, aber Sam war es. Also hielt sie es für das Beste, wenn sie nun ging. Mit einem leicht melancholischen Gefühl im Bauch stieg sie auf ihr Motorrad und fuhr davon.


Lucy hatte sich wieder beruhigt. Sie stand mit dem Rücken zu ihm und hatte noch nichts gesagt. „Weißt du, Lucy, auch wenn ich es nicht zugeben mag, Maya hatte irgendwie recht. Du darfst dich hier nicht so verkriechen. Dean und ich machen uns Sorgen um dich. Es ist in Ordnung, wenn du noch nicht darüber reden willst, aber du kannst dich hier nicht einschließen. Als meine Freundin Jess getötet worden ist war ich so unsagbar wütend, ich wollte nur noch Rache. Ich konnte an nichts anderes mehr denken. Und als mein Dad dann auch noch vom gleichen Dämon getötet worden ist, habe ich es fast nicht mehr ausgehalten. Ich wollte sie alle nur noch tot sehen. In mir gab es nicht anderes mehr als den Gedanken der Rache. Dean hat mir geholfen, selbst, wenn ihm der Tod von Dad genauso getroffen hat wie mich. Er hat mir dennoch geholfen damit fertig zu werden. Er hat mich wieder dazu gebracht wieder das gute in der Welt zu sehen. Das es auch tolle Dinge gibt. Auch wenn es nur Dinge sind, wie Deans Hand an eine Bierflasche zu kleben oder in einer heißen Sommernacht auf der Haube des Impalas zu sitzen und dabei ein kühles Bier zu trinken. Die Welt ist nicht nur dunkel, Lucy, sie hat auch ihre lichten Seiten. Und ich möchte dir gerne helfen, diese wieder zu entdecken, wenn du mich lässt.“ Der Ältere hoffte, dass er endlich zu ihr durchdringen würde. Das die Worte, die tief aus seinem Herzen kamen auch bei ihr ankamen.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Do Sep 10, 2015 9:26 pm

Wenn Caleb dich so sehen würde, würde er sich für dich schämen, Worte die den Weg bis in ihr inneres fanden. Worte die sie wachrüttelten und die Wut - zwar erst verstärkten - jedoch dann verebben ließ.  Als Sam sprach, spührte sie ein Stich. Maya hat irgendwie Recht, haalte es in ihren Ohren wieder. Stimmte das?, fragte ein stimmchen in ihr. Erneut hallten die Worte von Maya in ihren Ohren, immer und immer wieder. Sie hatte Recht und Lucy hasste sie dafür. Wie konnte es sein das Maya die richtigen Worte fand? Wieso war sie sich so sicher das Lucy genau das brauchte um aufzuwachen? Um aufzuhören sich selber zu bemitleiden. "S-sam..", entwich es ihrem Mund. Ihre Stimme zitterte und sie wandte sich ihm zu. In seinem Blick stand nichts weiter als große Sorge. Sorge um Sie. Auch in Deans Augen konnte sie nichts anderes erkennen, als das die beiden sich Sorgen, wirklich Sorgen um sie machten. "Hört es irgendwann auf so weh zu tun", murmelte sie. Ihre Brust schmerzte, denn ihr Herz blutete aus und jeder einzelne Tropfen, kam als Träne heraus. Zum erstenmal konnte das sonst so taffe Mädchen,  es nicht zurück halten, das die kleinen Tropfen sich einen Weg über ihren Wangen bahnten und auf ihre Hände tropften.

Dean wusste sofort das Maya zu weitging als sie diesen Satz aussprach. Und wunderte sich auch nicht das Lucy ausholte. Dennoch war er geschockt das sie das einfach so wegsteckte. Als sie die Wohnung verließ wäre er ihr gern hinterhergelaufen, jedoch konnte er Lucy nicht einfach in diesem Zustand zurück lassen. Maya musste warten. Als Sam zu Lucy sprach, starrte er seinen Bruder an. Was hatte sein kleiner Bruder über ihn gesagt? Die Worte rühten ihn und er musste sich kurz wegdrehen um die Tränen wegzuwischen. Nachdem er sich zurück gedreht hatte, konnte er in Lucys Gesicht blicken. Sie hatte sich zu ihnen gewandt und sah schrecklich aus. Das sie vier Tage Alkohol konsomiert hatte, konnte man ihr ansehen. Aber als er die Tränen glitzern sah, tat es ihm weh. Soweit er sich erinnern konnte hatte Lucy noch nie geweint. Sie war einfach nicht der Typ Frau, die wegen etwas weinten. Auch als das mit Jared, ihrem Verlobten. Ex Verlobten, rauskam, vergoss sie keine Tränen. Obwohl sich Dean sicher war, das es schmerzte. Lucy Blake war eher der Typ Frau, wo schnell die Wut überhand nahm. Dean kannte das. Sein Vater, Sam , ja sogar er selbst waren eigentlich nicht anders.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Sa Sep 12, 2015 8:59 am

Sam konnte nicht anders, als Lucy in seine Arme zu nehmen. Tränen benetzten sein Hemd. „Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass es irgendwann aufhört, aber das kann ich nicht. Man sagt zwar, dass die Zeit alle Wunden heilt, doch das stimmt nicht. In der ersten Zeit, wirst du immer dran denken. Es wird immer weh tun. Aber mit der Zeit wird es leichter werden. Es werden andere Dinge kommen, an die du denken wirst. Gute Dinge. Und diese neuen Erinnerungen werden die alten überlagern, so dass du nicht mehr ständig daran denken musst. Es wird Zeiten geben, da ist es schwerer, da bricht es wieder auf. Aber irgendwann wirst du damit leben können. Alles was zurückbleibt ist eine Narbe“, versuchte er ihr zu erklären. Der Winchester hoffe, dass sie ihn verstand. Dass sie verstand, was er ihr sagen wollte. Er wusste nicht, wie lange er sie ihm Arm hielt. Es könnte sich um Stunden gehandelt haben, er wusste es nicht mehr, doch irgendwann löste sich Lucy aus seiner Umarmung und Sam bemerkte den Duft von etwas Gebackenem.

Maya war nicht mal fünf Minuten auf ihrem Motorrad unterwegs, als sie anhalten musste. Ihre Gefühle übermannten sie. Die Rothaarige hielt am Straßenrand. „Scheiße“, fluchte sie und fuhr sich durch die Haare. Sie konnte nicht einfach gehen, auch wenn sie sich das wünschte. Als sie die Straße herunterblickte sah sie einen Supermarkt. Das war ein Zeichen. Schnell ging die Hexe dort einkaufen, ehe sie sich auf den Weg zurück zu ihrem Hotel machte. Augenblicklich begab sie sich in die Küche und band sich eine Schürze um. Danach machte sie sich an die Arbeite. Nach einigen Stunden hatte Maya fünf Bleche Chocolate Chips Cookies, achtzehn Blaubeer-Muffins und ein Dutzend Erdnussbutter Cupcakes gebacken. Eindeutig hatte sie diese Eigenschafft von ihrer Mutter geerbt. Immer wenn sie frustriert war, musste sie irgendetwas backen. Wieso hatte dieser Fall nicht gut ausgehen können? Wieso hatte sie nicht an einen Heiltrank gedacht? Sie hätte sicher gehen müssen, dass sie in solch einer Situation auch helfen konnte. Ehe sich die Hexe versah, hatte sie den nächsten Teig fertig...Frustriert wischte sich die Rothaarige über das Gesicht, was zur Folge hatte, dass sie das Mehl dort verschmierte. Sie schaute auf die Uhr. Vier Stunden. Seit vier Stunden backte sie schon. Als Maya sich in ihrem Zimmer umschaute, bemerkte sie, dass nirgendwo mehr eine freie Fläche war. Selbst auf ihrem Bett hatte sie einige Kuchen abgestellt. Erschöpft lehnte sie sich gegen die Arbeitsfläche. „Verdammt...Was mache ich denn nun damit?“, fragte sie sich leise selbst. Kurz entschlossen, packte sie alles in Körbe. Unten an der Rezeption lieh sie sich ein Auto und verstaute dort alles. Einen Korb übergab sie dem Manager des Hotels, der sich sehr darüber freute. Mit gemischten Gefühlen fuhr sie zu Lucy. Die Tür war immer noch offen, also betrat sie mit ihren Körben bewaffnet den Flur, auf dem immer noch Dean stand. Er schaute sie verwirrt an und hatte eine Augenbraue hochgezogen. „Was hast du denn gemacht?“, fragte er überrascht. „Gebacken“, nuschelte die Hexe und blickte zu Boden.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Di Sep 15, 2015 8:51 am

Die Worte brasselten wie Schokolade in ihr Herz und linderte den Schmerz ein wenig. Es fühlte sich so gut an in Sams Armen zu sein und seinen Duft einatmen zu können. Die Blondhaarige wusste, das sie hier sicher war. Das kein Schmerz und kein Leid hier eintritt haben würden. Lucy hätte noch weitere Minuten, Stunden, sogar Tage in den Armen des jüngeren Winchester verbringen können, jedoch stieg ein zuckersüßer Duft in ihre Nase. Sich von Sam lösend, roch sie erneut. "Kekse mhmm", entfurh es ihr.  Als sie dem Geruch mit den Augen folgte, sah sie Maya. Die Hexe stand im Flur, war vollgepackt mit Körben und unterhielt sich mit Dean. "Hey Leute", rief Dean erfreut und grinste breit mit einem Keks halb im Mund. "Ma-mya hamt Kemske ge..backen", sprach er mit vollem Mund. "Oh sind die Gut", mit diesen Worten schnappte er sich noch ein paar Kekse und stopfte sich die in den Mund. Lucy wurde neugirig, sie liebte Kekse und der Geruch war einfach verführerisch. "Das Riecht sehr lecker", sagte sie zögerlich. Etwas zurückhalten nährte sie sich den Körben und stand somit dierekt Maya gegenüber. "Ist das alles für uns?", fragte sie zaghaft, den Lucy hatte nicht vergessen das sie Maya eine geschellt hatte. Als Maya jedoch lächelnd nickte, griff Lucy strahlend zu und steckte sich ein Keks in den Mund. Allerdings war sie zu girieg und verschluckte sich. Sam der das sofort mitbekommen hatte reichte ihr ein Glas Wasser. Mit schnellen Zügen war das Glas leer. "D-D-anke", röchelte Lucy. "Tja man isst halt nicht so schnell", kam es von Dean der sich erneut mehre Kekse in den Mund stopfte. "Das sagst gerade du", bemerkte Maya und alle musten lachten.

Als Maya die Worte "Gebacken" aussprache, erhelte sich sein Gesicht. "Du hast gebacken", sagte er und grinste Sie an. Woraufhin er es sich nicht nehmen ließ, sich einige Kekse zu stibitzen. "Mell--nger" Maya sah ihn verständlislos an. "Lecker", wiederholte er nachdem er die Kekse runtergeschluckt hatte. Das Gesicht der Hexe erhelte sich. "Wirklich?" fragte sie und strahlte. "Ja", Dean strich eine Strähne die sich in ihrem Gesicht verirrt hatte, hinter ihr Ohr. "Weißt du das du süß aussiehst, wenn du so lächelst", Dean grinste, als Lucy und Sam auch mitbekamen das es nach frisch gebackenen Keksen roch. "Hey Leute", rief Dean grinsend und hatte schon wieder einen Keks halb im Mund.
Nachdem Lucy duschen war, das Wohnzimmer abgedunkelt wurde,  einen Film in den DVD Player gelegt hatten, machten es sich die vier auf dem Boden gemütlich. In Zusammenarbeit haben sie die Couch und den Sessel, sowie den Tisch zurseite geschoben und  zwei große Maratzen (wo zwei Leute raufpassen) links und rechts hingelegt und mit ausreichenden Kissen und Decken bestückt. In der Mitte der beiden Matrazen stand eine Komode, die als Tisch diente. Wo die Kekse - die Mittlerweile auf Tellern verteilt waren -  und vier Bierflaschen. Sam und Lucy haben sich auf die linke Matraze - wo vorher das Sofa stand - bequehm gemacht. Und Dean und Maya auf der rechten - wo vorher die Couch ihren Platz fand.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Mi Sep 16, 2015 9:42 am

Sam hatte es sich auf der linken Matratze neben Lucy bequem gemacht. Seinen Arm hatte er um sie gelegt. Zuerst war er nervös gewesen, da er nicht gewusst hatte, ob sie damit einverstanden war. Als die Blonde ihn jedoch nicht wegstieß, wurde er lockerer und kuschelte sich sogar ein wenig an sie heran. Sie schien nichts dagegen zu haben. Sie schauten sich verschiedene Filme an. Gerade lief From Hell und er hörte Dean und Maya auf der anderen Seite leise tuschelten und leise lachen. Der Ältere griff nach einem Keks und hielt ihn Lucy hin. Lächelnd nahm sie ihn an und biss genüsslich ab.

Maya lag entspannt auf der Matratze neben Dean, der immer noch Kekse aß und dabei auf ihre Liegelandschaft krümelte. „Hör auf so zu krümeln!“, tadelte sie ihn leise, um Sam und Lucy nicht zu stören. „Isch kann nüschts dafür“, nuschelte er zurück. „Doch weniger futtern“, sagte sie und schaute ihn an, „Das würde übrigens auch deiner Figur ganz gut tun.“ Mit diesen Worten kniff sie ihm leicht in den Bauch. „Ey“, empörte er sich, „Ich bin nicht fett.“ Schmollend verzog er den Mund und schaute sich skeptisch auf den Bauch. Die Rothaarige musste bei diesem Anblick leise kichern. Sie hatte schon so lange keinen solchen Abend mehr verbracht. Der Ältere stieß sie an. „Hör auf zu lachen“, beschwerte er sich. Langsam beruhigte sie sich wieder und schaute wieder den Film. Einige Minuten hörte man nur Keksgeknabber. Bei der einen Szene lehnte sich die Hexe zu Dean herüber. „Dr. William Gull ist der Ripper“, sagte sie. Verwirrt schaute der Winchester sie an. „Wie kommst du da drauf?“, frage er. „Jack hat die gleiche Tasche wie der Doktor“, sagte sie simpel und griff nach einem Keks. Entspannt schauten sie sich den Rest des Filmes an. Beim Ende hatte Dean den Mund offen stehen, da Maya Recht hatte. Sie grinste ihn an. „Mach den Mund zu. Es zieht“, zog sie ihn auf. Der nächste Film wurde in den DVD Player gelegt und Maya begann noch mehr zu grinsen. Es war Pitch Perfect. Die Musik in diesem Film ging einfach ins Ohr. Als die Szene mit dem Vorsingen kam, musste sie einfach den Fernseher lauter machen und Since U Been Gone mit singen. Sie war völlig überrascht, als beim Refrain plötzlich jemand mit einstieg.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Fr Sep 18, 2015 7:35 am

"Dampfk..e", Lucy nahm ein Schluck aus ihrer Bier Flasche um den Keks hinunter zu spühlen. "Danke", sagte sie erneut und schenkte Sam noch ein lächeln. "Und nicht nur für den Keks Sam", fügte sie hinzu und schaute ihn ernst, jedoch freundlich an.  "Du brauchst dazu nichts sagen, ich wollte nur das du das weißt", fügte sie kurze zeit später hinzu, da Sam so aussah als wüsste er nicht was er sagen sollte. Lucy ließ es sich auch nicht nehmen ihm ein Kuss auf die Wange zudrücken, bevor sie eine neue DVD in den Player legte. Sie war froh darüber gewesen, denn sie spührte wie die röte ihr ins Gesicht schoss und sie leicht nervös wurde. Es war zwar nur ein Kuss auf die Wange, aber hatte sie eigentlich den verstand verloren? Sie sagte den anderen kurz sie müsse ins Badezimmer und klatschte sich dort kaltes Wasser ins Gesicht. Als sie wieder ins Wohnzimmer kam, wurde der Fernsehr lauter gemacht und Maya sang Since U Been Gone mit. Als "Fett Amy", den Refrain anfing, konnte Lucy nicht anders als mit einzusteigen. "Since U Been Gone,  I can breathe for the first time, I'm So Moving on , Yeah Yeah", Lucy hatte schon seit ewigkeiten nicht mehr gesungen. "You Had Your Chance, You Blew It", die Blondhaarige grinste die Hexe an, die zurück grinste. " And Again, And Again, And Againnn", womit das lied Endete. "Nicht schlecht", sagte Dean und grinste. Lucy ging derweilen in die Küche und holte sich zwei Becher. Sie gab Maya ein und stellte ihren auf den Boden. Denn einige Zeit später kam der "Cup Song", den die beiden natürlich auch mitsangen und den Becher passend "bewegten".  Nachdem der Song dann vorbei war, legte sich Lucy wieder zu Sam und hoffte inständig das er sie nicht wegen dem "Kuss", ansprechen würde.

Dean staunte nicht schlecht als Maya auch noch anfingen zu singen. Sie hatte ein schöne angenehme stimme, die war nicht zu hoch und auch nicht zu tief, einfach genau Perfekt. Als Lucy auch noch mit einstieg, konnte er nicht anders als sie anzustarren. Seit wann konnte Lucy singen? Hatte sie früher schon gesungen und er hat es nicht mitbekommen? Ein kleiner Blick zu seinem Bruder, verriet ihm zwar nicht ob es ihn erstaunte, aber dafür das es ihm sehr gefiel. Wieso konnte Sam ihr seine Gefühle nicht gestehen? Es sieht doch wohl ein Blinder das die beiden auf einander stehen, warum haben die beiden sich nur so, schoss es ihm durch den Kopf.  Inderzwischen Zeit hatte sich Lucy wieder zu Sam hingeleg. "Gibt es eigentlich auch was, was du nicht kannst", flüsterte er Maya ins Ohr, die etwas zusammen zuckte. "Tschuldige wollte dich nicht erschrecken", erneutes flüstern. Hatte er sich das eingebildet oder waren Mayas Wangen leicht errötet? Süß, ging es ihm durch den Kopf.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Fr Sep 18, 2015 10:52 pm

Sam war erstaunt über den Kuss von Lucy gewesen, doch noch mehr erstaunte es ihn, dass die Blonde plötzlich mit der Hexe zusammen sang. Es war ewig her, dass er sie singen gehört hatte. Er war sich nicht einmal sicher, ob sie es wusste, aber er erinnerte sich noch sehr gut daran, wie er mal zu Bobby gefahren war und sie unter der Dusche gestanden hatte und dabei gesungen hatte. Der Ältere hatte sie durch die Tür her gehört, aber danach nicht darauf angesprochen, da er gedacht hatte, dass es ihr bestimmt peinlich war. Und nun konnte er nicht verhindern, dass ihm warm ums Herz wurde, als er sie wieder hörte. Ihre Stimme hörte sich an, wie die eines Engels. Als der Cup Song beendet war, legte Lucy sich wieder zu ihm. Glücklich legte Sam seinen Arm um. Einem inneren Drang nachgehend, küsste er sie auf ihre Haare. Sofort flammte sein Gesicht auf und er traute sich nicht in ihres zu schauen. „Du singst echt wundervoll“, flüsterte er ihr zu. Du bist wundervoll, verbesserte er sich innerlich.

„Synchronschwimmen“, schoss es aus ihr heraus, um ihre Röte zu verbergen, „Da werde ich nie den Dreh rauskriegen.“ Dean lachte auf. „Wenn du das schon beeindruckend findest, dann schau dir das mal an.“ Maya stand auf und schaltete die DVD auf Pause. Dann setzte sie sich vor der Matratze auf den Boden und schnappte sich noch einmal den Becher. Wieso machst du das?, fragte sie sich selbst. Wieso willst du ihn unbedingt beeindrucken? „Nants ingonyama bagithi Baba Sithi uhm ingonyama“, begann die Hexe und begann dann schnell den Cup Song zu „klopfen“. „I wanna be a mighty king, so enemies beware“, sang sie König der Löwen weiter. Danach machte sie weiter mit Arielle und vielen anderen Disney Filmen. Als sie endete klatschten Dean und die anderen. Plötzlich war es ihr peinlich. Wieso hatte sie das getan? Nur um einen Mann zu beeindrucken? Maya startete den Film wieder und legte sich wieder zu dem älteren Winchester, der sie immer überraschter anschaute. „Ich war mal ein Wochenende eingeschneit und hatte nur Kerzen dabei...irgendwie muss man sich ja beschäftigen.“ Sie schauten weiter zusammen Filme an und irgendwann schlief sie ein.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Sa Sep 19, 2015 2:42 am

Als Sam einen Arm um sie lag und ihr einen Kuss auf die Haare drückte, fühlte sie sich wieder wie ein Teeni. Ihr Herz fing an zu pochen und Lucy war sie sicher das Sam das mitbekam, denn das war nicht zu überhören. Die Blondhaarige spührte wie sie rot wurde, den ihr Gesicht wurde immer wärmer. "Dan..ke", krächste sie in einer viel zu hohen tonlage. Reiß dich zusammen, du bist kein Kind mehr Lucy, ermahnte das kleine Stimmchen in ihr und sie setzte sich auf, so das sie Sam gegenüber saß. Sie spührte das Sam irgendetwas sagen wollte, doch der Film wurde auf Pause gestellt und Mayas stimme erklang erneut. Die Literaturstudentin war sehr froh darüber. Nachdem das beendet war, konnte sie nicht anders als zu klatschen. Lucy fühlte sich unwohl in ihrer Haut, ihr war warm und wurde in Sams nähe immer nervöser. Was sie nur noch nervöser machte und wütend. Wütend auf Sam, das er diese Gefühle in ihr wach rief, obwohl sie gehoft hatte, nach all der Zeit wo kein Kontakt bestand, dass das hinter ihr wäre. Doch vorallem wütend auf sich selbst, wieso benamm sie sich wie ein kleines Kind. Nachdem der Film beendet war, stand sie auf und ging erneut ins Bad , da sie diesmal wirklich auf die Toilette musste. Denn durch ihre Nervösität hatte sie den drang sehr viel zu trinken. Damit es Sam nicht mitbekam hatte sie sich heimlich Vodka in ihre Bierflasche getan, es war als würde sie lockerer werden wenn sie ein bisschen Alkohol trank und nicht wie eine 14 Jährige. Im Bad klatschte sie sich, nachdem Hände waschen, erneut kaltes Wasser ins Gesicht. "Reiß dich zusammen", murmlte sie zu ihrem Spiegelbild.

König der Löwen, schoss es ihn durch den Kopf. Zwar hatte er als Kind nicht viele Disney Filme gesehen, jedoch erkannte er einige Songs wieder. "Du warst eingeschneit? Achso na dann. Ja wenn ich eingeschneit bin fang ich auch immer an Songs mit einem Becher klopfen zu lernen", Maya lachte, was Dean erneut zum lächeln brachte. " Du solltest immer so lachen",sagte er und legte erneut eine Strähne, die sich wieder in ihr Gesicht verirrt hatte, hinter ihr Ohr. Da war es wieder, oder hatte er es sich erneut eingebildet. Mayas Wangen waren eröttet, oder nicht? Kopfschüttelt tat er es ab und wandte sich wieder dem Film zu. Kurze Zeit später hörte er ein leichtes ein und Ausatmen neben sich. Maya war eingeschlafen. Er schlatete den Fernsehr aus, holte eine Decke und deckte sie zu. Während er sie beobachte, bekam er nicht mit das Lucy den raum verließ. Wieso hatte er diese Gefühl bei der Rothaarigen. Das Gefühl sie stehst beschützen und in ihrer nähe sein zu wollen. Nachdem er sie einige Minuten beobachtet hatte, legte er sich auch hin und schloss die Augen. Unterbewusst legte er den Arm um sie während er schlief und drückte sie etwas an sich.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Sa Sep 19, 2015 9:00 am

Als Lucy aus dem Bad wieder kam, war sie verändert. Sie wich seinem Blick aus. Das leise Atmen von der anderen Matratze verriet ihm, dass Dean und Maya bereits schliefen. Sie machten sich einen neuen Film an und stellten den Ton leise, damit sie beiden Schlafenden nicht weckten. Es dauerte auch nicht lange, bis die Blonde einschlief. „Schlaf gut“, flüsterte der ältere noch, ehe auch er ins Land der Träume entschwand.
Als Sam erwacht, lag Lucy nicht neben ihm. Er stand auf und entdeckte, dass auch Maya nicht mehr neben Dean lag. Dafür lag sein Bruder mit allen vieren von sich gestreckt über die ganze Matratze auf dem Bauch und schnarchte leise. Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er dieses Bild sah. Auf dem Weg ins Bad hörte er leise Stimmen aus dem Schlafzimmer kommen. Anscheinend unterhielten sich die beiden Mädchen. Schnell machte er sich im Badezimmer frisch und begab sich dann in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten. Ihm war es herzlich egal, ob er seinen Bruder damit weckte. Er hatte lange genug geschlafen.

Als Maya erwachte, spürte sie einen Arm um sich liegen. Schon wieder. Das sollte nicht zur Gewohnheit werden, ermahnte sie sich. Langsam und leise schlich sie sich aus der Umarmung und stand auf. Lucy lag nicht mehr in ihrem Bett. Verwundert ging sie durch die Wohnung und entdeckte die Blonde in ihrem Schlafzimmer, wie sie aus dem Fenster starrte. Die Rothaarige setzte sich zu ihr. „Und?“, fragte sie leise, „Hast du dich schon entschieden?“ Die Blonde sah sie verwirrt an. Die Hexe ließ ihren Nacken knacken. „Ob du wieder auf Jagd gehst“, erklärte sie, „Lass dir ruhig Zeit mit der Entscheidung. Ich will dich zu nichts drängen, aber ich weiß, dass mir die Jagd damals geholfen hat und noch immer hilft. Und ich weiß, dass du bei Sam in den richtigen Händen bist. Die Winchesters können dir helfen. Und solltest du jemals mit jemanden reden wollen, der die gleichen Erfahrungen gemacht hat, kannst du mich jederzeit anrufen. Das wollte ich dir noch sagen.“ Ermunternd drückte die Hexe die Hand von Lucy und lächelte sie noch einmal kurz an, ehe die beiden aufstanden und zurück ins Wohnzimmer/Küche gingen. Dort hatte Sam bereits Kaffee gekocht und Dean sah aus, als ob er gerade eben erst aufgestanden wäre. Dankend nahm sie die Tasse Kaffee an und trank einen Schluck. „Für eine Tasse Kaffee habe ich noch Zeit“, sagte die Rothaarige und genoss den Geschmack in ihrem Mund. Fragend zog Dean seine Augenbraue nach oben. „Ich muss langsam weiter. Irgendwo wartet immer ein neuer Fall auf mich.“ Dean machte ein enttäuschtes Gesicht. „Das heißt doch nicht „Lebe Wohl“ . Wir werden uns irgendwann schon wieder sehen.“ Sie lächelte den Älteren noch einmal an, ehe sie sich von allen verabschiedete. Maya wandte sich von ihnen ab und wollte gehen. „Ach ja, Dean?“ Sie drehte sich noch einmal um. Dean schaute sie überrascht an. Sie grinste ihn an. „Glotz mir nicht so auf den Arsch.“ Mit diesen Worten drehte sie sich endgültig um und fuhr in ihr Hotel. Dort packte die Hexe schnell noch ihre Tasche, ehe sie sich auf ihr Motorrad schwang und davon fuhr. Ihr letzter Gedanke, bevor sie die Stadt verließ war Dean.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Mo Sep 21, 2015 2:49 am

Lucy hielt es nicht lange im Traumland. Der Traum von Calbes Tod ließ sie schweißgebadet aufwachen. Als sie zur Seite guckte, sah sie das Sam zwischenzeitlich eingeschalfen war. Vorsichtig und ohne ihn zu wecken stand sie auf, klatschte sich im Bad erneut kaltes Wasser ins Gesicht und verschwand im Schlafzimmer. Dort in einer Schublade holte sie ein Bild herraus, was vor knapp zwei Jahren aufgenommen wurde. Als sie damals mit Jared in diese Wohnung gezogen ist, sie angefangen hat Literatur zu Studieren und Han kennen gelernt hatte. Die sie zu Caleb geschickt hatte, da sie unbedingt neben dem Studium jobben wollte. Diese Bild wurde kurze Zeit später im Lucky Sunshine, nachdem Caleb unbedingt neu Renovieren wollte, aufgenommen. Caleb war in der Mitte des Bilder, seine Arme um Han und Lucy gelegt. Alle Drei mit Farbe beschmiert und es war mehr Farbe auf denen als an den Wänden. Lucy musste lachen als sie daran zurück dachte. Es war der schönste Tag seit dem sie mit dem Jagen aufgehört hatte.  Doch nun war die Zeit vorbei und Schuld daran waren diese Dämonen und Monster. Die Blondhaarige wusste das es sicherlich auch gute Dämonen und "Monster" gab, die einfach nur leben wollten, genau wie es böse Menschen gab. Doch sie hatte in diesem moment solch einen Hass auf jeden einzelnen. Während sie im Schlafzimmer auf ihrem Bett saß und aus dem Fenster starrte, war eins schon beschlossene Sachen. Sie würde wieder auf die Jagd gehen. Nicht nur um Caleb zu Rächen, sondern auch um Han zu beschützen. Wenn sie hier bleibt und ihr normales Leben fortführen würde, würden andere Dämonen und irgendwann, vielleicht,  Han holen. Das konnte sie nicht zu lassen. Ihren Gedanken nachgehend bemerkte sie nicht das es langsam Hell wurde und jemand in das Zimmer trat. Als ihr auf die Schulter getippt wurde, zuckte sie etwas zusammen. "Ach Maya", sie schenkte ihr ein Blick und man sah das ihr einige Tränen die Wangen runtergelaufen sind, ohne das Lucy es gemerkt hatte, bevor sie sich wieder dem Fenster zuwand. Maya sprach zu ihr und stellte ihr eine Frage. Lucy nickte. "Danke Maya", sagte sie als die Hexe ihr die Hand drückte und lächelte.  Kurz darauf gingen die beiden wieder ins Wohnzimmer. Auch die Literaturstudentin nahm sich einen Kaffee, wie Maya. Einige Zeit später verabschiedete sich die Hexe und auch wenn Lucy sie anfangs nicht - immer noch nicht wirklich "leiden" konnte, fand sie es sehr schade das sie schon ging.

Ein lauter Krach weckte den Winchester. "S--sam", murrte er, als er erkannte das sein Bruder ihn geweckt hatte und hob seine Oberkörper und stüzte sich auf seinen Ellenbogen ab. "Wieso machst du so einen Krach", sagte er und sah ihn völlig verschlafen an. "Ausschlafen ist ein Privileg bei unserem Job", zischte er und streckte sich.  Immer noch mürrisch, stand er auf und nahm sich einen Kaffee. Kurze Zeit später kamen die Mädels ins Wohnzimmer. Er wusste nicht wieso, doch als Maya sich verabschiedet wurde im schwer ums Herz. Was man - nach Mayas Aussage, ihm wohl auch annsah. "Achja Dean?", hörte er noch ihre Stimme und sah sie überrascht an. Doch wieso? Was wollte er denn noch hören? "Glotz mir nich so auf den Arsch" kam es von ihr. Nein! Das wollte er nicht hören, dennoch musste er grinsen. "Du magst sie sehr", kam es von Lucy. Er nahm einen schluck von seinem Kaffee um nicht antworten zu müssen. "Ich werd mit euch kommen", hörte man Lucys Stimme. "Was?", kam es von Sam und Dean wie aus einem Munde. "Ich geh wieder mit euch auf die Jagd", sagte sie und ihre Stimme ließ keinen Widerspruch zu. Allerdings schien Sam nicht so begeistert zu sein. "Nein", kam es von seinem kleinen Bruder. "Sam das war keine frage, sondern meine Entscheidung", zischte Lucy. "Nein", sagte sein Bruder bestimmt. "Sammy" fing Dean an. "Halt dich darauß Dean", murrte er ihn an. "Tja Sam entweder ich komm mit euch, oder ich geh allein" Lucy sah Sam herrausfordernd an. Dean konnte sich ein grinsen nicht verkneipfen. Da hat sie dich Sammylein, schoss es ihm durch den Kopf. Stinkwütend gab Sam schließlich nach und ging aus der Wohnung. Nachdem Lucy daraufhin im Schlafzimmer verschwand und mit einem Rucksack wiederraus kam, gingen auch sie beiden zum Auto. "Dean halt bitte noch mal beim Cafe", bat sie ihn und Dean tat es. "Wieso willst du nicht das sie mitkommt Sammy? Eigentlich willst du es doch sehr wohl", sprach er seinen kleinen Bruder darauf an, nachdem Lucy das Auto verlassen hatte.

"Han", rief sie ihre Freundin, die wohl in der Küche war. Das Lucky Sunshine war leer, da sie erst in einigen Tagen aufmachen würde. "Hey..", sagte Han und kam aus der Küche. "Ich wollte dir etwas geben", zuerst drückte sie ihre Freundin an sich und dabei kullerten Tränen die Wangen runter. "Es tut mir so leid", hauchte sie ihr ins Ohr. "L..lucy..es ist nicht deine Schuld", auch Han fing an zu weinen. " Mir tut es leid, das ich dich so komisch behandelt habe", sie wurde von Han fester an sich gedrückt und auch ein Kuss fand ihren Weg, auf Lucys Wangen. "Die wirst gehen nicht", sagte sie nach dem sich beide beruhigt hatten. Lucy nickte nur. "Hier", die Blondhaarige drückte ihrer verrückten Freundin die Motorrad Schlüssel in die Hand, sowie den zum Lager. "Das wolltest du doch schon immer haben", sie ginste leicht. "So vergisst du mich nicht" Erneut stiegen Tränen auf. "Das geht gar nicht, niemals könnte ich dich vergessen", Han drückte sie erneut. Bevor es mit den Tränen schlimmer wurde, löste sie sich von der umarmung und kehrte dem Lucky Sunshine den Rücken. "Wir können fahren", sagte sie zu Dean als sie wieder im Auto saß.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Mi Sep 23, 2015 8:48 am

Dass Maya sich verabschiedete konnte Sam nur Recht sein. Seiner Meinung war sie einfach ungehobelt und überheblich, auch wenn er zugeben musste, dass sie auf ihre Art ja ganz...okay war. Aber über längere Zeit mit ihr unterwegs sein? Auf keinen Fall. Als Lucy sich ihnen anschloss, versuchte er seine Wut und Enttäuschung darüber zu kontrollieren. Im Auto sprach ihn Dean darauf an. "Sie sollte nicht jagen gehen. Sie hat ein ruhiges Leben verdient. Ich will doch nur, dass sie in Sicherheit ist. Wenn ihr auf der Jagd irgendetwas passieren würde, würde ich es mir nie verzeihen. Verstehst du das nicht, Dean?", fragte er und schaute den Älteren an. Dieser nickte. "Doch das verstehe ich." Einen Augenblick später stieg Lucy wieder ein und sie fuhren los.
Nun saßen die drei Jäger in einem Motel in Jacksonville, North Carolina. Es war einige Monate her, seit sie sich von Maya, der Hexe getrennt hatten und seitdem hatte Sam nichts mehr von ihr gehört. Ihm waren jedoch einige Veränderungen in dem Verhalten seines Bruder aufgefallen. Er schien schweigsamer zu sein. Immer wieder erwischte er den älteren dabei, wie er gedankenverloren aus dem Fenster starrte. Ihm war die Rothaarige anscheinend sehr ans Herz gewachsen, auch wenn er versuchte dies zu verbergen. Seine Gedanken schweiften zu Lucy. Ihr schien es soweit von den Ereignissen in Manchester erholt zu haben. Zwar hatte sie auch noch schlechte Tage, an denen sie sich von ihnen zurückzog, aber es waren bei weiten weniger als noch zu beginn ihrer Reise. Sam versuchte, sie so gut wie möglich zu unterstützen und auch zu schützen. Sie waren sich in den letzten Monaten noch näher gekommen, jedenfalls auf der freundschaftlichen Ebene. Wenn man von ihren Streitigkeiten absah...Sam hatte des Öfteren Probleme damit, sie in die Jagd miteinzubeziehen, da er einfach Angst hatte, sie zu verlieren. Das hatte schon öfter zu einem Streit geführt, den Dean dann schlichten musste, jedoch konnte Sam seine Gefühle nicht unterdrücken. Er hatte das tiefe Bedürfnis sie zu beschützen. Trotzdem versuchte er sich in dieser Hinsicht zu verbessern. Nun saß der jüngere Winchester an dem Tisch in dem Motelzimmer an seinem Laptop und durchforstete die lokalen Nachrichten, während Lucy damit beschäftigt war Dean Nüsse zu zuwerfen, die dieser mit seinem Mund fing. Plötzlich lenkte ein kleiner Artikel Sams Aufmerksamkeit auf sich. „Ich glaube, ich habe hier was“, sagte er laut, woraufhin sich Dean so schnell aufsetzte, dass er sich an einer Nuss verschluckte und Lucy lachen musste. Der Größere zog eine Augenbraue hoch. Als Dean sich beruhigt hatte, schaute Sam ihn an. „Du solltest den Mund nicht immer so voll nehmen“, sagte er, „Kann ich jetzt weiter machen?“ Lucy und Dean beugten sich ein wenig vor. „Der könnte dir echt gefallen, Dean. In einen hiesigen Stripclub verschwinden seit einigen Wochen immer wieder Stripperinnen. Bis jetzt sind es vier. Die Polizei hält es nicht für nötig zu ermitteln, da diese Mädchen anscheinend genau so gut auch ausgerissen sein könnten. Ich bin jedoch der Meinung, dass wir wenigstens mal einen Blick drauf werfen sollten. Was meint ihr?“

Maya saß in der Umkleidekabine und seufzte. Ihre Gedanken wanderten zu den letzten Monaten. Sie hatte sich fast ausschließlich auf Jagd befunden. Immer wieder hatte sie sich dabei ertappt, dass ihre Gedanken zu Dean wanderten. Seit sie sich in Manchester von ihm verabschiedet hatte, hatte sie nicht mehr mit ihm gesprochen. Sie hatte ihm zwar hier und da mal eine Nachricht geschrieben, aber die Hexe hatte sich davor gehütet ihn anzurufen. Das wäre viel zu gefährlich, mahnte sie sich immer wieder. Die Rothaarige befürchtete, dass sie sonst eventuell zu viel Gefallen an ihm finden könnte, was dann nur zur Folge hätte, dass sie das von ihrer Arbeit ablenken würde. Oder ihn...Und das wäre alles andere als gut. Trotzdem hatte Maya sich über den Winchester auf den Laufenden gehalten. Immer, wenn sie mit Lucy telefoniert hatte, hatte sie beiläufig nach ihm gefragt. Aber Maya glaubt, dass die Blonde sie durchschaut hatte. Mit Lucy hatte sie in den letzten Monaten ein lockeres Verhältnis gehabt, zwar merkte man anfangs noch, dass die Jägerin noch skeptisch gewesen war, da sie ihr ja damals einige Streiche gespielt hatte, doch mit der Zeit hatte sie gemerkt, dass Maya ihr Angebot damals erst gemeint hatte und Lucy sie wirklich wegen allem anrufen konnte. Am Anfang hatte Lucy oft wegen ihrer Wut und Trauer angerufen, die die Hexe nur zu gut verstehen konnte, doch nach einiger Zeit hatten sie über alles mögliche geredet. Die Rothaarige hatte wirklich das Gefühl ihr geholfen zu haben und auch, dass sie schon fast so was waren wie Freundinnen. Und so war es gekommen, dass sie angefangen hatten auch mal über Sam oder Dean zu sprechen. Was Dean wohl zu meinem Outfit sagen würde?, fragte Maya sich und schaute an sich herunter. Ihre Haare hatte sie durch einen Trank temporär schwarz gefärbt. Das war weniger auffällig. Eine dunkelrote Augenmaske verbarg ihr Gesicht, so dass man sie wenigstens nicht erkennen konnte. Ansonsten trug sie nur einen roten Push-Up BH und einen Slip. Ihre Füße steckten in schwarzen High Heels, was ihren gesamten Körper streckte und sie unglaublich sexy aussehen ließ. Dean würden die Augen rausfallen, dachte die Hexe und grinste leicht melancholisch. Sie tat sich schnell mit den anderen Mädchen zusammen, die sie schon nach den Verschwundenen befragt hatte. Anschließend begaben sie sich zusammen nach vorne in den Club, der schon wieder gerammelt voll war. Ihr Blick schweifte über dicke vierzig Jährige, junge Highschool Absolventen, die sich anscheinend in den Club geschmuggelt hatten, Betrunkenen und blieb an einem Tisch hängen. Das gab es doch nicht. Ein Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Cindy, ich übernehme Tisch 14“, sagte sie ihrer blonden Kollegin, die ihr zu nickte und sich dann einem Kunden zuwandte. Mit schwingenden Hüften blieb sie vor Tisch 14 stehen. Sie beugte sich zu dem Gast hinunter und hauchte ihm ins Ohr. „Hey Dean.“ Dean verschluckte sich an seinem Bier. „Maya?!“
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Mo Okt 05, 2015 6:54 pm

Seitdem Lucy in das Auto gestiegen war und sie wieder zusammen mit Sam und Dean auf die Jagd ging, waren einige Monate ins Land gezogen. Mit ein paar Anfangs schwierigkeiten, hatte sie ihre Tricks schnell wieder drauf und die Dämonen hatten nichts zu lachen.  Lucy schaute tägliche ihre Emails nach, jedoch hatte sie von Han schon eine weile nichts mehr gehört. Anfangs hatten sie noch viel Kontakt gehabt, doch mit der Zeit wurde das immer weniger. War wohl gut so, ging es ihr dann immer durch den Kopf. Allerdings machte ihr das kein so großes Kopfzerbrrechen wie die tatsache das Sie und Sam sich täglich in den Haaren hatten. Obwohl es immer gewisse "romatische" augenblicke gab, überwogen die Streitigkeiten.  Die Blondhaarige wusste einfach nicht was Sam von ihr wollte, mal war er so dann wieder ganz anders. Sie war froh darüber das sie mit Maya drüber sprechen konnte, ihr hatte Sie in den letzten Monaten viel zu verdanken. Man konnte sagen sie hatte eine sehr gute Freundin in ihr gefunden. Was sie jetzt wohl gerade macht, ging es ihr durch den Kopf während sie Dean Nüße in den Mund warf. "In einem Stripclub wollt ihr einen Blick werfen? Einen?", sagte Lucy und blickte die beiden unglaubwürdig an. "Ja okay Lucy vielleicht auch ein paar mehr Blicke", kam es von Dean grinsend. "Kerle", sie verdrehte die Augen. " Da laufen sicherlich auch einige Kerle rum Lucy, " Wie ihr zwei, Dean?", sagte sie mit einem dicken grinsen auf ihren Lippen. Nach einer heftigen Diskusition mit Dean und einer kleinen Streiterei mit Sam, zog die drei los. Lucy hatte sich eine schwarze Hotpans, ein Gelbes Shirt mit Aufdruck, eine Schwarze Jeans Jacke und schwarze turnschuhe angezogen. "So gehts du raus", kam es von Sam. "Ich pass mir nur an", ihre Haare waren mittlerweile etwas länger geworden, da sie nicht die Zeit gefunden hatten sich diese zu schneiden, geschweige zu einem Frisur zu gehen. Die Blondhaarige hatte den geflochteten Zopf, den sie sonst immer drin hatte, raus genommen und ließ das Zopfgummi um ihr Handgelenk, baumeln. Wodurch ihre Haare leicht gewellt waren. Auch etwas Lippglos war auf ihre Lippen zu finden. Lucy war eigenltich keine Frau die sich Schminkte, jedoch wollte sie heute eine Ausnahme machen. Nicht das sie davon so begeistert war. "Was hast du denn da im Gesicht", kam es von Sam, der mittlerweile vor ihr stand. " Echt jetzt? Du schmierst dir was auf die Lippen?", mit seinem Daumen und etwas druck, wischte er über ihre Lippen, sagte: "Der steht dir nicht". Sie stand völlig perplex da und wusste das sie sicherlich wieder rötlich im Gesicht war. Wieso tat er das immer? Wieso brachte Sam sie immer aus dem Konzept?, mit pochendem Herzen , nahm sie ihre Tasche, sagte "Ich ..w-warte unten", schaute verlegen zu Sam und verschwand aus dem Zimmer. Draußen musste sie erst einmal tief luft holen. "Dieser Vollidiot", murmelte sie vor sich hin. Ich dachte wirklich das wäre vorbei, das er das nicht mehr auslöst, schoss es ihr durch den Kopf und versuchte ihren Herzschlag zu beruhigen.  Auf der fahrt  zum Stripclub schmulte sie immer wieder zu Sam. Doch sobald sich ihre Blicke trafen, schaute sie verlegen weg. Reiß dich zusammen Lucy, sagte ein kleines Stimmchen. Er hat dir nur das Lippgloss abgemacht, mehr ist doch gar nicht passiert. Wieso macht mich das so nervös, ging es ihr durch den Kopf. Sie versuchte krampfhaft auf ihre Hände zu starren um ihren Herzschlag wieder auf normalem Tempo zu bringen.

"Keine Sorge Lucy du wirst schon deinen Spass haben".Diesen Satz hätte er lieber nicht sagen sollen, denn als er Sams blick sah, könnte er schwören er hätte Eifersucht in seiner Mimik gesehen. "Du findest sie wohl heißer wenn sie nichts auf den Lippen schmiert", konnte sich Dean nicht verkneipfen nachdem Lucy aus dem raum verschwunden war. " Hätte ich dir ja gar nicht zugetraut kleiner Bruder", er grinste. "Keine sorge Sammy, ich glaube nicht das sie böse ist. So rot wie sie geworden ist", Dean schmunzelte in sich hinein, während auch er sich fertig machte und zum Auto ging, gefolgt von Sam. " So können wir dann", fragte Dean als Sam sich auf den Beifahrersitz setzte, da Lucy sich sofort nach hinten setzte als Dean das Auto aufschloss.  Mit einem dicken breiten grinsen auf den Lippen fuhr der ältere Winchester los. Im Stripclub angekommen, staunte Dean nicht schlecht. Allerdings konnte er sich nicht so drauf konzentrieren da ihm, immer wieder eine rothaarige in den sinn kam. Maya. Wie es ihr wohl gerade ging? Auch wenn Dean es niemals öffentlich zugeben würde, hatte er in den letzen Monaten oft an sie denken müssen. Sogar geträumt hatte er von ihr, obwohl er sonst nicht träumt. Maya, durchfloss der Name seinen Kopf. Zuerst bestelllte sich Dean ein Bier und schaute in die Runde. Als er allerdings seinen Namen hörte, blieb das Bier in seinem Hals steckte. "Maya?!" Sie war es tatsächlich. Fassungslos, aber innerlich sehr erfreut, starrte er sie an. Erst jetzt bemerkte er was sie da eigentlich anhatte und er musste sie erst einmal mustern von oben bis unten, und von unten bis oben. "Hast du deinen Job gewechselt", kam es aus seinem Mund. Dean bemerkte gar nicht das er sie weiterhin musterte. "Nicht das mich das stören würde", er grinste und versuchte dadurch seine freunde und nervosität über Maya runter zu spielen. Sie musste schließlich nicht gleich denken was sie in ihm auslöste.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Do Okt 08, 2015 5:49 am

Sam hatte ein mulmiges Gefühl dabei Lucy in diesem Outfit zu sehen. Nicht das es ihm nicht gefiel, ganz im Gegenteil. Es gefiel ihm auf jeden Fall. Was ihm nicht gefiel, war der Gedanke, an die Männer, die ebenfalls im Club sein würden und seine Lucy wie ein Stück Frischfleisch angaffen würden. Sie ist nicht deine Lucy, ermahnte er sich. Trotzdem wollte der Jäger bei den Gedanken an die übergewichtigen, verschwitzen Männer mit Bierbäuchen die Blonde nur noch ins Auto werfen und mit ihr ganz weit weg fahren. Als er sah, dass sie sich auch noch Lipgloss auf den Mund schmierte, konnte er es nicht mehr aushalten. Das war viel zu aufreizend den anderen Männern gegenüber! Außerdem sah sie ohne viel besser aus! Bei Dean Frage verdrehte er nur genervt die Augen. Sollte er doch denken was er wollte. In dem Stripclub angekommen, setzte sich Dean gleich an einen Tisch und bestellte sich ein Bier, während er die tanzenden Frauen beobachtete. „Sollen wir uns auch aufteilen?“, fragte Lucy. „Nein!“, fuhr Sam dazwischen. Mit geweiteten Augen schaute sie ihn an. „Also...der Club ist ja nicht so groß...es reicht, wenn Dean sich einen anderen Teil anschaut. Willst du etwas trinken?“ Der Ältere wandte sich der Bar zu und bestellte für Lucy und sich etwas zu trinken. Als er sich umdrehte sah er, dass Dean eine Schwarzhaarige angrinste, die für ihn tanzte. Darüber konnte er nur den Kopf schütteln und brachte Lucy ihren Drink. „Hier für dich“, lächelte er sie an.

Maya tanzte für Dean. „Ich bin nur ein wenig undercover. Mit den Mädels hier habe ich schon gesprochen. Alle sind erschüttert, aber keiner weiß was. Ist das verliebte Pärchen auch mit von der Partie?“ Mit dem Kopf nickte der Winchester in Richtung Bar. Beiläufig ließ die nun Schwarzhaarige ihren Blick zur Bar schweifen, wo sie auch so gleich Sam und Lucy erkannte. „Sie scheinen ja den Dreh immer noch nicht rausbekommen“, murmelte sie. Die Hexe setzte sich auf Deans Schoss und räkelte sich dort ein bisschen, um den Anschein zu warnen. „Du könntest mir ja die Adresse von deinem Motel zu stecken, dann komm ich dort nach der Schicht vorbei.“ Dean grinste sie an, steckte ihr die Adresse zu und legte ihr dann die Hände auf die Hüfte. Plötzlich spürte sie etwas zwischen ihren Beinen. Lasziv lächelnd lehnte sie sich zu ihm. „Ich hoffe, dass in deiner Hose ins nur deine Knarre.“
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Fr Okt 09, 2015 7:34 am

Zwischenzeitlich hatte sich ihr Herzschlag wieder beruhigt, jedoch pochte er wieder schneller nach dem Sam so reagiert hatte, auf die frage hin ob sie sich aufteilen sollten.  Wieso hat er den so reagiert? Wollte er sie in seiner nähe haben?, bei dem Gedanken wurde sie rot und als Sam mit den Drink für sie wieder kam, schluckte sie es in großen zügen runter. "Ich hol mir noch eins", murmelte sie verlegen, ging zur Bar. "Vodka bitte", bestellte sie sich ihren Drink und trank auch den in schnellen zügen aus. "Nochmal voll machen", erneut trank sie das Glas in einem rutsch aus. Nachdem sie jedoch das vierte Glas zum Mund führte, wurde es ihr aus der Hand gerissen. "Das reicht!", zischte jemand neben ihr. "Sa..mm..yicks..", Lucy spührte das ihr Gesicht warm wurde, während sie Sam anschaute. Wenn er wütend war, sah er wirklich heiß aus, schoss es ihr durch den Kopf. "Wieso .. darf isch nichts mehr trinken Sammy", nuschelte sie etwas. "Weil du eindeutig genug hast Lucy", "Blablabla.. Sammy macht dich doch mal lo...oh Sie Bakeaper machen sie bitte das Lied lauter", sagte sie als sie das Lied erkannte. Ohne auf Sammy zu achten, stieg sie auf die Bar und fing an zu tanzen. Die Blondhaarige Frau war nicht die einzigste die das lied kannte, denn auch einige Angestellte Stripperinen - bis auf Maya da diese noch mit Dean beschäftigt war, stiegen mit auf die Bar und fingen an den gleichen tanz zu tanzen. Lucy kam auch nicht drum rum, das lied mit zu singen. "Hit it up, get it up Wont let you rest Hit it up, get it up This is not a test Hit it up, get it up Gotta give me your best So get your ass up Show me how you burlesque" Lucy musste sich eingestehen das sie das Tanzen, was sie früher so zielstrebig verfolgt hatte, vermisste. Ihren Körper so zu bewegen, fühlte sich gut an. Sie fühlte sich frei. Dann wurde die Musik kurz leiser, weil alle Frauen anfingen zu schnippen - genauso wie es auch im Lied vorkam. So tat es auch Lucy "Ok girls, lets show how its done It ain't over till we say And we've only just began", sprach/sang sie und es ging zum Ende des liedes. Nachdem sie applaus und anmachsprühe bekommen hatte, ließ sich sich rückwärst von der Bar runterfallen, da ihr bewusst war das Sam sie aufangen würde. Was er auch tat. "D..danke", jedoch wurde sich doch verlegen als sie ihm so nah war.

"Meine Knarre was sonst ", sagte er ernst, holte diese aus der Hose und legte sie auf den Tisch. "Ich will ja nicht sagen das es nicht heiß ist wie du dich bewegst, aber vermutlich genauso wie jede andere Stripperin hier im Raum. Und so notgeil bin ich nicht, das ich wegen einem bisschen geweckel einen Ständer bekomme", er grinste eine etwas wütende Maya an und nahm ein schluck von seinem Bier. Allerdings war er etwas ungeschickt, und der inhalt ergoss sich über seine Hose. "Na super", zischte er. " Ich geh mal kurz aufs Klo", mit diesen Worten verschwand er, steckte vorher die Knarre wieder weg. Auf der Toilette war es leer. Gottseidank. Zuerst klatschte er sich Wasser ins Gesicht und atmete Tief ein und aus. "Pfuuuu...." Gottsei dank hatte sie es geschluckt. Und Gottsei dank konnte er seine Waffe rausholen. Das mit der verschütteten Bier war natürlich auch nur eine Notlösung. "Ich hatte einfach zu lange kein Sex mehr", sprach er zu seinem Spiegelbild. Klatschte sich erneut Wasser ins Gesicht und versuchte den Fleck rauszubekommen. Durch das Heißluftgeblässe womit man sich die Händetrocknet, schaffte er es das der nicht mehr zu sehen war, der Fleck und ging wieder zurück an seinen Tisch. Vor der Bar hatte sich eine Menschenmenge versammelt da eine Blondhaarige anfing zu tanzen. "Lucy", kam es von ihm und Maya, die sie auch erblickt hatte, wie aus einem Munde. "Eins muss man ihr lassen, auch wenn sie kein Alkohol verträgt. Tanzen kann sie", sagte Maya und Dean stimmte ihr zu. Er war froh das es eine weitere ablenkung gab und Maya nicht wütend auf ihn war, wegen das was er gesagt hatte.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   So Okt 11, 2015 9:02 am

Sam konnte es nicht fassen! Sie waren hier um zu ermitteln und was war? Dean amüsierte sich mit einer Schwarzhaarigen und Lucy betrank sich! Wie konnte es nur so kommen? Okay, dass Dean sich amüsieren würde, war schon irgendwie von vornherein klar gewesen, doch das mit Lucy...Er beobachtete, wie der Barkeeper ihr den vierten Wodka einschenkte, als er einschritt und ihn ihr aus der Hand nahm. Plötzlich sprang sie auf den Tresen! Was ging denn hier plötzlich ab?! Und wie die Fettbäuche sie alle anstarrten! Am liebsten hätte der Jäger sie alle nach draußen geschleift und ordentlich verprügelt. Wie konnten sie es wagen sie so anschauen?! Zum Glück war ihrer Tanzeinlage bald vorbei, ansonsten hätte er für nichts garantieren können. Lucy ließ sich von der Bühne fallen und Sam fing sie auf. Er konnte beobachten, wie sie vor Verlegenheit rot anlief. Doch das half ihr im Moment auch nicht. „Ich glaub, du hattest genug“, sagte er leicht säuerlich, als er sie auf dem Boden abstellte und allen Männern, die näher an sie herantreten wollte, einen tödlichen Blick zuwarf. Suchend schaute sich Sam nach seinem Bruder um. Er stand immer noch bei der Schwarzhaarigen mit Augenmaske. Der Ältere versuchte die Blonde zu stützen, die durch den Alkohol schwankte. Nun kam auch Dean angelaufen. „Kommt wir gehen“, sagte er, „Wir kriegen nachher noch Besuch.“ Zusammen mit seinem Bruder brachte Sam Lucy zum Auto und setzten sie auf die Rückbank. „Hast du was herausbekommen?“, fragte der jüngere Winchester um sich abzulenken, während er immer wieder durch den Rückspiegel einen Blick auf die vor sich hin kichernde Blonde warf. „Alles zu seiner Zeit, Sammy“, bekam er nur zur Antwort. Als sie in ihrem Motel angekommen war, brachten sie zusammen Lucy in ihr Zimmer und setzten sich an den Tisch und warteten. „Weißt du, wann unser „Besuch“ kommen wollte?“, fragte er seinen Bruder, während der sich ein Bier holte. „Nope“, sagte Dean und schaute Sam grinsend an. „Und wie hat dir der Tanz von Lucy gefallen?“ Sam sah ihn vernichtend an und wandte sich dann kurz zu Lucy, um zu sehen, ob sie ihnen zuhörte. Das tat sie nicht. Offensichtlich war sie damit beschäftigt zu schlafen. „Hast du gesehen, wie die ganzen Männer angestarrt haben? Als wäre sie Frischfleisch!“, regte sich Sam darüber auf. Dean wackelte mit seinen Augenbrauen. „Aber es hat dir gefallen!“ Genervt verdrehte der Jüngere seine Augen. „Ja, hat es mir, aber das ändert nichts daran, dass ich sie nie wieder Alkohol trinken lassen werde, wenn wir weggehen. Sonst kommen noch die falschen Männer auf die falschen Gedanken...“ Um auf andere Gedanken zu kommen, schnappte Sam sich sein Laptop und begann wieder etwas über die Opfer herauszufinden. Jedoch gab es das nicht viel. Alle arbeiten in dem Stripclub. Alle waren etwa in dem gleichen Alter. Jedoch hatten sie äußerlich keine Ähnlichkeiten. Leichen waren auch keine gefunden worden, weswegen die Polizei davon ausging, dass sie alle abgehauen waren. Die Polizeiberichte umfassten pro Fall nicht mal eine Seite. Der Winchester empfand es als traurig, wie wenig Mühe sich die Polizei offensichtlich gemacht hatte. Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als es plötzlich an der Tür klopfte. Dean stand auf und selbst Lucy hob leicht ihren Kopf. Sein Bruder ging zur Tür und öffnete diese. Sam konnte nur zusehen, wie sich eine Schwarzhaarige ohne ein Wort an Dean zu richten, an diesem vorbei drängelte und den Raum betrat. Dean sah sie leicht bestürzt an.

Wie jede andere Stripperin, diese Worte hallten immer wieder in Mayas Kopf, als Dean sich von ihr entfernte. Wieso taten diese Worte so weh? Um sich davon abzulenken, wandte sie sich an einen anderen Kunden in dem Club. Kurz darauf gab es Aufruhr an der Bar. Als sie näher trat sah sie, wie Lucy mit den anderen Mädels auf der Bar tanzte. Eindeutig war sie betrunken. Sie war so geschockt von dem was sie sah, dass sie vergas wütend auf Dean wegen seiner Worte zu sein, der gerade von der Toilette kam. Sofort fing sie sich wieder. „Bring sie ins Motel. Ich komme nachher vorbei“, sagte sie ihm kurz angebunden und wandte sich einem anderen Kunden zu, der ihr auch gleich an den Arsch grapschte. Es kostete ihr alle Kraft ihn nicht von sich zu stoßen. Als die Hexe über ihre Schulter schaute, sah sie, wie die drei den Club verließen. Es würde ein langer Abend werden...
Vier Stunden später konnte Maya zusammen mit den anderen Mädchen zurück in die Umkleide gehen. Erschöpft ließ sie sich auf ihrem Stuhl niedersinken und seufzte. „Alles okay bei dir, Claire?“, fragte Cindy. Die sonst Rothaarige versuchte ihre Traurigkeit zu überspielen. „Ja, alles bestens. Mir tun nur ein wenig die Füße weh.“ Cindy nickte verstehend. „Nach ner Zeit ist es nicht mehr so schlimm. Man gewöhnt sich dran.“ Verstehend nickte sie. Immer wieder kreisten Deans Worte in ihrem Geist. Sie waren verletzend gewesen. Genau das hatte sie verhindern wollen. Verletzt zu werden und ihn selber zu verletzen. Damit sollte jetzt Schluss sein. Okay, sie mochte ihn, vielleicht sogar mehr, als es ihr lieb war, doch sollte es nun vorbei sein. Sie würde sich nicht mehr so verletzlich machen. Sie würde ihm zeigen, dass er nicht so mit ihr reden konnte, ohne, dass es Konsequenzen gab. Schnell zog sich die Hexe um und ging zu ihrem Wagen, den sie sich gemietet hatte. Mit diesem fuhr Maya zu dem Motel, wo die drei wohnten. Ohne sich groß umzuschauen klopfte sie an der Tür. Es vergingen einige Momente, ehe sie geöffnet wurde. Von Dean. Bestimmt drängelte sie sich an ihm vorbei und betrat das Zimmer. Sam saß an einem Tisch und schaute sie erstaunt an. Lucy lag auf dem Bett und hatte den Kopf gehoben, um sie ansehen zu können. „Hey Leute“, begrüßte die Hexe die beiden und fuhr mit ihrer Hand durch ihre Haare, die nun wieder rot wurden. „Maya“, sagte Sam geschockt. „Hier Lucy, den hab ich dir mitgebracht. Dachte der könnte dir helfen“, sagte sie und holte dabei ein kleines Fläschchen aus ihrer Tasche und warf sie der anderen Jägerin zu. „Möchtest du auch ein Bier?“, fragte Dean, als er zum Kühlschrank ging. „Nein. Aber pass lieber auf, dass du es dir nicht wieder über dein bestes Stück kippst“, sagte die Rothaarige gehässig. Mit schwingenden Hüften ging sie zu dem Bett rüber auf dem Lucy lag und setzte sich zu ihr. „Da hast du ja ne ganz schöne Show abgezogen“, bemerkte sie und schnappte sich eine Chipstüte aus ihrer Tasche. Sam bot sie welche an, der jedoch dankend ablehnte. Dean überging sie und bot stattdessen Lucy welche an, die gleich hineingriff. „Aber keine Sorge, du hast bestimmt nicht ausgesehen wie jede andere Stripperin“, sagte sie leicht zynisch in Deans Richtung.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Mo Okt 12, 2015 5:31 am

"D..danke", sagte Lucy nachdem sie das Fläschen geöffnet und entleert hatte. "Mhm?", ihr blieb es nicht verborgen das Maya in Deans Richtung schaute. "Ich werd nur angemault weil ich bisschen spass hatte", zischte sie und schaute genervt zu Sam. Als sich jedoch ihre Blicke traffen, wandte sie ihren Blick säuerlich - eher verlegen, ab. Nyaa blödes Herz hör auf zu Pochen, ermahnte sie sich innerlich. "Wieso warst du eigentlich dort Maya? ", fragte sie und steckte sich erneut einige chips in den Mund. "Undercover", kam es von der Hexe, während Lucy vom Bett aufstand und zum Kühlschrank ging. Lucy nahm sich eine flasche Wasser raus und wandte sich wieder zu Maya. "Keine Sorge es ist nichts Alkohlisches Papa", zischte sie auf Sams bösen blick hin. Was denkt der denn das ich gleich wieder zum Bier greife, schoss es ihr durch den Kopf. Okay ich vertrag das nicht so, und Sam sah schon sehr heiß aus als er mich so wütend angestarrt hat...seine Augen.. seine Lippen.. Wahhh, was denk ich denn da, ratterte es in ihrem Kopf während sie aus der Flasche Trank. Als sie erneut zu Sam rüber sah und bemerkte das auch er sie anschaute, verschluckte sie sich. "L--Lucy alles in Ordnung?", fragte Maya besorget neben ihr. "J..a..", krächtze sie und räusperte sich um das Kratzende Gefühl im Hals los zu werden. "Ist ok", sie traute sich nicht noch mal zu Sam zu gucken. Er brachte sie völlig aus den Konzept. Ihr war sehr wohl bewusst das sie rötlich geworden war. "Ach Maya kannst du mal kurz mit kommen", sagte Lucy und zog sie mit nach draußen, so das Sam und Dean sie nicht hören konnten. "Was hat Dean getan das du so wütend bist", platze es aus ihr herraus.

Dean musste seinem jüngern Bruder - der sich sein Laptop nahm - angrinsen. Er war Lucy total verfallen. Kurz darauf Klopfte es. Es war Maya. Dean hatte gehoft das Maya es vergessen hatte doch als er den Kommentar von ihr hörte, war er sich sicher. Sie war stinksauer. Jedoch hielt er es für Klüger nichts darauf zu erwieder, das würde sie nur noch wütender machen. Aber wenn ich jetzt nichts sage ist sie auch sauer, schoss es ihm durch den Kopf. Er bekam nur am rande mit das sich die Frauen  unterhielten, zwischendurch kam etwas von Sam, jedoch dachte der ältere Winchester darüber nach, wann der beste Zeitpunkt wäre um Maya reinen Wein einzuschenken. Nachdem Lucy mti Maya nach draußen verschwand, wandte er sich an seinen Bruder. "Sag mal Sammy wieso sagst du Lucy nicht wie gern du sie hast", fragte er ernst, ohne zu grinsen. "Ich meine das ihr euch von einander angezogen fühlt sieht man. Du kannst ja nicht sagen das du nicht siehst wie rot sie in deiner Nähe wird. Wieso sagst du es ihr nicht?", Dean hoffte das Sam ihn ernst nahm, er hatte selten solche tiefgründigen Gespräche mit seinem Bruder. "Und wieso sagst du es Maya nicht? Wieso ist sie eigentlich so sauer", kam die gegenfrage. "Nyaa", er fuhr sich durchs Haar. "Ich habe etwas sehr dummes gesagt" "Das war klar", kam es von Sam. "Sie hat halt für mich getanz, das hast du sicherlich gemerkt", fing er kleinlaut an. "Und Sie war wirklich wahnsinig bezaubernd", sagte er strahelnd. "Allerdings ist dann was passiert naja..", er versuchte seinem Burder mit blicken zu erklären was passiert war. Und Sam verstand. "Guck nicht so. Dir wäre das auch passiert würde Lucy sich so an dich rekeln.", Dean war froh das Sam nicht anfing zu lachen, sondern ihn ernst nahm. Es ernst nahm das es Dean wirklich belastete. Er senkte seinen Kopf und schaute auf den Tisch. "Ich habe halt versucht es zu überspielen. Und habe so einen bescheuerten Satz gesagt, das sie genauso gut ist wie jede andere Stripperin in dem Raum. Sam ich wollte sie damit doch nicht kränken oder verletzen. Das ist das letze was ich bei ihr will, sie bedeutet mir wirklich viel. Ja ich weiß es klingt komisch das aus meinem Mund zu hören Sammy. Aber ich meine es wirklich ernst, sie ist mir sehr wichtig. Und ich wollte ihr nicht das Gefühl geben das ich sie nur ins Bett kriegen will. Deswegen hab ich es versucht zu überspielen", sagte er Wahrheitsgemäß und erhob seine Kopf wieder. Sams blick war fassungslos, jedoch war sein Blick nicht auf Dean gerichtet sondern.....
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Mi Okt 14, 2015 9:52 am

Sam konnte nicht anders als Lucy anzuschauen, die wieder hereingekommen war und somit Deans Worte gelauscht hatte. Maya war nicht bei ihr. Hoffentlich hat sie nicht gehört, dass ich sie so mag, dachte er sich noch. Doch ihr Gesicht zeigte keiner Anzeichen dafür, dass sie es gehört hatte. Er wollte nicht, dass sie dacht, dass er sie kontrollieren wollte, weshalb er versuchte, das Thema zu wechseln. „Wo ist Maya?“ Lucy nickte mit dem Kopf, um nach draußen zu deuten. „Was zu Essen holen.“ Sam nickte verstehend. Die Welt dieser Frau drehte sich anscheinend um zwei Dinge. Jagen und Essen. Danach wandte sich Sam wieder an seinen Bruder. „Ich finde, du solltest dich auf jeden Fall dafür entschuldigen, Dean. Ich glaube, dass keine Frau so etwas gerne hören würde. Ich kann verstehen, dass sie sauer auf dich ist.“ „Erstaunlicherweise bin ich der gleichen Meinung wie, Sam“, gestand Lucy. „Du solltest auf jeden Fall mit ihr reden.“ Sam hob erstaunt eine Augenbraue. Es war selten, dass Lucy und er mal einer Meinung war in letzter Zeit. „Falls es euch interessieren sollte, ich habe immer noch nicht mehr Informationen über diesen Fall herausgefunden. Was seltsam ist, dass noch keine Leichen gefunden wurden, dabei wurde das erste Mädchen vor fünf Wochen als vermisst gemeldet. Also meine Vermutung ist, dass die Leichen versteckt werden oder es keine Leichen gibt.“ Lucy runzelte die Stirn. „Wieso gibt es keine Leichen?“ „Vielleicht werden sie am Leben erhalten oder vielleicht werden sie auch komplett samt Knochen gefressen“, erklärte Sam. Lucy sah aus, als ob ihr gleich übel werden würde. „Wir können nichts ausschließen. Alles könnte möglich sein. Ich würde vorschlagen, dass wir den Rest besprechen, wenn Maya wieder da ist.“ Just in dem Moment betrat Maya wieder das Hotelzimmer und war am Telefonieren.

Maya seufzte und setzte sich auf das Geländer, dass den „Flur“ vom Parkplatz abtrennte. „Er war einfach ein Arsch“, sagte sie. Lucy grinste. „Das war mir schon vorher klar.“ „Im Club hab ich für ihn getanzt und da hatte er zu mir gesagt, dass ich genau so wäre wie jede andere Stripperin wäre.“ Die Blonde zog die Augenbrauen hoch. „Magst du ihn?“, fragte sie. „Nein...ja, ich schätze ich mag ihn. Mehr als ich eigentlich sollte. Das Problem ist, dass wenn er mich nicht mag, dann soll er es mir ins Gesicht sagen und nicht so einen Spruch ablassen. Das ist verletzend. Also habe ich jetzt den Entschluss gefasst, dass er mit den Konsequenzen leben muss.“ Lucy sah die Hexe fragend an. „Ich werde ihm die kalte Schulter zeigen. Ich werde ihm zeigen, dass es nicht okay war, was er gesagt hat. Und damit muss er leben“, sagte die Rothaarige simpel. Lucy musste kurz lachen. „Wenn ich dir den gleichen Rat geben darf, den du mir in den letzten Monaten auch gegeben hast: Rede mit ihm.“ Maya schaute in den Himmel, der wolkenlos war. „Du magst vielleicht recht haben, Lucy, aber ich will, dass er sieht, dass er mich verletzt hat. Dass ich nicht über alles hinweg sehe. Weil das kann ich nicht. So bin ich nicht. Und reden will ich mit ihm heute echt nicht mehr. Ich kann einfach nicht. Ich will nur noch was Essen und dann ins Bett.“ Lucy nickte. „Da an der Ecke hab ich ne Pizzeria gesehen und werde mir dort noch schnell was zum Essen holen. Du kannst schon mal reingehen, wenn du willst. Wir sehen uns gleich wieder.“ Die Blonde verschwand wieder in dem Hotelzimmer und die Hexe machte sich auf den Weg zur Pizzeria. Dort angekommen schaute sie sich das Angebot an. Viel Auswahl hatten sie nicht. „Miss? Kann ich Ihnen helfen? Unsere Thunfisch Pizza ist in der ganzen Stadt gekannt!“, sagte der Pizzeria Chef mit einem italienischen Akzent. Maya schaute noch einmal kurz auf die Angebotstafel, ehe sie sich an den Italiener wandte. „Okay, ich hätte gerne eine XXL Pizza mit Thunfisch, eine mit Hähnchen und eine mit Bacon. Dazu hätte ich dann gerne eine mittlere Pizza mit Salami und Schinken, einen Salat und...ach ja ein großes Tiramisu!“ Der Mann hatte inne gehalten, als er die Bestellung gehört hatte. „Sie wollen drei XXL Pizzen, eine mittlere Pizza, einen Salat und ein großes Tiramisu?“, hakte er noch einmal nach. Die Hexe nickte. Der Chef lachte. „Da haben Sie ja einen Appetit“, sagte er und machte sich an die Arbeit. Die Rothaarige musste etwa zwanzig Minuten auf ihre Bestellungen warten, ehe der nette Herr ihr alles auf den Tresen stapelte. „So, das macht dann alles zusammen 87 Dollar.“ Die Rothaarige reichte ihm ihre Kreditkarte, die er gleich durchzog. Er wartete einen Moment. „Tut mir Leid, Miss“, sagte er bedauernd, „aber ihre Kreditkarte funktioniert nicht.“ Verwirrt runzelte Maya die Stirn, ehe sie ihre Geldbörse heraus nahm und ihm hundert Dollar auf den Tisch legte. „Stimmt so.“ „Oh, vielen Dank und lassen Sie es sich schmecken.“ Sie winkte noch einmal, ehe sie mit dem Essen beladen, den Laden verließ. Draußen betrachtete sie noch einmal ihre Kreditkarte. Sie schien völlig in Ordnung zu sein. Die Jägerin wechselte die Kreditkarte mit ihrem Handy und rief ihren Vater an. „Ja?“ „Hey Dad, ich bins“, begrüßte die Rothaarige ihren Vater. „Oh, Maya es freut mich endlich mal wieder was von dir zu hören! Es ist schon wieder so lange her, dass wir telefoniert haben. Geht es dir gut? Wo bist du? Bist du auf Jagd? Wann kommst du mal wieder vorbei?“, sprudelten ihr geradezu die Fragen entgegen. „Immer langsam, Dad. Mir geht es soweit gut. Ich bin gerade in Jacksonville an einem Vermissten Fall dran. Der ist echt ein wenig merkwürdig. Und ich weiß nicht, wann ich mal wieder vorbeikomme. Du weißt doch, ich kann nicht einfach aufbrechen und zu dir fahren.“ Sie betrat gerade das Hotelzimmer von den anderen, die alle am Tisch saßen. „Sag mal, meine Kreditkarte funktioniert nicht. Weißt du, woran das liegen könnte?“ Ohne auf die anderen zu achten, legte sie das Essen auf dem Bett ab. „Ist sie dir nicht gestohlen worden?“ Sie hielt in ihrer Bewegung inne. „Warum sollte sie mir gestohlen worden sein?“ „Auf der Kreditkartenabrechnung war eine Abbuchung von 152 Dollar für Schokoriegel. Ich dachte, sie wäre dir gestohlen worden und irgendein Kind würde sich ein Spaß daraus machen.“ „Nur weil ich 152 Dollar für Schokoriegel ausgegeben habe? Da ist nichts falsch dran. Ich hatte Hunger!“ „Mach dir da mal keine Sorgen drüber. Ich werde eine neue für dich beantragen oder versuchen, deine alte wieder frei zu schalten zu lassen.“ „Okay, gut, ich muss jetzt Schluss machen. Ich melde mich wieder bei dir Dad. Ich hab dich lieb.“ „Ich dich auch mein Engel. Ich liebe dich auch. Bis bald.“ Mit diesen Worten legte Maya auf und packte ihr Handy weg. Die mittlere Pizza und den Salat stellte sie bei den dreien auf den Tisch. „Ich hoffe, ihr mögt Salami und Schinken. Und Lucy, ich habe auch noch ein Tiramisu, wenn du davon etwas abhaben möchtest, kannst du dir gerne was nehmen.“ Dann setzte sie sich im Schneidersitz auf das Bett und begann ihre Pizzen zu Essen, während sie den anderen erzählte, was sie bisher herausgefunden hatte. Was nicht gerade viel war. „Es gibt keinerlei Anzeichen, was es sein könnte. Aber die anderen Mädchen haben Angst. Sie denken es könnte ein Serienmörder oder so sein. Jede hat Angst die nächste zu sein.“ „Dann sollen sie nicht mehr dort arbeiten“, warf Sam ein. „Das ist nicht so weiter. Jede von ihnen hat einen guten Grund dort zu arbeiten und glaub mir, keine von ihnen arbeitet gern dort. Sie machen es nur, weil sie es müssen.“ „Wie gehen wir weiter vor?“, fragte Dean. Maya seufzte und schob sich den letzten Bissen ihrer Pizza in den Mund. „Ich werde weiter undercover bleiben. Das ist die beste Möglichkeit so schnell wie möglich etwas herauszufinden. Wir sollten alle tierisch auf der Hut bleiben. Wir wissen nicht, was uns erwartet.“ Die anderen nickten finster. Das Essen war verspeist. Maya musste zugeben, dass die Pizza und auch das Tiramisu hervorragend gewesen war. „Also wenn ihr nichts mehr habt, Leute, würde ich mich gerne aufs Ohr hauen. Ich habe heute noch einen Auftritt“, sagte sie wenig begeistert.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   Sa Okt 17, 2015 4:23 am

Nachdem das Essen beendet war ging sie mit Maya nach neben an. "Ich weiß ja das du verletzt bist. Aber vielleicht solltest du doch mit ihm reden. Vielleicht will er sich ja entschuldigen Maya. Du sagst du magst ihn, dann solltest du auch so fair sein und ihm zuhören", sie lächelte Maya an. "Ich geh nochmal kurz raus", sagte sie einige Zeit später. Maya hatte sich schon ins Bett gelegt murmelte ein "mhm okay" und Lucy verschwand aus dem Zimmer. Draußen endeckte sie Dean. Nachdem sie ihn einen kleinen Stoß verpasst hatte ging er zu Maya rein. Sie setzte sich vor die Tür von dem Zimmer der Brüder und schaute in den Himmel. Kurze Zeit später wurde die Tür geöffnet. "Wahh..", sie fiel nach hinten ins Zimmer rein. "S.s.samm..." "L...l.ucy..", sie starrte Sam an. "Tschuldige...", sagte beide wie aus einem Munde. "Ich dachte du wärst Dean", sagte Sam und lachte leicht. Lucy guckte an sich runter. "Nein bin ich nicht. Bist du jetzt enttäus..", sie stockte mitten im Satz. Was wollte ich gerade sagen? Hab ich sie noch alle? "Ähm.. hähä. So wie es aussieht wolltest du gerade unter die Dusche", lenkte sie ab und deutete auf seinen nackten Oberkörper. "Ja, Dean ist wohl bei Maya, kannst ruhig so lange hier warten", bot er an. Hatte er es gehört? Ob er enttäuscht war?, fragen über fragen gingen ihr durch den Kopf. "Danke schön", Sie lächelte und trat ein. Sam verschwand in der Dusche. Lucy schaute sich in dem Zimmer um. Sams Geruch lag in der Luft. Schon bei dem Gedanken daran fing ihr Herz an zu pochen. Sie beschloss zwei Bier aus dem Kühlschrank zu holen und auf den Tisch zu stellen. Kurze Zeit später kam Sam nur mit einer Joggingshose bekleidet, wieder raus. Die Blondhaarige wollte Sam gerade das Bier reichen, als sie über etwas stolperte und genau auf Sam fiel. Lucy fiel so ungünstig das die Lippen von Sam ihren Hals berühten. Sie hatte das Gefühl als würde ihr Herz stehen bleiben. Als Lucy aufstehen wollte, trafen sich ihre Blick und somit war das aufstehen unmöglich. "..t...t...t..t..t..t.s..s.s.ch...", nicht mal ein vernüftiges Wort brachte sie raus. Er hatte sie, auch wenn nicht gewollt, er hatte sie..nein seine Lippen hatten ihren Hals.., die Gedanken waren nicht sehr hilfreich. Während sie in völlig perplex anstarrte, wohlwissen das sie knall rot sein musste, wusste sie nicht wieviel Zeit schon vergangen war. Sag was sag was, ermanhte ihre Stimme Sam, im Kopf. Als Sam allerdings was sagen wollte wurde die Tür aufgerissen und ein wütender Dean kam herrein. "Äh..m D..d.ean.", sekunden schnell war sie aufgestanden. "I..i..c..h...g.eh..da.d.d.ann..m..al", sagte sie in eine viel zu hohen tonlage, hatte ihre Hand an der Stelle, wo Sams Lippen ihren Hals berührt hatten, und verschwand aus dem Zimmer. In ihrem Zimmer ließ sie sich mit dem Rücken vorran, aufs Bett fallen und versteckte ihr Gesicht unter dem Kissen. Die recht Hand immer noch an der Stelle wo er sie berührt hatte. Ich konnte sein Atem spühren, so nah. Die anderen Hand lag auf ihrer Brust, um ihren Herzschlag wieder etwas zu beruhigen. Jedoch bei dem kleinsten Gedanken an Sam, beschleunigte er sich wieder sofort. Wie soll ich ihm nur unter die Augen tretten, nur weil ich so tollpatschig bin und über meine eigene Füße stolpere.

Nur weil ich 152 Dollar für Schokoriegel ausgegeben habe?, Dean spuckte das Bier was er eben noch im Mund hatte wieder aus. Auch Sam und Lucy schien es nicht anders zu gehen. Denn Lucy hatte sich verschluckt und Sam starrte genauso fassungslos drei wie er. So viele Schokoriegel verdücken können und dabei so gut aussehen, wie machen die Frauen das, schoss es ihm durch den Kopf. "Auftritt?", der ältere Winchester wurde Hellhörig. "Was denn für ein Auftritt?", erkundigte er sich. Keine Antwort. Sie war immer noch sauer, ermahnte ihne seine Stimme im Kopf. Er wusste das es sinnlos war mit ihr zu reden, seuftzend streckte er seine Arme. Die drei unterhielten sich noch eine weile bevor Lucy mit Maya in ihr Zimmer neben an ging. "Maya?", "Hm?", kam es von ihr. "Danke für das Essen", sagte er ohne sie anzugucken.  "Arghh", er raufte sich die Haare als die Mädels verschwunden waren. "Sammy hör auf so zu grinsen. Du hast doch gesehen das sie mir die Kalte Schulter zeigt", "Ich mach doch gar nichts", sagte sein jüngere Brude und guckte unschuldig in der Gegend rum. Unglaubwürig starrte er seinen Bruder an und stand auf. "Ich bin unter der Dusche", sagte er und ging nach draußen. "Dean..das is..", "Klappe Sammy", mit verlgendem Kopf donnerte er die Tür zu. Jetzt bin ich draußen super, dachte er bei sich. Sein blick wanderte zum Fenster neben an, wo die Mädels waren. Maya du Dummkopf, du Dummkopf, du Dummkopf. Dean Seuftze und wollte gerade durch das Fenster schmulen als die Tür aufging. "Ich hab nichts getan", sagte er erschrocken und war doch erleichtert das es Lucy war. "Hm? Dean..", "Ich hab nichts getan", wiederholte er und ging vom Fenster weg. Lucy lächelte und forderte ihn mit ihrem Zeigefinger auf, zu ihr zu kommen, was er auch tat. "Hm?", fragte er neugirieg. "Sie hat sich gerade hingelegt, wenn du Glück hast ist sie noch wach", flüsterte sie in sein Ohr. Er schluckte. Während Lucy sich vor die Tür zu Sammy und Deans Zimmer setzte und in den HImmel schaute, schluckte Dean erneut und ging in das Zimmer von Lucy und Maya. Mit leichtem Herzrassen nährte er sich dem Bett und setzte sich davor. "Maya.. erschreck dich bitte nicht. Aber Lucy hat mich reingelassen. Ich weiß auch das du wach bist, dein Atem hört sich nämlich sonst anders an wenn du schläfst. Ich will nur das du mir zuhörst. Das was ich gesagt..." "War mehr als genug", murmelte sie. "Lass mich bitte aussprechen. Es war dumm und blöd so was zu sagen, doch in meiner Lage wusste ich nicht wie ich dich auf andere Geadnken bringen konnte. Ob ich es ernst gemeint habe? Nein natürlich nicht. Du bist so viel mehr als jede anderen Frau dort im Raum" Dean hob die Hand um ihr zu zeigen sie solle nichts dazu sagen. "Hör mir bitte zu. Es klingt vielleicht wie eine Ausrede, doch das ist es nicht. Ich habe es nicht gesagt um dich zu verletzen oder vor den Kopf zu stoßen, sondern damit du nicht denkst ich will di..", "Dean was soll das du hast schon genug gesagt als hör auf damit", kam es zischend von Maya. "Jetzt hör mich doch mal zu", er stand auf und starrte sie wütend an. "Du bist so eine Sture Zicke Maya. Ich wollte mich bei dir entschuldigen weil ich dich wirklich nicht verletzen wollte. Das was da passiert ist tut mir wirklich leid. Ich habe das nur gesagt weil ... weil du wirklich gut warst. Ich wusste nicht wie du reagieren würdest wenn ich die Wahrheit gesagt hätte..." Dean war laut das wusste er, das sie ihn auch immer so auf die Palme bringen musste. "Sture Zicke?", WAS??!!, Dean starrte sie fassungslos an. "Sag mal bist du blöd? Das ist das einzigste was du hörst? Arghh Du bist so ein Dummkopf", "Blöd?`Dumkopf?", Maya sah aus als würde sie gleich explodieren. "Arghh, Sture, blöde, dumme Zick", zischte er und ging zu Tür. "Arsch", zischte sie. "Ja natürlich, hörst nur das raus und dann bin ich der Arsch. Dummkopf", mit diesen Worten ging er aus dem Zimmer und donnerte die Tür zu. Dumme..Dumme Dummme Blöde, Sture ZICKE, mies und schlecht gelaunt ging zurück in sein Zimmer und donnerte auch dort die Tür zu. "So ein Blöde Sture Dumme Dumme Zicke", zischte er. "Ä--hhm.. D..Dean", vernahm er Lucys Stimme. Er war so wütend das er nicht mitbekam das zwischen Lucy in Sam wohl irgendetwas vorgefallen war. Wütend wie er war stellte er sich unter die Dusche um sich etwas abzukühlen. So ein blöde Zicke. Ich entschuldige mich und alles was sie hört ist Sture Zicke, ging er seinen Gedanken nach. Dabei wollte ich mich doch mit ihr vertragen, so ein Dummkopf.
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BeitragThema: Re: Große Dämonen im kleinen Manchester   So Okt 25, 2015 7:57 am

Dean war gerade unter die Dusche gestürmt. Mit Maya war wohl wieder etwas vorgefallen. Er zuckte mit den Schultern und legte sich auf sein Bett. Seine Gedanken wanderten wieder zu Lucy. Seine Lippen hatten ihren Hals berührt...Er hätte sie am liebsten in seine Arme gezogen und geküsst. Er hatte sie nie wieder loslassen wollen. Doch dann kam Dean... Insgesamt hatte sie sich heute ihm gegenüber sehr merkwürdig benommen. Sie hatte ihn nicht ansehen können. Hieß das, dass sie ihn mochte? So wie er sie mochte? Oder war ihr einfach nur die Aktion im Club peinlich gewesen? Der Jäger bekam nur halb mit, wie Dean wieder aus dem Bad kam und sich in sein Bett legte. Sollte Sam es Lucy sagen? Doch das konnte ihre ganze Freundschaft zerstören. Wollte er das wirklich riskieren? Sie bedeutete ihm so viel. Er dachte den ganzen Tag nur an sie. Wenn er die Augen schloss, sah er sie. Ihr Lächeln. Selbst in seine Träume verfolgte sie ihn. Er hatte irgendwie gehofft, dadurch, dass sie jeden Tag zusammen waren, würde er sich an sie gewöhnen und er müsste nicht mehr so oft an sie denken. Doch genau das Gegenteil war eingetroffen. Es wurde immer schlimmer. Jedes Mal, wenn sie ihn versehentlich berührte, wollte er nach ihrer Hand greifen und sie nie wieder loslassen. So etwas hatte er nicht mal bei Jess verspürt. Was sollte er nur tun? Er warf einen Blick auf seine Uhr. Drei Stunden...seit drei Stunden versuchte er nun schon erfolglos einzuschlafen, doch sein Geist ließ ihn nicht ruhen. Er musste unbedingt etwas schlafen. Morgen oder besser gesagt heute musste er wieder fit sein für den Fall. Die anderen verließen sich auf ihn. Frustriert drückte er sich das Kissen aufs Gesicht und schrie hinein. Sein Schrei wurde gedämpft, so dass er niemanden weckte. Wieso konnte er verflucht noch mal nicht einschlafen? Genervt stieg er aus seinem Bett und zog sich an. Ohne seinen Bruder zu wecken verließ er das Motelzimmer und lief die Straße entlang zu einer kleinen 24 Stunden Apotheke. Der Jäger schaute sich kurz um, ehe er sich eine Packung Schlaftabletten schnappte und diese bezahlte. Kurz darauf war Sam wieder in seinem Bett. Ich muss schlafen, sagte er sich noch einmal und schluckte eine der Tabletten. Es dauerte noch etwas, bis er die Wirkung der Tablette spürte und endlich einschlief...

Maya lag in ihrem Bett. Wie konnte er nur so etwas sagen? Dieser Arsch! Und wieso hatte Lucy ihn hereingelassen? Sie hatte doch gesagt, dass sie heute nicht mehr mit ihm reden wollte! Die Rothaarige war so wütend, dass die Lampe auf dem Nachttisch zu wackeln begann. Zu allem Überfluss zerrte ihre Müdigkeit an ihren Nerven. Sie musste sich unbedingt beruhigen, sonst würde es hier noch ein Unglück geben. Aus ihrer Tasche holte sie einen Schokoriegel heraus von dem sie herzhaft abbiss. Die Tür wurde geöffnet und Lucy trat mit einem hochrotem Kopf herein. „Vielen Dank, dass du Dean reingelassen hast, obwohl ich gesagt habe, dass ich nicht mit ihm reden will“, maulte die Rothaarige sie leise an, ehe sie sich in ihr Bett legte und der Blonden den Rücken zu drehte. Die Hexe brauchte jetzt dringend eine Mütze voll Schlaf, sonst würde sie noch das ganze Motel zerlegen. Sie zwang sich dazu die Augen zu schließen und ruhig zu atmen. Es dauerte etwas, doch schon bald merkte sie, wie die Müdigkeit sie übermannte und in einen traumlosen Schlaf glitt...
Als Maya aufwachte, fiel Sonnenlicht durch das Fenster. Ein Blick auf ihre Uhr zeigte ihr, dass es höchste Zeit war aufzustehen. Lucy war nicht da. Vermutlich war sie schon früher wach gewesen und zu den beiden Brüder gegangen. Mit eiligen Schritten verließ sie das Zimmer, um sich ihr Frühstück zu besorgen. Sie holte sich drei belegte Baguettes, zwei Salate und dazu Rührei mit einer doppelten Portion Bacon. Außerdem besorgte sie noch Kaffee für alle. Als die Rothaarige das Motelzimmer betrat saßen Dean und Lucy an dem Tisch. Ein Blick durchs Zimmer reichte, um festzustellen, dass Sam immer noch schlief. Erstaunt hob sie eine Augenbraue, ehe sie sich ebenfalls an den Tisch setzte. „Guten Morgen. Sorry wegen gestern“, begrüßte sie die beiden, ehe sie begann ihr Essen zu verspeisen. Eine Weile unterhielten sie sich über den Fall, doch man merkte, dass noch einige Spannungen herrschten. Maya zwang sich dazu diese Spannungen vorüber zu ignorieren. Sie wollte nicht mit beiden gleichzeitig reden. Als sie aufgegessen hatte nahm schaute die Hexe auf die Uhr. Es wurde Zeit, dass sie langsam losging und sich für die Arbeit vorbereitete. Lucy warf einen besorgten Blick zu Sam, der noch immer schlief. „Sam schläft ja heute ziemlich lange“, stellte sie überflüssigerweise fest. „Ich werde ihn mal wecken“, sagte Dean und ging zu dem Bett rüber. „Sam! SAM! Steh auf!“ Sein Bruder rührte sich immer noch nicht. Nun gingen auch Lucy und Maya zu den beiden herüber. „Sammy, wach auf!“, rief der Ältere erneut und schüttelte den Jüngeren leicht. Dieser brummte etwas vor sich hin, ehe er sich weiter weg drehte. Da entdeckte Maya etwas auf dem Nachttisch. Sie nahm die Schachtel hoch und las das Etikett. Dieses Medikament kannte sie nur zu gut. „Du kannst aufhören. Er wird jetzt nicht aufwachen“, sagte sie. Die beiden anderen sahen sie an. „Das ist ein starkes Schlafmittel. Mein Dad musste das nehmen...“ Sie ging zur Tür, wo sie den Trank, der ihre Haarfarbe ändern würde, aus der Tasche nahm und in einem Zug hinunter kippte. „Ich muss jetzt in den Club. Bleibt besser hier. Ich komme schon klar. Wenn er in zwei Stunden nicht aufgewacht ist, ruft den Notarzt.“ Mit diesen Worten verließ sie das Motelzimmer. An der Straßenecke blieb die nun wieder Schwarzhaarige stehen und holte erst einmal tief Luft, als die Erinnerungen von ihrem Vater, wie er wie tot auf seinem Bett lag und nur durch diese Tabletten schlafen konnte, in ihr hochkamen.
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Große Dämonen im kleinen Manchester
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