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CappuccinoKati

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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Mo Jul 04, 2016 7:24 am

Remus... Sie hatte seinen Namen sagen wollen, da war er sich sicher. Und wenn sie dann herausfindet, was du bist, wird sie dich hassen, sagte die Stimme in seinem Kopf. Remus senkte seinen Kopf. Das ging viel zu schnell. Er wusste nicht, was er machen sollte...Er konnte ihr doch keine glückliche Beziehung vorspielen, wenn er sich auf sowas gar nicht einlassen durfte. Wieso hatte er sich nicht von Anfang an von ihr ferngehalten? Weil du sie genauso liebst, flüsterte eine andere Stimme. In ihm tobte ein Kampf. Auf der einen Seite wollte er die Gefühle, die er für Rose hatte genießen und auch ausleben, doch andererseits wurde er das Gefühl nicht los, dass es ein riesiger Fehler war. Selbst wenn sie ihn so akzeptieren würde und nicht schreiend wegrennen würde...Sie könnten niemals ein normales Leben führen. Nicht nur er, sondern auch Rose. Sie würde von allen verstoßen werden. Konnte er ihr das antun? Diese Gedanken schwirrten in seinem Kopf herum, während er Rose’s Geruch durch den Armortensia roch. Er versuchte nicht zu ihr rüber zu schauen. Als der Unterricht für diesen Tag vorüber war, wurde er so gleich wieder von Sirius eingespannt, um die Party für Sophie weiter zu organisieren. Etwas Gutes hatte es jedoch, so wurde er wenigstens aus seinen trüben Gedanken geholt. Am Abend lag er dennoch wieder in seinem Bett und konnte nicht schlafen, da er immer wieder an seine Situation mit Rose denken musste. Irgendwie schaffte er es nicht mit seinen Freunden darüber zu sprechen, da er genau wusste, was sie sagen würden. Sie würden ihm sagen, dass er auch wenn er nun ein Werwolf war, das doch nichts ändern würde. Aber sie kannten nur seine Situation hier in Hogwarts. Sie wussten nicht, wie er von anderen behandelt wurde. Leute seiner Art waren Ausgestoßene...
Als er am nächsten Morgen erwachte, fühlte er sich nicht gerade erholt. Immer wieder wanderten seine Gedanken zu Rose und was er ihr antat. Sie wusste ja immerhin nicht, auf was sie sich da ein ließ. Remus zog sich an und begleitete dann Sirius in ein leerstehendes Klassenzimmer. Dort begannen sie die ganze Dekoration aufzuhängen und das Buffet aufzubauen. Die Stunden vergingen wie im Fluge und schon bald waren die Gäste da. Alles war vorbereitet. Das Essen war fertig, die Geschenke aufgebaut und ein riesiger Banner mit den Worten „Happy Birthday“ hing an der Wand. Nun saßen alle bereit und warteten nur noch auf Sophie und Sirius, der sie holen gegangen war. Bei sich in der Nähe entdeckte er Rose, als Remus sich einen Becher Kürbissaft einschenkte. Wie gerne wäre er nun mit ihr unbeschwert und könnte mit ihr lachen...


Als Sophie am Morgen von ihrem Geburtstag erwachte, war sie guter Laune. Sie hatte den ganzen Vormittag Zeit zum Lernen und dann hatte sie abends Unterricht bei Madame Petrowa und Antonio. Sie freute sich schon riesig, weil sie das Gefühl hatte immer besser zu werden. Als ihr jedoch Sirius in den Sinn kam...Traurig biss sie sich auf die Unterlippe. Sie hasste es ihn zu enttäuschen...Doch sie konnte Madame Petrowa und Antonio nicht einfach absagen. Die beiden kamen ja schließlich nur wegen ihr nach Hogwarts...Den ganzen Morgen über fragte er sie immer wieder, ob sie heute Abend Zeit hätte. Das schlechte Gewissen nagte an ihr. Als sie in den Gemeinschaftsraum kam, sah sie ihre Eule am Fenster sitzen. Sie trug ein Paket. „Sophie“ stand in der Handschrift ihrer Mutter auf dem Paket. Sie konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Behutsam öffnete sie es und darin lag ein wunderschönes Tanzoutfit. Sanft berührte sie es, ehe sie den Umschlag öffnete, der sich ebenfalls in dem Paket lag.
„Liebste Sophie,
wir wünschen dir alles Liebe und Gute zum Geburtstag. Wir hoffen du hast heute einen wunderschönen Tag und viel Spaß! Das Kleid hat deine Mutter mal wieder selbst genäht und wir hoffen, dass du Freude daran hast. Und wenn du zu Weihnachten wieder bei uns bist, schauen wir uns wieder dein Lieblingsballett in der Oper an. Die Karten haben wir bereits gekauft.
In Liebe
Mom &  Dad“
Freude überkam die Blonde, als sie den Brief las. Es war Tradition für sie geworden, dass sie sich jedes Jahr „Der Nussknacker“ in der Oper anschauten. Noch einmal bewunderte sie das Handwerk ihrer Mutter. Sie hatte sich mal wieder selbst übertroffen. Den restlichen Tag verbrachte sie damit ihre Hausaufgaben in der Bibliothek zu erledigen. Am Abend machte sie sich auf dem Weg zu ihrem Trainingsraum. Als sie die Tür öffnete wurde sie von Madame Petrowa und Antonio begrüßt. „Hola, Guapa! Alles Gute zum Geburtstag!“, rief Antonio und umarmte sie. Lächelnd erwiderte sie die Umarmung. „Hallo Antonio“, sagte sie, bevor sie sich an Madame Petrowa wandte, „Hallo Madame Petrowa.“ „Hallo, Sophie. Alles Gute zum Geburtstag“, sagte erwiderte die Ältere. Sophie wurde rot. „Dankeschön“, erwiderte sie. Antonio packte sie an der Hand und zog sie zu einem Tisch. „Komm, pack deine Geschenke aus“, forderte er sie auf und zeigte auf die beiden Pakete. Verlegen öffnete sie die beiden Pakete. Von Madame Petrowa bekam sie neue Ballettschuhe und von Antonio einen Seidenschal. Der Schal war in verschiedenen Blautönen meliert. „Er ist von einem der angesagtesten Designern aus meiner Stadt, aber er passt sooooo perfekt zu deinen Augen! Ich musste ihn dir kaufen! Spürst du die Qualität der Seide?“, erzählte Antonio ganz aufgeregt und Sophie musste lachen. Auch Madame Petrowa konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Nachdem sie sich bei den beiden bedankt hatten, begannen sie mir ihrem Training. Früher als gewöhnlich beendete Madame Petrowa die Einheit. „Du warst heute gut und so kannst du noch etwas mit dem Abend anfangen“, sagte sie, ehe sich die beiden verabschiedeten. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen, bis plötzlich Sirius hereingestürmt kam und sie auslachte. Sie war eigentlich kein gewalttätiger Mensch, doch sie konnte nicht anders, als ihm eine Ohrfeige zu geben, während ihr die Tränen über das Gesicht liefen. Nicht einmal als Mary Clarkson sie verprügelt hatte, hatte sie eine Träne vergossen...Doch nun war sie viel tiefer verletzt. „Du bist ein Arsch, Sirius Black. Genau aus diesem Grund wollte ich dir nicht sagen, was ich hier mache. Ich werde jetzt zu dieser Party gehen, damit die Gäste nicht umsonst warten. Ich tue das aber nicht für dich. Ich will nicht, dass du heute nochmal mit mir redest. Wo ist die Party?“, fragte sie. Nachdem er ihr den Ort genannt hatte, verließ sie ohne einen weiteren Blick auf Sirius zu werfen den Raum. Ihr Blick war noch immer verschleiert. Vor dem Raum in dem die Party stattfand, hielt die Blonde inne und wischte sich die letzten Tränen aus dem Gesicht. Danach atmete sie noch ein paar mal tief durch und zwang sich zu einem Lächeln. Die Gäste freuten sich alle, als sie den Raum betrat. Sophie begrüßte die Gäste und versuchte ihnen eine gute Laune zu vermitteln. Als die Party zu Ende ging, machte sich die Blonde ohne weitere Umwege auf den Weg zu ihrem Schlafsaal. Dort angekommen schmiss sie sich auf ihr Bett und weinte los. Sie hatte das Gefühl nie wieder aufhören zu können. Ihr Herz schmerzte so unendlich...
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YumeJenni
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Mo Jul 04, 2016 10:15 am

Bei der Geburtstags Überraschungsparty von Sophie, wollte sie mit Remus sprechen. Um herauszufinden, ob er ihr Remoulade abgekauft hatte. Allerdings immer wenn sie anfing, hatte Remus in diesem Moment irgendetwas anderes zu tun. Entweder er wollte sich etwas zu trinken holen, oder er fing mit Peter, James oder einen der anderen ein Gespräch an. Täuschte Rose sich oder ging er ihr aus dem Weg? Zuerst verdrängt sie den Gedanken und hielt es für unwichtig. Als es die nächsten Tage jedoch deutlicher wurde, machte sie sich allmählich sorgen. „Remus? Was ist mit dir los“, sobald sie diese Fragte stellte, schaute er weg und antwortete nur „Es ist nichts“. Seine Freundlichkeit war wie ausradiert. James und die anderen wollte sie nicht fragen, sie hätte ein schlechtes Gewissen wenn sie einfach zu ihnen rennen würde. Hatte sie etwas angestellt? , lauerte die Frage in ihrem Kopf. Tag ein Tag aus. Rose versuchte sich mit den Vorbereitungen der Weihnachtsgeschenke abzulenken. Sie hatte Bilder gezeichnet, von den Fotos die bei der Halloweenparty gemacht wurde. Pärchen weise. Es war nur eine Kleinigkeit, jedoch hoffte sie die anderen freuten sich darüber. Remus jedoch wollte sie noch etwas anderes dazu schenken. Einen kleinen Anhänger aus Bernstein, wo ganz klein drin stand „Vergiss niemals das du etwas ganz besonders bist“, den sie selber hergestellt hat. Jedoch hatte sie mittlerweile ihre Zweifel ob sie ihm das auch wirklich schenken sollte. Kurz bevor die Ferien anfingen, hatte sie ihre Antwort. Nachdem Unterricht, Pflege Magischer Geschöpfe lief sie ihm hinterher und fragte wieder erneut was den los sei. „Remus jetzt rede doch mit mir. Was ist mit dir los?“, sie versuchte immer noch freundlich zu klingen. Obwohl ihr oft zum Weinen zu Mute war. „Nichts, hör auf mir nachzulaufen Rose“, zischte Remus. „Nein“, sagte sie und hielt sein Handgelenk fest. „Wieso bist…“, fing sie an wurde doch unsanft von ihm unterbrochen. „Ich habe gesagt hör auf mir nachzulaufen und du willst einfach nicht hören“, sein Gesichtsausdruck war gar nicht mehr wiederzuerkennen. Wo was das Lächeln hin, mit dem er sie immer anschaute? Wo war das besondere Leuchten in den Augen? Es war nichts mehr davon zu sehen, sein Blick war Eiskalt. „Ich werde es dir noch mal sagen“, Rose hielt den Atem an. Seit wann klang seine Stimme so Fremd? „Halt dich verdammt nochmal fern von mir“, hallten die lauten, schneidenden Worte in der Luft. Als er ihre Hand wegschlug hatte sie das Gefühl ihr Gleichgewicht zu verlieren. Halt dich verdammt noch mal fern von mir…. Halt dich fern von mir… fern halten… Sie verspürte einen Stich in der Brust. Wie erstarrt stand sie da und bemerkte nicht das Remus schon verschwunden war. Rose war nicht klar wie sie in den Gemeinschaftsraum zurückgekommen ist, und murmelte ständig „Muss mich von ihm fern halten. Fern halten“, vor sich hin. Rose stand buchstäblich unter Schock, das sie beim Mittagessen fehlten und bei den darauffolgenden Stunden. Nachdem ihr das bewusst wurde, war sie am letzten Schultag damit beschäftigt sich bei den Lehrern zu entschuldigen. Einige Schüler blieben über die Weihnachtsferien in Hogwarts, jedoch freute sich Rose auf zuhause. Sobald sie Remus begegnete kehrte sie um, da sie keine Luft bekam und die Traurigkeit anfing die Oberhand zu gewinne. Und da Rose unter keinen Umständen weinen wollte, hielt sie es für besser ihm aus dem Weg zu gehen. Während der Zugfahrt teilte sie sich ein Abteil mit Sophie und war froh darüber dass die Rumtreiber nicht dabei waren. Rose war nicht zu reden zu mute, jedoch tat sie so als würde ihr es gut gehen. Lächelte freundlich und zeigte keinem wie es ihr wirklich ging. Am Bahnhof Kings Cross verabschiedete sie sich von Sophie und ging zu ihren Eltern. Von ihnen wurde sie herzlich in den Arm genommen, was ihr in dieser Situation nur gut tat. „Hey meine Süße, wie war die Schule?“, fragte ihr Vater sie. „Super“, antworte sie lächelnd. Als die Rumtreiber an ihr vorbei liefen, nahm sie all ihren Mut zusammen hielt Remus am Handgelenk fest und zog in zu sich. So dass sie in sein Ohr flüstern konnte. „Ich wünsche dir Frohe Weihnachten, schöne Ferien und einen guten Rutsch ins neue Jahr“, drückte ihm sogar ein Kuss auf die Wange. Und lief mit ihren Eltern in die Richtung aus der Remus kam. Hielt abermals inne, drehte sich um und lächelte ihn herzlich an, während sie sprach „Danke für die schöne Zeit“. Sobald sie zuhause war schickte sie die Geschenke für die Rumtreibe, wie für Sophie los. Damit diese noch rechtzeitig zu Weihnachten ankommen würden.
Seit diesem Moment auf dem Bahnsteig war schon eine Woche vorbei. Weihnachten verbrachte sie gemütlich mit ihren Eltern. Es wurde viel gelacht und rumgealbert. Doch sobald Rose alleine in ihrem Zimmer war, konnte sie nicht anders als an Remus zu denken. Und je mehr sie an ihn dachte, wurde ihr immer mehr bewusst dass sie ihn liebte. Ihr Herz machte einen kleinen Hüpfer. Jetzt wo ihre Gefühle so klar waren, freute sie sich. Aber als sie an seine letzten Worte dachte, verkrampfte sich ihr Herz und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sobald dies Geschah, klatschte sie sich kaltes Wasser ins Gesicht um das weinen zu verhindern. Zu Weihnachten hatte sie von ihren Eltern eine Kassette mit einigen Liedern geschenkt bekommen. Diese hörte Rose nach den Feiertage rauf und runter. Ein Lied „Love Sick Fool“, hatte es ihr besonders angetan. Sie musste dabei noch mal an Remus denken als sowieso schon. Nebenbei holte sie ihr Zeichenblock raus, und Zeichnete jeden Moment, den sie mit Remus hatte, auf. Der erste Augenblick als sie ihn durch ihre Kamera erblickte. Zwischendurch Momente als sie gelacht habe. Der Moment als er ihr das Buch in der Bücherei gab. Der nächste Moment als er den ausrastet hatte, wegen ihrem Bild. Der versehentliche Kuss auf die Wange. Der Moment als er zu ihr kam und ihr sagte da er immer für sie da sein wollte. Der ungewollte Kuss. Die Halloween Party. Und als er ihr sagte „Halt dich verdammt nochmal fern von mir“, zu jedem Bild schrieb sie, passend den Songtext auf. Hin und wieder tropften tränen auf das Papier…
Je näher der Tag rückte, dass es die Schule losging, desto nervöser wurde sie. Sie hatte Angst davor Remus zu begegnen. Was wenn er sie immer noch so kalt anstarrte? Was wenn er sie auf das Weihnachtsgeschenk, was sie losgeschickt hatte, ansprechen würde? War er sauer? Sie hatte es ausversehen abgeschickt und bemerkte es erst als es zu spät war. Sollte sie ihm das sagen? Mit diesen Gedanken wurde sie von ihren Eltern zurück zum Bahnhof gebracht. Sie umarmten sich zum Abschied und Rose gab beiden einen Kuss. Im Zug traf sie auf Sophie und beide suchten sich gemeinsam ein Abteil. Sie unterhielten sich darüber wie denn die Ferien waren, bis der Zug los fuhr und ihre Abteiltür aufgezogen wurde. „Hey Mädels, ist leider nichts mehr frei“, ertönte die Stimme von James Potter. Rose Herz verkrampfte sich als sie Remus erblickte. Ihre, eigentlich, gute Laune war wie weggeblasen. Sie hatte das Gefühl zu ersticken. Auf Sophies Seite ließen sich Remus und James nieder. Peter und James setzten sich links und rechts, neben Rose. Jedoch saß Remus ihr gegenüber. Rose versuchte ruhig zu atmen, doch das Wissen über seine Anwesenheit machte alles zehnmal schlimmer. Ihr wurde warm und es bildete sich ein Kloß im Hals. Wenn sie nicht sofort das Abteil verließ würde sie wohlmöglich weinen. Das konnte sie nicht zulassen. Sie stand auf. „Rose wo willst du denn hin“, fragten James und Sirius wie aus einem Munde. „Ich.. ich brauch frische Luft“, sagte sie und hasste sich dafür dass ihre Stimme etwas zittrig klang. Hoffentlich hatte es keiner bemerkt.


Sirius Black stand unter Schock. Sophie hatte ihm wirklich eine geknallt. Er stand da noch eine Weile bevor er sich ebenfalls zu Party begab. Wieso war sie sauer? Stellte er sich mehrmals die Frage. Auch die nächsten Tage war er damit beschäftigt über das Geschehene nachzudenken. Immer wieder spielte sich im Kopf das Szenario ab, bis es ihm plötzlich wie Schuppen von den Augen fiel. Er war zu weit gegangen. Er hatte Sophie mit dem Lachen verärgert. Er musste sich bei ihr entschuldigen. Jedoch war das leichter getan als gesagt. Sirius wusste einfach nicht wie er es am besten anstellen sollte. Ein einfaches „Es tut mir leid“, würde nicht reichen, dachte er sich. Weshalb er weitere Tage damit verbrachte sich zu überlegen wie er sich denn entschuldigen sollte. Wobei ihm das simpelste, sich einfach zu entschuldigen, eine entschuldigen die von Herzen kam, auf die Idee kam er vorerst nicht. Es dauert einige Zeit bis ihm auch das wie Schuppen von den Augen viel. Kurz vor den Ferien nahm er all seinen Mut zusammen und folgte Sophie zur Ballettstunde. Kurz bevor sie den Raum betrat, hielt er sie am Handgelenk fest und zog sie zu sich in eine Umarmung. „Sophie“, er löste die Umarmung und schaute sie direkt an. „Ich habe viel Nachgedacht und mir ist klar geworden das ich zu weit gegangen bin. Ich hätte dich damals nicht auslachen dürfen. Aber ich habe nicht darüber gelacht das du es tust, sondern ich war damals einfach nur beleidigt und stur. Ich finde du tanzt wundervoll. Was ich sagen will, es tut mir wirklich schrecklich Leid, dass ich dich mit meinem Verhalten verletzt habe“, sprach er wahrheitsgemäß und lächelte traurig. Er hoffte sie glaubte ihm.
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CappuccinoKati

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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Mi Jul 06, 2016 10:56 am

Remus saß mit seinen drei Freunden im Hogwarts Express in Richtung London. Seine Gefühle waren in Aufruhr, als er die Landschaft an sich vorüber ziehen sah. Die letzten Wochen waren hart gewesen. Er hatte alles mögliche getan, um Rose auf Abstand zu halten. Er hatte ihr gesagt, sie solle sich von ihm fern halten. Sie hatte es berücksichtig, was ihm gleichzeitig jedoch das Herz zerriss. Er hatte das Gefühl, als wäre das Licht aus seiner Welt verschwunden. Doch es war besser so. Jedenfalls sagte er sich das jedes Mal, wenn er sie sah. Es wurde noch schlimmer, weil er genau wusste, wie sehr sie auch darunter litt. Aber selbst wenn er ihr jetzt alles erklären würde, wie sollte sie ihm das jemals verzeihen, was er ihr angetan hatte. Es war das erste Mal seit Jahren, dass er sich nicht auf Weihnachten freute. Für ihr war das Leben nur noch ein trüb und traurig geworden. Seine Freunde hatten versucht mit ihm zu reden, doch sie konnten nicht verstehen, wie es ihm ging. Jedenfalls hatten sie jedoch seine Meinung akzeptiert. Auf Gleis 9 ¾ angekommen zog sich sein Herz noch weiter zusammen, als Rose ihm schöne Ferien wünschte und ihm einen Kuss auf die Wange gab. Kurz darauf verabschiedete er sich von seinen Freunden und machte sich auf den Weg zu seinen Eltern, die draußen beim Auto auf ihn warteten. Nach einer kurzen Begrüßung fuhren sie größtenteils schweigend nach Hause. Er bemerkte die besorgten Blicke, die sich seine Eltern zuwarfen, doch entschied er sich diese zu ignorieren. Als sie in ihrem Haus ankamen, begab sich Remus sofort in sein Zimmer und legte sich dort auf sein Bett. So verstrichen die Tage. Über dem Haus lag ein eisiger Schleier des Schweigens. Einen Tag nach seiner Ankunft hatte er die Geschenke an seine Freunde verschickt, jedoch hatte er es nicht übers Herz gebracht das für Rose wegzuschicken. Es würde ihr nur noch mehr Schmerzen bereiten. Endlich war es Heiligabend. Alles war bereit für das Fest. Seine Mutter stand bereits seit Stunden in der Küche und bereitete das Essen vor. Das ganze Haus war von dem Duft von Plätzchen, Gans und Rotkohl erfüllt. Zum Essen saß die Familie im Esszimmer beisammen. Noch immer herrschte Schweigen. Remus gab sich Mühe unbesorgt dreinzuschauen und aß seinen Teller leer, obwohl er keinen Hunger hatte. Er wollte seinen Eltern nicht auch noch das Weihnachtsfest vermiesen. Als sie sich danach ins Wohnzimmer setzten um den Weihnachtsbaum zu bewundern und die Geschenke auszupacken, lagen schon alle Pakete bereit. Er erkannte die Handschrift seiner Freunde und auch die Päckchen, die er für seine Eltern darunter gelegt hatte. Seine Mutter freute sich sehr über die singende Küchenuhr, die er ihr schenkte, da sie immer wieder vergas, wenn sie was im Ofen hatte. Seinem Vater hatte er eine goldene Armbanduhr geschenkt, die er sich auch gleich lächelnd ummachte. Remus packte seine Geschenke aus. Von seinen Eltern bekam er ein neues Buch über die Geschichte der Zauberei und einen neuen Winterpullover. James und Sirius hatten ihm ein neues Buch über die Entwicklung der dunklen Künste geschenkt und von Peter hatte er Süßigkeiten bekommen. Selbst von Sophie hatte er etwas bekommen. Sie hatte ihm ein dickes in Leder gebundenes Buch geschickt, dass mit verschiedenen Ornamenten verziert war. So saßen sie einige Minuten da, ehe seine Mutter aufstand und zu dem Weihnachtsbaum ging. „Remus“, sagte sie und griff noch einmal unter dem Baum. „Hier ist noch eins für dich.“ Bei diesen Worten reichte sie ihm das letzte Päckchen. Der Braunhaarige runzelte verwirrt die Stirn, da er keine weiteren Geschenke erwartete. Als er das Geschenk auspackte, erstarrte er. Es war eine Zeichnung...Sie war eindeutig von Rose und auch auf dem Bild war sie zu sehen...genauso wie er. Es war von der Halloween Party. Bevor sein Herz gebrochen war. Seine Hand begann zu zittern und ihm traten Tränen in die Augen, als er weiterhin das Bild betrachtete. Er musste sich zusammenreißen. Er atmete tief durch und schaute seine Eltern an. „Kann ich auf mein Zimmer gehen?“, fragte er leise. Seine Eltern nickten besorgt und ohne zu warten stand der Werwolf auf und ging schnurstracks in sein Zimmer, wo er sich auf sein Bett legte. Mit seinem Kopf im Kissen ließ er seinen Tränen freien Lauf. Er wusste nicht wie lange er so dalag. Vermutlich waren es Stunden, ehe er ein Klopfen an seiner Tür vernahm. „Ja?“, fragte der Braunhaarige mit rauer Stimme. Seine Mutter betrat sein Zimmer mit einem Tablett in der Hand, auf dem ein Teller mit Plätzchen stand und zwei Tassen heiße Schokolade mit Sahne. Remus richtete sich auf seinem Bett auf, so dass sich seine Mutter mit aufs Bett setzen konnte und das Tablett zwischen ihnen stand. Wortlos aßen sie ein paar Kekse. Wie sehr er doch ihre Kekse liebte. Außen knusprig und innen war die Schokolade geschmolzen. So saßen sie einige Minuten da ohne ein Ton zu sagen, bis seine Mutter das Schweigen brach. „Weißt du, wenn du dieses Mädchen magst, solltest du ihr das auch sagen, mein Schatz.“ Er schaute nicht von seinem Keks auf. „Ich bin nicht gut für sie, Mom. Ich sollte nicht einmal daran denken ein Mädchen zu lieben“, flüsterte er. Ihm war bewusst, dass er gerade seiner Mutter gestanden hatte, Rose zu lieben, doch das war ihm egal. „Remus, wenn du dieses Mädchen liebst, dann sollte es egal sein, was du bist. Du hast es verdient glücklich zu sein“, sagte sie sanft zu ihm. Endlich blickte er in ihre verständnisvollen Augen. „Und was ist, wenn sie mich dafür hasst ein Werwolf zu sein? Ich würde sie zu einer Ausgestoßenen machen“, erwiderte er. Seine Mutter umfasste sein Gesicht. „Dann ist sie es nicht wert, weil sie nicht sieht, wer du bist, Remus. Du bist der wundervollste, gutmütigste und sensibelste Mensch, den ich kenne und ich bin so glücklich dich meinen Sohn nennen zu dürfen. Also hör auf dich kleiner zu machen als du bist. Du bist es wert geliebt zu werden und ich liebe dich über alles, mein Sohn“, erklärte sie weiter. Ihm stiegen erneut die Tränen in die Augen. „Ich hab dich auch lieb, Mom“, sagte er mit erstickter Stimme. Sie zog ihren Sohn in ihre Arme und ließ ihn seine Tränen vergießen. Als er sich wieder beruhigt hatte setzte er sich wieder aufrecht hin und wischte sich das Gesicht ab. Seine Mutter nahm das Bild in die Hand. „Sie ist wunderhübsch. Wie heißt sie?“ „Rose“, flüsterte Remus, als er ebenfalls das Bild betrachtete. „Erzähl mir von ihr“, forderte sie ihn auf und das tat er. Er erzählte stundenlang von Rose. Von ihren Eigenschaften und wie sie manchmal stundenlang da saß und zeichnete und wie gern er sie dabei beobachtete. Wie sie manchmal dabei ihre Zunge zwischen den Lippen hervorschob ohne es zu merken, wenn sie eine knifflige Stelle bewerkstelligte. Als er geendet hatte, lächelte seine Mutter ihn an. „Sie hört sich wie ein wunderbarer Mensch an und ich kann es nicht abwarten sie einmal kennen zu lernen.“ Remus konnte sich ebenfalls ein Lächeln abringen. „Und ich möchte, dass du ihr gegenüber trittst und ihr das Geschenk gibst, dass du ihr gekauft hast. Und bei der Gelegenheit kannst du ihr auch erklären, was in dir vorgeht und wieso du das gemacht hast, okay? Das macht ein Gentleman nämlich so und ich weiß, dass ich dich zu einem erzogen habe.“ Ihr Sohn nickte. Sie streichelte ihm noch einmal lächelnd über den Kopf, ehe sie sich erhob. Kurz bevor sie sein Zimmer verließ, rief er sie noch kurz zurück. „Danke, Mom.“ Sie schenkte ihm noch ein letztes Lächeln bevor sie ihn endgültig alleine ließ. Das Bild von Rose und sich stellte er auf seinen Nachttisch, so dass sie das letzte was er nachts und morgens das erste war, was er sah. Mit den Gedanken bei Rose schlief er ein. Die nächsten Tage vergingen wie im Flug und auch seine Laune hob sich ein wenig bei dem Gedanken, dass auch seine Eltern nicht enttäuscht von ihm waren und er es Rose nun endlich sagen würde. Ehe er sich versah war der Tag der Abreise gekommen. Das Geschenk für Rose packte er in seinen Rucksack, damit er schnell ran kam, da er es ihr bei der nächsten Gelegenheit geben wollte. Er war fest entschlossen es ihr zu sagen. Alles. Seine Gefühle, wieso er sie von sich gestoßen hatte und natürlich auch von seinem schlimmsten Geheimnis. Er fühlte sich leichter bei dieser Entscheidung, auch wenn er Angst hatte, dass sie ihm das niemals verzeihen könnte. Der Werwolf könnte es voll und ganz verstehen. Neuen Mutes nahm er seine Sachen und verabschiedete sich am Bahnhof von seinen Eltern, die ihm weiterhin alles Gute wünschten, ehe er sich auf die Suche nach seinen Freunden begab. Als er sie gefunden hatte, machten sie sich zusammen auf die Suche nach einem leeren Abteil. Das einzige was sie fanden, war das Abteil in dem Rose und Sophie saßen. Er straffte noch einmal seine Schultern und atmete tief durch, bevor er das Abteil betrat. Der Braunhaarige wollte es nicht hier sagen. Es würde ein viel zu intimes Gespräch werden, als das er das hier vor seinen Freunden und auch vor Sophie klären wollte. Als er sah, wie traurig Rose war, brach sein Herz noch mehr. Kurz darauf verließ Rose das Abteil. Kurz darauf erhob sich auch Remus. Schnell schnappte er sich noch das Geschenk für Rose und machte sich auf die Suche nach Rose. Als er sie endlich fand, stand sie am Geländer am Ende des Wagons. Sie war dort alleine und beobachtete die Landschaft, die sie hinter sich ließen. „Rose?“, fragte er leise. Erschrocken drehte sie sich zu ihm um. „Ich muss mit dir reden“, er beobachtete, wie sie schluckte, als er das sagte. Er atmete noch einmal tief durch. Wie sollte er bloß anfangen? Er reichte ihr das Geschenk. Wortlos starrte sie es an. „Ich habe es für dich an dem einen Hogsmead Wochenende gekauft, aber ich habe es nicht übers Herz gebracht es dir zu schicken, weil ich es nicht fair fand, nachdem ich dich so behandelt habe. Ich will, dass du weißt, dass mein Verhalten nichts mit dir zu tun haben. Es hat nichts mit meiner Liebe zu dir zu tun“, versuchte er zu erklären und konnte sehen, wie ihre Augen immer größer wurden, als er von der Liebe sprach. „Es hat einfach damit zu tun, zu welchem Leben ich dich verdammen würde. Ich will dir das nicht antun. Ich dachte, wenn ich mich von dir fernhalte, dann ist es besser für uns. Das du darüber hinweg kommen würdest und irgendwann glücklich werden würdest. Aber ich habe festgestellt, dass ich das nicht kann. Alles in mir will immer nur zu dir. Ich will mein Leben nicht mehr ohne dich sein. Aber ich kann dich nicht einfach so zu so einem Leben verurteilen. Ich will, dass dein Leben ein schönes wird und ich hatte gehofft, dass es ohne mich so wird. Ich bin hin und her gerissen. Ich weiß nicht, ob du mir das jemals verzeihen kannst, wie ich dich behandelt habe, ich könnte auch verstehen, wenn du es nicht tust, aber ich will mich einfach erklären. Ich will dir sagen, dass es nichts mit dir zu tun hat, denn du bist der beste Mensch, den ich kenne. Es hat nur mit mir zu, weil ich ein Monster bin.“ „Du bist kein-“, wollte das Mädchen seiner Träume unterbrechen, doch er unterbrach sie. „Doch ich bin ein Monster, Rose. Ich werde immer ein Monster sein und ich hoffe, dass du mich nicht hassen wirst.“ Er atmete noch einmal tief ein für den nächsten Part. Er spürte, wie ihm Tränen in die Augen traten, die er daraufhin schloss. „Ich liebe dich Rose, aber ich würde dich zu einer Ausgestoßenen machen. Ich bin ein Werwolf.“

Sophie war noch immer traurig über die Worte von Sirius, die er ihr an ihrem Geburtstag an den Kopf geworfen hatte. Seitdem hatte sie sich von ihm zurückgezogen. Wenn sie zur Nachhilfe erschien, sprach sie nur die nötigsten Worte mit ihm. Wenn er darüber hinaus versuchte mit ihr zu sprechen, wich sie ihm aus und verließ den Raum. So war es nun kurz vor Weihnachten, als sie wieder zu ihrem Trainingsraum ging, wo sie wieder mit Madame Petrowa und auch mit Antonio trainieren würde. Antonio war ihr in der letzten Zeit zu einer unsagbaren Stütze geworden. Sie hatte ihm alles erzählen können und er hatte ihre Tränen getrocknet und ihr tröstende Worte zu gesprochen. Bevor sie jedoch den Raum betreten konnte, wurde sie von Sirius in eine Umarmung gezogen. Sie fühlte sich so warm an...Seine Worte ließen ihr Herz höher schlagen...Ob er sie ernst meinte? Die Blonde konnte es nur hoffen. Die Blonde senkte den Kopf. Das was sie als nächstes sagen, würde schwer werden. „Sirius, deine Worte haben mich sehr verletzt und ich hoffe, dass ich sie irgendwann wieder vergessen werde. Das Tanzen ist mein Leben. Ich wollte in meinem Leben nie etwas anderes machen. Ich war dafür bereit auf Hogwarts zu verzichten, nur damit ich weiter tanzen konnte, verstehst du das? Denn wenn du das nicht verstehst und es nicht so akzeptierst, dann halte ich es für besser, wenn wir keine Freunde wären“, erklärte sie. „Doch! Ich verstehe das und ich will das wir Freunde sind“, sagte er eindringlich. Sophie nickte und zeigte auf die Tür. „Würdest du gerne zuschauen?“, fragte sie schüchtern. Er lächelte sie an. „Sehr gerne sogar“, erwiderte er und öffnete ihr die Tür. Als die Tänzerin den Raum betrat wurde sie sogleich von Antonio mit zwei Küssen begrüßt. „Hola Guapa!“, rief er laut, bevor sein Blick auf Sirius fiel. Er musterte ihn von oben bis unten. „Madame Petrowa, Toni, das ist Sirius Black“, erklärte sie. „Sirius, das sind Madame Petrowa, meine Tanzlehrerin und Antonio, mein Tanzpartner.“ Sirius nickte und begrüßte sie beiden ebenfalls. „Er sieht echt heiß aus“, bemerkte Toni, woraufhin Sophie rot anlief. „Toni!“ „Reg dich ab! Er versteht doch kein Wort, was wir sagen, Pájarito!“, winkte ihr Partner lachend ab und auch Madame Petrowa musste schmunzeln. „Was hat er gesagt?“, fragte Sirius sie leise. „Nichts, nichts“, sagte Sophie schnell und schaute ihm dabei nicht an. „So! Wollen wir anfangen?“, fragte der Tänzer nun in Englisch. Sophie und Toni tanzten zuerst einen Jive, bevor sie zu einem Stück aus „Der Nussknacker“ tanzten. Als sie fertig waren, war die beiden durchgeschwitzt. „Das nächste Mal musst du die Arme mehr austanzen, Sophie. Wenn du die Arme aus tanzt, wirken deine Bewegungen viel anmutiger und graziöser“, erklärte Madame Petrowa, als sie ihre Sachen zusammen packte. „Ich verstehe“, sagte die Blonde leicht außer Atem. Sie verabschiedeten sich und Madame Petrowa ließ sie alleine. Antonio redet noch ein wenig mit Sophie und auch mit Sirius, den er immer wieder musterte und anlächelte. Danach machte sich auch der Tänzer auf den Weg. Im Anschluss darauf begleitete Sirius die Blonde noch zu ihrem Gemeinschaftsraum. Als sie am nächsten Morgen erwacht, hatte sie die erste Nacht seit ihrem Geburtstag mal wieder durchgeschlafen und auch gut geschlafen. Sie fühlte sich so gut wie schon lange nicht mehr. Es gefiel ihr, dass Sirius sich entschuldigt hatte und sie wieder miteinander sprachen. Zu dem kam auch noch die Vorfreude auf Weihnachten, die ihre liebste Zeit des Jahres war. Sie konnte es kaum abwarten ihre Eltern wieder zu sehen. Im Hogwarts Express saß sie mit Rose zusammen. Ihre Gedanken waren bei Sirius. Immer wenn sie an ihn dachte, musste sie lächeln. Doch dieses Mal runzelte sie die Stirn. Sie hatte ihn heute noch nicht gesehen und hoffte, dass sie ihn noch sehen würde, bevor sie ihre Eltern fand. Sie wollte sich gerne noch von ihm verabschieden und ihm ein frohes Fest wünschen. Als die Tänzerin auf dem Bahnhof ankam, entdeckte sie ihn kurz vor der Barriere zur Muggelwelt. Sie hielt ihn kurz an der Hand fest. Er drehte sich zu ihr und lächelte sie an. „Ich wollte dir frohe Feiertage und einen guten Rutsch wünschen. Ich freue mich schon dich im nächsten Jahr wiederzusehen“, sagte sie, bevor sie ihm einen Kuss auf die Wange drückte. Bevor er etwas erwidern konnte, wandte sie sich ab und verschwand, damit er nicht sehen konnte, wie rot sie geworden war. Ihre Lippen fühlten sich ganz warm an. Endlich fand sie ihre Eltern. Sofort hatten sie sich in den Armen. Nach ihrer überschwänglichen Begrüßung stiegen alle ins Auto und fuhren nach Hause. Sie wohnten in einem Haus in einem ruhigen Vorort von London. Als Sophie die Tür öffnete, wurde sie augenblicklich von einem großen Fellknäul begrüßt, dass sie freudig anbellte. Die Blonde musste lachen. „Hallo Bubble! Hast du mich vermisst?“, fragte sie ihren großen Bobtail, der ihr Gesicht ableckte. „Das fragst du noch?“, fragte ihr Vater lachend. „Den ganzen Morgen ist er wie verrückt herum gelaufen, weil er wusste, dass du heute kommst.“ Nachdem sie ihre Sachen in ihrem Zimmer ausgepackte hatte, verschickte sie schnell die Geschenke an ihre Freunde. Für James hatte sie einen Schal von seiner Lieblingsmannschaft der Quidditsch Liga besorgt. Remus bekam von ihr ein gebundenes Buch und Peter Schokolade. Für Rose hatte sie eine Palette mit verschiedenen Bleistiften und Kohlestiften in einer edlen Holzbox gekauft. Sirius Geschenk jedoch war etwas ganz besonderes. Sie hatte ihre Mutter gebeten ihr eine Ausgabe von „Nussknacker und Mausekönig“ zu besorgen. Nun hatte die Blonde die Seiten so verzaubert, dass wenn Sirius sie lesen würde die passende Musik von Tschaikowski ertönen würde und sich sogar die Zeichnungen bewegen würden. Sie hoffte wirklich, dass es ihm gefallen würde. Als Sophie damit fertig war, ging sie hinunter zu ihrer Mutter und buk zusammen mit ihr etliche Backbleche voll mit Keksen. Das ganze Haus duftete danach und auch Bubble steckte seine Nase in die Küche. Als es dunkel wurde machte sich die Familie auf und zog von einem Haus zum anderen, wo sie klingelten und gemeinsam Weihnachtslieder sangen, ehe sie die Kekse verteilten. An Heiligabend saßen die drei im Wohnzimmer. Ihre Eltern saßen auf dem Sofa und Sophie auf dem Boden mit dem Rücken an dem Sofa. Sie trug Plüschsocken, eine rote Stricklegging und dazu einen roten Strickpullover in dem ein riesiger Rudolph eingestrickt war. Bubbles Kopf war auf ihrem Schoss gebetet und gemeinsam schauten sie sich „Eine Weihnachtsgeschichte“ an und aßen Kekse, wobei der Blick der Tänzerin immer wieder bei dem Bild hängen blieb, dass sie von Sirius bekommen hatte. Es zeigte sie als Zuckerfee und Sirius als Nussknacker. Es war wie in ihrem Traum. Ihr wurde ganz warm ums Herz. Am nächsten Abend schaute sich die Familie in der Oper das Ballettstück an, was wieder wunderschön inszeniert worden war. Danach vergingen die Tage wie im Fluge und sie freute sich wieder in Hogwarts zu sein. Bei Sirius. Bei dem Gedanken alleine wurde sie schon wieder rot. Als sie nun mit Rose zusammen im Abteil saß, unterhielten sie sich über ihre Ferien. Es dauerte nicht lange, bis plötzlich die Rumtreiber eintraten. Als sich Sirius neben sie setzte, konnte sie es nicht unterdrücken wieder rot zu werden...Ob er sich wohl über ihr Geschenk gefreut hatte?
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Do Jul 07, 2016 3:13 am

Rose Herz machte einen kleinen Hüpfer als sie Remus Worten lauschte. Nachdem er geendet hatte, wusste Sie nicht, ob sie vor Erleichterung weinen oder lachen sollte. Sie konnte in diesem Moment, ihre Emotionen nicht mehr kontrollieren und senkte den Kopf.  Es schien das all ihr Liebeskummer, alles was sie runtergeschluckt hatte nur um nicht weinen zu müssen, jetzt aus ihr raus wollte. Ihre Schultern fingen an zu zittern. Sie ging auf ihn zu, immer noch mit dem Kopf nach unten, und lehnt diesen gegen seine Oberkörper. „Vollidiot“, ihre Stimme klang brüchig. „Nur deswegen musste ich mich von dir fernhalten?“, sie hob ihre rechte Hand, machte eine Faust und boxte ihn gegen den Oberkörper, leicht. „Nur deswegen hab ich mich Tag ein und Tag aus gefragt, was ich schlimmes angestellt habe?“, erneut boxte sie gegen sein Oberkörper. „Idiot“, abermals ein boxen gegen den Oberkörper. „Idiot“, wieder. „Idiot“, und wieder. Währenddessen tropften tränen auf ihre Hand, mit der sie ihn boxte. „Ich weiß, ich hätte dich nicht so beha...“, fing Remus an, wurde diesmal aber von Rose unterbrochen. „Deswegen nicht“ Sie hob ihren Kopf und sah ihn ernst, aber liebevoll an. „Du bist ein Idiot weil du denkst dass mir das irgendetwas ausmachen würde, dass du ein Werwolf bist. Das hat es damals nicht und das wird es auch nie.  Wieso siehst du das nicht?“, sie lächelte leicht und legte eine Hand an seine Wange. „Wieso siehst du dich nicht wie ich es tu. Und deine Freunde. Du bist du, und zu dir gehört diese Seite. Das ist das was dich ausmacht. Wenn du damals nicht gebissen wurdest, als du klein warst. Wer weiß wie du jetzt wärst. Vielleicht wärst du in ein ganz anderes Haus gekommen. Hättest dich mit Malfoy zusammen getan. Du wärst nicht du. Es Interessiert mich nicht, was andere Leute von Werwölfen halten. Ich finde Werwölfe sind wunderbare Wesen, und du solltest die Seite akzeptieren und nicht verdammen.“, während sie sprach versuchte sie ernst zu gucken, was aber eher wie ein wütender Hamster aussah.

. Als Sirius und James bei den Potters zuhause waren, konnte er an nichts anderes denken als an Sophie. Er und James saßen auf James Bett und naschten Schokofrösche. Sie hatte ihm ein Kuss gegeben. Seine Wange fühlte sich immer noch warm an. Auch sein Herz pochte noch wenn er daran dachte und in seinem Bauch Kribbelte es angenehm. „Sirius“, ertönte James stimme. „Hm?“, er schaute seinen besten Freund verwirrt an. „Musst du zu viel an deine Sophie denken“, fragte er grinsend. „Und du an Lilly?“, konterte er zurück wurde dennoch rot. Seine Sophie? Erneutes Kribbeln im Bauch und seine Herzfrequenz erhöhte sich. Bei dem Gedanken daran, dass es seine Sophie war… sein könnte, musste er grinsen. In dem Moment kam ihm jemand anderes in den Sinn. Antonio. Sophies Tanzpartner. Er konnte es nicht leugnen dass sich etwas in ihn zusammen gezogen hatte, als er seine Sophie mit ihm sah.  Denk nicht so, sie ist nicht deine, sagte er sich innerlich. „Meine…“, murmelte er vor sich hin. „Was hast du gesagt?“, fragte James. „Sophie ist nicht meine James.“, fing er an und schaute Prongs ernst an. „ Doch ich denke schon dass sie deine ist“, auch James nahm das Thema ernst. „ Wieso sagst du das?“, war es wirklich so offensichtlich zu sehen? Er konnte nicht leugnen dass sie ihm sehr wichtig war. „Weil du glücklich bist sobald sie in deine Nähe ist. Du strahlst regelrecht. Wenn sie nicht an deiner Seite ist, siehst du immer besorgt aus und in Gedanken versunken. Deswegen denke ich das sie doch deine Sophie ist“. Sirius dachte ernsthaft über James Worte nach. Er wusste dass er James glauben konnte, doch ihm war es nicht aufgefallen das er sich in ihrer Gegenwart anders verhielt. „Ich habe immer das Bedürfnis Sophie vor bösem zu beschützen. Sie soll nicht traurig, verletzt oder ängstlich sein. Sondern immer lächeln und glücklich“, das er rot wurde während er das erzählte bemerkte er nicht. „ So geht es mir mit Lilly auch. Sie macht mich zu jemand besseren. Als sie uns damals erwischt hat wo das mit Snape war. Ich will nicht mehr diesen enttäuschten Blick in ihren Augen sehen.“, James lächelte als er an seine Lilly dachte. Die nächsten Tage waren die Potters und Sirius damit beschäftigt die Vorbereitungen für Weihnachten zu tätigen. Das Haus wurde geschmückt, der Baum und Kekse wurden gebacken. Sirius konnte der Familie gar nicht genug danken, dass Sie ihn aufgenommen hatten.  James und Sirius schickten noch die Weihnachtsgeschenke ab und verbrachten den restlichen Tag damit im Garten ein bisschen Quidditch zu spielen. Peter bekam von James und Sirius ein selbstgemachtes Buch. Wo Themen aus dem Unterricht drinstanden, damit Peter keine Probleme mehr hatte, mit den Hausarbeiten. James schenkte Lilly ein Armband. Sirius schenkte Sophie eine Zeichnung – wo er Rose gefragt hatte, die es super umgesetzt hatte. Rose schenke er einige Selbstgemachte Kekse, wie einige neue Filme für Ihre Kamera. Remus bekam von James und Sirius jeweils ein Buch. James bekam von seinen Eltern ein Besenpflege Set und einen gestrickten Pullover. Sirius bekam ebenfalls ein Gestrickten Pullover und mit selbst geschnitzten Figuren, Zauber Schach. James und Sirius bekamen von Rose jeweils eine Zeichnung. Es war ein Bild von der Halloween Party mit dem jeweiligen Partner. Und man musste es Rose einfach lassen, sie war in dem Bereich ein Naturtalent. Als Sirius das Geschenk von Sophie öffnete, staunte er nicht schlecht. Es war das Buch, Nussknacker und Mäusekönig. Sobald er es öffnete und anfing zu lesen, erklang eine wunderschöne Melody. Er freute sich so sehr darüber, das sich seine Augen mit tränen füllten. Als er an diesem Abend schlafen ging, musste er noch stärker an Sophie denken. So stark das er von ihr Träumte.
Er blickte sich um. Alles sah so anders aus. Sirus schaute an sich herrunter und bemerkte das er eine Art Uniform trug. Sogar weiße Handschuhe trug er.  Um ihn herum waren der Boden, alle Dächer und die Bäume mit Puderzucker bedeckt. Ein süßlicher Geruch lag in der Luft. Als würde er im Honigtopf stehen.  Mit dem Gefühl jemand zu suchen, schaute er sich um und erblickte ein Mädchen. Lange blonde Haare und in ihnen steckte ein Diadem. Ein Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus und er lief zu ihr hin. Sophie trug ein hellrosa Tutu, das im Licht glitzerte. Ihre Füße steckten in Ballettschuhen drinnen.  Mit pochendem Herzen und Kribbelndem Bauch streckte er sein Hand aus. Als sie aufblickte wurde sein lächeln breiter. „Tanz mit mir“, entwich es seinem Mund. Wie durch Zauberhand, ertönte auf einmal Musik. Genau die Musik die er aus dem Buch kannte, was ihm Sophie geschenkt hatte. Nachdem sie ihre Hand in seine gelegt hatte, Tanzten sie. Und während sie Tanzten konnte er seinen Blick nicht von ihren Lippen wenden. Immer wieder wanderte der Blick dorthin zurück. Als der Tanz beendet war, konnte er sie nicht einfach so gehen lassen. „Bitte, bleib hier und herrsche mit mir über das Zuckerland“, bat er und hoffte sie würde bei ihm bleiben. In dem Moment wurde ihm mehr und mehr bewusst, dass sie zu ihm gehörte. Das sie seine Sophie war. Mit pochendem Herzen beugte er sich zu ihr runter. Er hob seine Hand und streifte mit seinem Daumen über ihre unter Lippen. Immer weiter beugte er sich runter. Bis nur noch wenige Millimeter seine Lippen von ihren trennten. „Ich lie….
Er wachte auf. Verwirrt schaute er sich um, und brauchte einige Minuten bevor er begriff dass er geträumt hatte. Ich wollte sie, ging es ihm durch den Kopf. Sofort verwarf er diesen Gedanken. Es war nur ein Traum, und ich habe nur zu viel von diesem Buch gelesen, sagte er sich. Als der Tag der Rückreise kam, versuchte er die Freude die er bei dem Gedanken an Sophie verspürte nicht zu sehr zu zeigen. „Du siehst sie noch früh genug“, sagte James als sie am Bahnhof sich von James Eltern verabschiedet hatten. „Ich habe doch gar nichts gesagt“, meinte Sirius und lächelte nur. „Du grinst über beide Ohren je nähe wie Hogwarts kommen“, Prongs grinste. Einige Zeit später trafen sie auf Remus und Peter. Die Rumtreiber suchten sich ein Abteil und er strahlte als sie in genau das Abteil ging. Rose und Sophie saßen drinnen und am liebste hätte er Sophie in eine Umarmung gezogen. Jedoch hielt ihn irgendetwas zurück. Auch das zweite Geschenk was er für sie hatte, was er sich nicht getraut hatte abzuschicken, war in seine Hosentasche. Nachdem erst Rose und dann kurz darauf Remus aus dem Abteil verschwunden war, stand er auf. „Sophie kannst du kurz mitkommen“, murmelte er und wartete nicht einmal ihre Antwort ab. Er nahm ihre Hand und ging mit ihr nach draußen. „Was ist denn“, fing sie an. „Moment“, sagte er und zog sie mit. Er suchte und suchte, bis er einen ruhigen Ort gefunden hatte. „Ich wollte mich für das Weihnachtsgeschenk bedanken“, hielt immer noch ihre Hand und gab ihr ein Kuss auf die Wange. „Und das hier ist noch für dich“, sagte er und hielt ihr verlegen ein süß eingepacktes Schächtelchen hin. Er hatte versucht es selber einzupacken, jedoch war er darin nicht so bewandert wie James. Sirius hoffte ihr würde die Kette mit den zwei Anhängern, Ballettschuhe und ein Mäusekönig gefallen. Eigentlich war es eine Normale Maus, jedoch hatte er die Mutter von James gefragt, ob man die nicht so verzaubern könnte. Und es hatte geklappt.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Do Jul 07, 2016 8:38 am

Remus konnte die Tränen nicht mehr unterdrücken, die ihm in die Augen getreten waren. Sie liefen nun über sein Gesicht und hinterließen glänzende Spuren auf seinen Wangen. Scheinbar hatte Rose kein Problem damit, dass er ein Werwolf war. Anscheinend wollte sie immer noch in seiner Nähe sein...Verstand sie denn nicht, dass er schlecht war? Doch im Augenblick wollte er nur ihre Nähe genießen. Er zog sie in seine Arme und atmete ihren Duft ein. Sie roch süß. Er wollte sie bis zu seinem Lebensende in den Armen halten, doch er wusste, dass es nicht ging. Er presste seine Lippen auf ihre Haare. Der Werwolf hatte sich sein ganzes Leben lang versteckt und jeden Kontakt zu anderen Menschen gemieden, jedenfalls bis er James und die anderen kennengelernt hatte. Sie hatten es geschafft, dass er sich ein wenig öffnete. Trotzdem hatte er sich immer so gut es ging von anderen ferngehalten. Der Braunhaarige hatte nie etwas vermisst. Er war zufrieden mit seinem Leben gewesen...jedenfalls bis er Rose getroffen hatte. Sie hatte seine ganze Welt auf den Kopf gestellt. Er wollte nun nicht mehr alleine sein. Er wollte bei ihr sein. Doch konnte er es? Konnte er es einfach so riskieren, dass sie möglicherweise ihr ganze Leben wegfahrt für ihn? Für ihn? Der wahrscheinlich nach der Schule nicht mal einen Job bekommen würde? Remus löste sich leicht von ihr und nahm ihr Gesicht in die Hände und schaute ihr in ihre wunderschönen Augen. „Rose, ich glaube du weißt nicht, was du da sagst. Werwölfe sind nicht diese schönen mystischen Wesen, die man vielleicht Mal in irgendeinem Muggelbuch gelesen hast. Es sind grausame Wesen. Du musst das verstehen“, versuchte er sie noch einmal zu warnen, „Aber wenn du das wirklich willst, wenn du mich wirklich willst, dann werde ich bleiben, meine schöne Rose. Dann werde ich dich niemals verlassen.“ Mit diesen Worten küsste er sie auf die Stirn.

Als Sirius sie an der Hand aus dem Abteil führte, fuhr ihr der Schreck durch die Glieder. Hatte sie es mit ihrem Geschenk übertrieben? Hatte es ihm nicht gefallen? Oder hatte er es sich über Weihnachten doch anders überlegt und wollte doch nicht mit ihr befreundet sein? Nervös biss sie sich auf die Lippe und versuchte diese Gedanken zu verdrängen. Endlich hatte er einen Ort gefunden, der ihm gefiel. Als er sich für das Weihnachtsgeschenk bedankte, schwoll Sophies Herz an. Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen und als er ihr dann auch noch einen Kuss auf die Wange gab, konnte sie es mal wieder nicht verhindern, dass sie errötete. Als er ihr dann noch eine kleine Schachtel reichte, zitterten ihre Hände vor Aufregung. „Du brauchst mir doch nicht noch etwas zu schenken. Ich habe doch schon das wunderschöne Bild von dir“, sagte sie und schaute ihm in die Augen. „Ich wollte aber“, sagte er und forderte sie mit einem Blick dazu auf das Geschenk zu öffnen. Mit zitternden Händen öffnete sie zuerst die Schleife und öffnete dann das Papier. Zum Vorschein kam eine kleine Schmuckschachtel. Die Blonde zögerte noch einen Moment, bevor sie die Schachtel öffnete. Als die Tänzerin erblickt, was in dem Futter lag, blieb ihr der Atem stecken. Es war eine wunderschöne feingliedrige Kette, an der zwei Anhänger ruhten. Ein paar Ballettschuhe und ein kleiner Mausekönig. Sanft berührte sie die beiden Anhängern, als ihr die Tränen in die Augen schossen. Plötzlich konnte sie nicht anders. Sie fiel Sirius um den Hals und küsste ihn auf die Wange. „Danke, Sirius! Sie ist wunderschön!“, weinte sie vor Rührung. Noch einmal platzierte sie einen Kuss auf die Wange. Einige Momente hielten sich die beiden in den Armen. Danach löste sich Sophie wieder von dem Schwarzhaarigen und wischte sich verlegen die Tränen aus dem Gesicht. „Tut mir leid“, flüsterte sie, doch Sirius winkte ab. „Kannst du sie mir ummachen?“ Sirius grinste und nahm die Kette aus der Schachtel. Sophie stellte sich mit dem Rücken zu ihm und ließ den Schwarzhaarigen seine Arbeit tun. Sie spürte wie das kühle Metall sich auf ihre Haut legte. Danach spürte die Tänzerin, wie seine Finger ihren Nacken berührten und die Kette glatt strich. Als sich die Blonde zu ihm umdrehte waren ihre Gesichter nur Zentimeter von einander entfernt. Sie spürte seinen Atem auf ihren Wangen. Wie in meinem Traum, dachte sie zurück. Sie schauten sich beide in die Augen und sie hatte das Gefühl, dass die Zeit stehen blieb. Seine Finger lagen noch immer an ihrem Hals. Und sein Blick... Er war so intensiv...Er lehnte sich ein wenig zu ihr herüber oder bildete sie sich das nur ein? „Ach hier seid ihr! Könnt ihr wieder zurück ins Abteil kommen?“, hörten sie plötzlich die Stimme von Peter, die unnatürlich laut klang. Sophie und Sirius brachen auseinander. „Ich möchte eine Runde Explodierendes Snap spielen“, sagte der kleine Gryffindor. Verlegen strich sich die Blonde über die Arme und nickte. Gemeinsam folgten sie dem kleinen Jungen zurück zum Abteil.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Fr Jul 08, 2016 12:42 am

„Remus das stimmt nicht. Werwölfe sind keine grausamen Wesen“, allmählich wurde Rose säuerlich. Es baute sich eine Wut in ihrem Bauch auf, die sie nicht aufhalten konnte. „Rose hör...“, fing Remus an, da Rose sich ihm entzogen hatte. „Nein du hörst zu. Ich lass nicht zu das du, gerade du, Werwölfe hinstellst, als wäre es Monster. Das stimmt nicht und das weiß ich ganz genau. Seit deinem Ausraster weiß ich das du ein Werwolf bist, und seit dem war ich immer an deiner Seite. Du bist gutherzig, freundlich, hilfsbereit. Und so bist du auch als Werwolf. Das einzigste was sich ändert ist das Aussehen. Doch der Charakter und die Einstellungen bleiben gleich. Doch du Hasst, deine andere Seite du akzeptierst sie nicht. Wieso verstehst du nicht dass du trotzdem du bleibst. Es ist egal wie du aussiehst du bleibst immer noch der Remus der du bist“, in der Zeit hatte sie ein Lächeln auf den Lippen, jedoch ein trauriges. Sie hatte ihre Hand an sein Herz gelegt. „Dein Herzschlag ist genau der gleiche wenn du dich verwandelst. Und ich lass nicht zu das du weiterhin so schlecht von Werwölfen redest. Es sind wunderbare, gutherzige, liebevolle Wesen. Und das habe ich in keinem Buch gelesen, das weiß ich!“, sie sah fest entschlossen aus, aber auch sauer. So das keine Worte sie vom Gegenteil überzeugen können. Als Remus etwas erwidern wollte platze James dazwischen. „Hey ihr Turteltäubchen. Ich will nicht stören, aber wir sind gleich da“, sagte er. „ Wir sind hier fertig“, Rose war sauer auf Remus. Schließlich redet er nicht nur über sich schlecht, sondern auch von allen anderen Werwölfen. Weshalb er auch von ihrem Vater sprach. Mit dampfendem Kopf ging sie zurück ins Abteil. Rose wusste dass sie mit ihm sprechen musste, jedoch konnte sie nicht verstehen, wieso er bei dem Thema so stur war. Warum konnte er es nicht einfach so hinnehmen wenn sie etwas sagte? Sie meint es doch ernst, dass sie ihn so mag wie er ist. Genau weil er so ist wie er ist. Der restliche Tag verging schnell und am nächsten Tag war wieder Schule. Im Unterricht hatte sie leider keine Gelegenheit gefunden mit Remus zu sprechen. Doch nach dem Mittagessen, nahm sie die Gelegenheit beim Schopf und zog ihn an seiner Hand nach draußen. „Es tut mir leid, ich wollte gestern nicht so sauer weggehen“, sie sah traurig aus.

Am liebsten hätte er „Peter verschwinde“, geschrien. Doch er konnte nicht glauben was sein Körper, eher gesagt seine Lippen tun wollten. Er wollte Sophie küssen. Das konnte er nicht mehr leugnen. Als sie so vor ihm stand und er ihr die Kette umgemacht hatte, ihre weiche Haut berührt hatte, konnte er nicht anders. Und selbst jetzt konnte er dem Verlangen seine Lippen auf die ihre zu drücken, nicht wiederstehen. Sirius war hin und hergerissen. Was sollte er tun? Bis zum nächsten Moment warten? Gab es denn einen richtigen Moment dafür? Den restlichen Tag über Kreisten seine Gedanken um Sophie. Ihre Augen, Ihre Stupsnase, ihr Hals, ihr Nacken, ihre weiche Haut, ihre Erdbeerroten Lippen. Seine Herzfrequenz erhöhte sich. Worüber dachte er nach? Er spürte wie sein Körper wärmer wurde, und ihm war klar dass er rot war. „Hey Padfoot ist alles ok?“, fragte Remus. „Hm?“, er bemerkte erst jetzt dass er mit seinen Freunden im Gemeinschaftsraum der Gryffindors, am Kamin saß. „Wir haben dich gefragt was du von Sophie wolltest, als du mit ihr noch mal rausgegangen bist“, fragte James. „Ich hab mich nur für das Weihnachtsgeschenk bedankt“, sein Bauch Kribbelte als er an den Moment zurück dachte. Hätte er sie wirklich geküsst? Hätte sie das gewollt? Was war er eigentlich für sie. Als sie ihm um den Hals gefallen ist und ihm zwei Küsse auf die Wange gegeben hatte, dachte er sie mochte ihn schon sehr gern. Aber so gern das sie sich wirklich küssen ließ? Während seine Freunde sich über Lilly und Rose unterhielten, waren seine Gedanken wieder nur bei Sophie. Was war sie für ihn? „Jungs ich habe eine Frage“, seine Freunde schaute ihn aufmerksam an. „Eine wirklich ernste Frage“, fügte er hinzu. Und sie verstanden es. „Woher weiß ich was ich für ein Mädchen empfinde? Und woher weiß ich wann der richtige Moment ist?“, Sirius dachte zuerst das die Rumtreibe loslachen würde, jedoch schaute sie genauso ernsthaft wie zuvor. „Ich denke wenn du an nichts anderes mehr denken kannst als an die Person. Wenn dein Herz sich freut sobald sie da ist, und dein Herz sie vermisst, wenn sie nicht in deiner Nähe ist“, ertönte Peters Stimme. „Genau, und wenn du jeden Typen der ihr zu nah kommt, am liebsten verprügeln würdest“, gab James als Antwort. „Sobald du das Mädchen siehst, sagt dir dein Herz was du für sie empfindest und auch wann der richtige Moment ist“, war Remus Stimme zu hören. Sirius dachte gründliche über die Worte seiner Freunde nach. So gründlich das er am nächsten Tag weiterhin nachdachte.[/color][/color]
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Fr Jul 08, 2016 7:43 am

Rose war sauer auf ihn. Und wenn er ehrlich war, hatte er das auch verdient. Er hatte nicht gewusst, dass sie schon die ganze Zeit wusste, dass er ein Werwolf war. Er hatte gedacht, dass vielleicht ihre Verliebtheit aus ihr gesprochen hatte. Wenn es denn eine Verliebtheit war...Er hatte angenommen, dass sie es nur im Augenblick des Gesprächs gesagt hatte, doch wenn sie es schon die ganze Zeit gewusst hatte... Dann schien ihr das wirklich nichts auszumachen... Er konnte nur hoffen, dass sie ihm irgendwann verzeihen würde. Der Werwolf nahm an, dass Rose die ganze Zeit nichts gesagt hatte, damit er sich selbst öffnete. Trotzdem konnte er sie irgendwie nicht verstehen. Er war gefährlich. Sie durfte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vielleicht konnte er ihr das irgendwann klar machen...Doch im Moment wollte er nur die Zeit mit ihr genießen...Wenn sie denn wieder mit ihm reden würde. Entschlossen ihr Zeit zu geben, begab er sich am nächsten Tag in den Unterricht. Es herrschte Aufregung unter den Schülern, denn jeder wollte seinen Freunden erzählen, wie ihr Weihnachten war und welche Geschenke sie bekommen hatten. Remus unterhielt sich mit seinen Freunden, auch wenn Sirius scheinbar immer noch über ihr Gespräch vom gestrigen Abend nachdachte und deswegen recht schweigsam war. Nach dem Unterricht machte er sich mit seinen Freunden auf den Weg zum Mittagessen. Immer noch war die Stimmung ausgelassen. Gemeinsam schaufelten sie sich das Essen auf die Teller und begannen über dieses und jenes zu reden. Als er sein Essen beendet hatte wollte er zum nächsten Unterricht gehen, als er plötzlich von Rose an der Hand gepackt und mit gezogen wurde. Als sie draußen angekommen waren, ließ sie ihn los. Sofort vermisste Remus ihre Berührung und sein Handgelenk fühlte sich immer noch warm an. Sie entschuldigte sich dafür, dass sie gestern einfach so gegangen war. Er legte ihr den Finger auf die Lippen, was sie erstaunt aufschauen ließ. Er nahm seinen Finger von ihren Lippen und neigte seinen Kopf zu ihr. Alles in seinem Körper schrie danach es zu tun. Also tat er es. Seine Lippen legten sich auf die ihren. In seinem Körper explodierte ein Feuerwerk. Es war noch besser als er sich es jemals erträumt hatte. Er könnte ewig so weiter machen, doch leider brauchte er irgendwann auch mal Luft, weswegen er sich von ihr löste. Er rang kurz nach Atem. „Du brauchst dich für gar nichts entschuldigen. Ich habe den Mist gebaut. Es fällt mir einfach noch schwer zu glauben, dass mich jemand so mag wie ich bin. Auch mit meinem haarigen Problem. Aber ich will nicht, dass es zwischen uns steht und ich werde alles daran setzen, dass ich mich irgendwann genauso sehe, wie du mich siehst, liebste Rose“, sagte er und streichelte über ihre Wange.

Seit ihrem „Fast-Kuss“ (war es überhaupt ein „Fast-Kuss“ gewesen, oder hatte sie sich das eingebildet?) konnte Sophie an nichts anderes mehr denken. Ihre Gedanken kreisten nur noch um Sirius. Und auch er schien am nächsten Tag seltsam distanziert zu sein...Hatte es etwas mit ihr zu tun? Hatte sie vielleicht doch überreagiert? Aber sie hatte sich so über das Geschenk gefreut...Ob er es vielleicht bereute es ihr gegeben zu haben? Ihre Finger wanderten zu der Kette, die um ihren Hals lag. Seitdem er sie ihr umgelegt hatte, hatte sie diese nicht mehr abgenommen. Sie war einfach zu kostbar. Selbst als die Blonde ihn beim Mittagessen beobachtete, schien er sich nicht wie üblich mit seinen Freunden zu unterhalten, sondern lediglich in seinem Essen herum zu stochern. Traurigkeit erfüllte ihren ganzen Körper, als sie überlegte, ob es ihre Schuld war. Mit gesenktem Kopf lief sie zu ihrem nächsten Unterricht. Während der Lehrer sprach, hörte Sophie kaum zu. Immer noch kreisten ihre Gedanken um Sirius und was sie falsch gemacht hatte. Vielleicht sollte sie ihm nach dem Unterricht einfach darauf ansprechen? Sie nickte sich selbst zu. Genau das würde sie machen und sich ihre eventuellen Fehler entschuldigen. Es schien eine halbe Ewigkeit zu dauern, bis der Lehrer endlich den Unterricht beendete. Ausgerechnet wenn man es eilig hat, vergehen die Minuten wie Stunden, dachte sich Sophie. Als dann endlich der Unterricht vorbei war, packte die Tänzerin schnell ihre Sachen zusammen und lief zu Sirius, der sich gerade mit seinen Freunden auf den Weg zu ihrem Gemeinschaftsraum machte. „Sirius? Kann ich kurz mit dir reden?“, fragte sie leise und schaute dabei auf den Boden. Sirius schickte seine Freunde schon mal vor und folgte ihr dann in ein leeres Klassenzimmer. Sie nahm all ihren Mut zusammen. „Was da gestern passiert ist...Ich hoffe ich habe dich nicht überrumpelt oder sonst was habe und wenn es so ist, dann tut es mir wirklich leid, das wollte ich nicht. Entschuldige“, sagte sie leise und schaute immer noch auf ihre Schuhe.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Fr Jul 08, 2016 8:46 am

Als sie Remus Lippen auf ihren spürte, vergaß sie alles um sich herum. In ihrem Bauch Kribbelte es, ihr Körper wurde von einer Gänsehaut überzogen, ihre Herzfrequenz erhöhte sich und sie spürte etwas Neues. Das spürte sie noch deutlicher als er den Kuss beendete und gesprochen hatte. „Nochmal“, hauchte sie und ihre Augen leuchteten vor Verlangen. Ihre Wangen waren gerötete. Rose Herz pochte noch schneller, da Remus verstanden hatte, was sie meinte. Erneut spürte sie seine Lippen auf ihre. Sobald er sich von ihr löste und sie einige Sekunden anguckte, murmelte sie wieder „nochmal“, und ihre Stimme wurde mit jedem Mal etwas leiser und atemloser. Sie hatte sich in ihrem Leben noch nicht so gut gefühlt. Kurz bevor Remus sie zum vierten Mal küssen wollte, hörte man ein räuspern. Rose war völlig außer Atem und ihre Wangen waren immer noch vor Verlangen, errötet. James und Peter standen da und grinsten breit. „Wir stören wirklich ungern, aber der Unterricht fängt an und ihr wisst doch wie Professor McGonagall sein wird, wenn wir zu spät kommen“, sagte James. Remus und Rose nickten. Wären die beiden nicht gekommen, hätte sie es ihm gesagt. Sie wollte es ihm doch so gerne sagen. Die berühmten drei Wörter. In der ganzen Aufregung hatte sie es noch nicht geschafft es über ihre Lippen zu bringen. Auch hatte sie das Gefühl als würde es nicht mal annährend das ausdrücken was sie wirklich für ihn empfand. Konnte sie es ihm trotzdem sagen? Immer noch fühlten sich ihre Lippen warm an, und sie schmeckte noch dem würzigen, süßen Geschmack von seinen auf ihren Lippen. Immer wieder leckte sie leicht über die Lippen, um dem Geschmack weiterhin zu schmecken. Aber so dass es keiner mitbekam. Sobald sich ihre Blicke trafen, wurde ihr Körper warm und sie wollte ihn am liebsten zu sich ziehen und nochmals küssen. Wieso konnte er das auch so gut? „Miss Moon sie scheinen heute ja ganz woanders zu sein“, ertönte die Stimme von Professor McGonagall. „Ähm“, brachte sie nur raus und wurde rot. „Ich glaube Rose hat Fieber“, kam es von einer anderen Schülerin und einige lachten. Rose wusste auch warum. Sie sah vermutlich so aus als hätte sie gerade sonst etwas angestellt. Jemanden innig geküsst, vielleicht, schoss es ihr durch den Kopf und sie wurde noch etwas rötlicher. „Vielleicht ist es besser wenn sie in die Krankenstation gehen“, meinte Professor McGonagall. „Ich bring sie hin, ertönte Remus Stimme. Professor McGonagall nickte. Und Rose wurde von Remus zur Krankenstation gebracht. „Mir fehlt doch nichts“, murmelte sie. In der Krankenstation wurde sie von Madame Pomfrey untersucht. „Dein Gesicht ist warm. Du ruhst dich etwas aus und ich bin in meinem Zimmer wenn etwas sein sollte“, und mit diesen Worten verschwand sie. Remus musste sich ein Lachen verkneifen, da er sich vermutlich denken konnte was mit ihr los war. „Wieso lachst du“, sie blickte immer noch verlegen drein. „Das ist alles deine Schuld“, nuschelte sie. „Wieso denn meine“, sagte er immer noch etwas lachend. „Na..weil du... mich… so gek...üsst… hast“, mit jedem Wort wurde sie etwas leiser, aber noch so dass man es verstehen konnte. Wieder musste er lachen. „Das ist nicht lustig, wegen dir bin ich ein Pudding“ „Ein Pudding?“, fragte er grinsend. „Ja… ich bin ein Pudding. Ich kann nicht mehr klar denken, ich kann kaum auf den Beinen stehen, mein Herz pocht so schnell, das ich mich wunder das es überhaupt noch schlägt, mir wird ganz warm sobald du nur in meiner Nähe bist. Ich muss sofort an den Kuss… die küsse denken… und daran das ich dich liebe und dann geht gar nichts mehr… “ plapperte sie ohne luft zu holen drauf los. Zuerst bemerkte sie auch nicht dass sie die drei magischen Wörter gesagt hatte.

Während sich Sirius noch die Frage stellte, was der Perfekte Moment war. Wurde ihm die Antwort genommen. Als Sophie ihn in ein leeres Klassenzimmer Lotze und sich entschuldigte, wusste er es. Er hob seine Hand und legte diese an ihre Wange, um damit in ihr Gesicht und vor allem in ihre wunderschönen Augen blicken konnte. All die Gedanken schienen in diesem Moment einen Sinn zu ergeben. Es fühlte sich alles so richtig an. „Dummkopf“, murmelte er leicht lächelnd und streichelte ihre Wange. Auf diesen Blick hatte er gewartet, wenn sie ihn mit diesen glänzenden, erstaunten Augen ansah. „Du hast nichts falsches gemacht“, hauchte er während er weiterhin über ihre Wange streichelte. „Mir tut es leid, wenn ich heute etwas abwesend wirkte. Aber ich habe mir Gedanken gemacht“, sein Daum wanderte zu ihr unteren Lippe. „Über dich… und mich… und darüber was ich“, er beugte sich weiter zu ihr runter, während er mit seinem Daumen über ihre Lippen strich. „ Im Zug unbedingt tun wollte“, einen Millimeter vor ihren Lippen hielt er an. Er konnte ihren Atem spüren. Und war es ihr Herz was so schnell schlug, oder nur sein eigenes? Und dann tat er es. Ganz sachte und sanft, ließ er seine Lippen auf die ihre gleiten. Seine Augen schloss er noch nicht, er wollte sie sehen. Hasste sie ihn jetzt? War er zu weit gegangen? Auch wenn, er konnte sich einfach nicht von ihr lösen. Seine andere Hand, die nicht – mittlerweile an ihren Hals/Nacken und ihr Daumen an ihre Wange lag, legte er an ihren Rücken um sie noch etwas enger an sich zu ziehen. Um jeden Millimeter von ihr zu spüren. In seinem Körper tobte ein Feuerwerk. Weiterhin schaute er ihr direkt in die Augen, und erst als sich ihre Augenlieder langsam schlossen, schloss auch er seine.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   So Jul 10, 2016 12:20 am

Remus traute seinen Ohren nicht. Hatte sie das wirklich gesagt? Dass sie ihn liebte? Ja! Das hatte sie gesagt! Er konnte nicht mehr an sich halten und presste seine Lippen erneut auf die ihren. Im ersten Moment versteifte sie sich, wahrscheinlich, weil sie gerade noch gesprochen hatte und nun völlig überrumpelt war, doch schon im nächsten Augenblick entspannte sie sich und erwiderte seinen Blick. Als sich die beiden nach einigen Minuten voneinander lösten, waren sie beide außer Atem und im Gesicht errötet. „Wofür war das?“, fragte Rose leise. Remus grinste sie an. „Weil du gesagt hast, dass du mich liebst...und da du das gesagt, werde ich jetzt leider nicht mehr aufhören können“, sagte er, als ob es ihm leid tun würde, ehe er sie erneut küsste. Sie rutschte auf ihrem Bett ein wenig zur Seite, so dass sich der Braunhaarige neben sie legen konnte. Erneut küssten sie sich, was sich für Remus wie Stunden anfühlte. Er wollte nie wieder damit aufhören sie zu küssen. Wenn er es genau nahm, wusste er nicht einmal, ob er je wieder aufhören konnte... „Was ist das denn?“, hörten sie plötzlich die laute Stimme von Madame Pomfrey. Rose und Remus fuhren schnell auseinander, dabei wich er so schnell zurück, dass er von dem Bett fiel und mit einem lauten Plumps auf dem Boden landete. Vor ihnen stand die Heilerin und war eindeutig wütend. „Von wegen krank! Sie stehlen meine Zeit, die ich vielleicht für andere Patienten gebraucht hätte und belegen ohne Grund ein Bett! Verschwindet! Alle beide, bevor ich dem Schulleiter davon erzähle!“, rief sie und deutete auf die Tür. Schnell packte Remus Rose an der Hand und die beiden eilten auf die Ländereien. Dort brachen die beiden zusammen in Lachen aus, wegen der ganzes Situation. Er zog sie erneut in seine Arme und küsste sie. Danach setze er sich mit dem Rücken an ihren Lieblingsbaum und zog sie auf seinen Schoss. Seine Arme schlang er um ihren Bauch und seinen Kopf legte er auf ihre Schulter. So saßen sie da und beobachteten glücklich den See.

Er küsst mich! Er KÜSST mich!, schrie eine Stimme in ihrem Kopf. Was sollte sie nun tun? Sollte sie ihn auch berühren? Denn wenn sie ehrlich war, war Sophie noch nie von einem Jungen geküsst worden. Schließlich entschied sie sich dafür, es einfach zu genießen. Sie schloss ihre Augen und ganz automatisch wanderten plötzlich ihre Hände in seine Haare. Es fühlte sich unglaublich an. Als würden sich in ihrem Bauch plötzlich Millionen von Schmetterlingen befinden. Als er sich von ihr löste, war ihr Gesicht so rot wie eine Tomate. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte... „Willst du nachher mit zu meinem Training kommen?“, war das erste was ihr einfiel. Lächelnd nickte er. Wie sollte sie sich jetzt verhalten? Was sollte sie jetzt sagen? Sollte sie überhaupt was sagen? Wie sollte sie reagieren? Völlig verunsichert ging sie mit ihm zu ihrem Training. Antonio wartete schon. „Ist heute Madame Petrowa nicht da?“, fragte Sirius verwirrt. „No“, sagte Antonio lächelnd, „heute üben Guapa und ich alleine.“ Sirius runzelte die Stirn und setzte sich. Sophie wärmte sich ein wenig auf, ehe sie dann mit Antonio tanzte. Es war ein ziemlich hartes Training und als sie fertig waren, legte sich Antonio alle viere von sich gestreckt auf den Boden. „Ich bewege mich heute nicht mehr“, beschloss er und schloss seine Augen. Sophie lächelte Sirius an, während sie sich den Schweiß mit einem Handtuch vom Gesicht wischte. Sofort musste sie wieder an den Kuss denken und ihr Gesicht flammte auf. Verlegen senkte sie ihren Blick. Plötzlich ertönte ein lautes Knurren. Verwirrt schauten sich Sirius und Sophie nach der Quelle des Geräusches um. Ihre Blicke blieben an Antonio hängen, der selbst rot geworden war und verlegen dreinblickte. „Ich habe Hunger“, gestand er und setzte sich auf. „Kann ich bei euch in der Halle mitessen?“, fragte er schüchtern.
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YumeJenni
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   So Jul 10, 2016 3:20 am

„Hast du dich verletzt als du vom Bett gefallen bist“, fragte Rose in die Stille hinein. „Nein“, antworte Remus an ihrem Ohr und eine Gänsehaut durchzog ihren Körper. Sein Atem war so nah an ihrer Haut, das ihre Herzfrequenz sich erhöhte. „Ein Glück“, sie lächelte leicht. „Tut mir leid dass du wegen mir auch ärger bekommen hast“, sie drehte ihren Kopf etwas zur Seite so dass sie Remus ansehen konnte. Remus wollte etwas sagen, jedoch konnte Rose nicht anders als ihm ein Kuss auf die Lippen zudrücken. Schon gar nicht bei diesen Augen. „Tut mir leid wolltest du etwas sagen?“, fragte sie und versuchte unschuldig drein zu Blicken. „Remus?“, rief sie ihn, da er nach etlichen Minunten immer noch nicht geantwortet hatte. Er hatte sie nur angesehen. „Was ist denn“, fragte sie und gab ihm ein Kuss auf seine Nasenspitze. Er zuckte leicht zusammen. „Hm?“, entwich es seinem Mund. Rose lachte. „Träumst du vor dich hin“. Nachdem sie noch einige Minuten so dasaßen, stand Rose kurz darauf auf, streckte sich und sagte „Komm, es gibt gleich Mittagessen“, und hielt ihm die Hand hin. Nachdem Mittagessen ging es wieder zum Unterricht. Pflege Magischer Geschöpfe, allerdings wurde Rose kurz nachdem der Unterricht begonnen hatte zu Professor McGonagall gerufen. „Oh Miss Moon, da sind sie. Ich hätte eine Bitte an sie. Das hier ist Nathan Drake, er ist im Vierten Jahrgang.“, sagte Professor McGonagall und deutete auf einen Jungen mit schwarzen Haaren. Nach seiner Kleidung zu urteilen, war er ein Slytherin. „Er braucht dringen Nachhilfe in Verwandlung. Und da sie die Jahrgangsbeste sind, hatte ich gehofft sie könnten ihm helfen.“ Rose schaute zu Nathan. Er grinste sie breit an. „Ist in Slytherin niemand der gut in Verwandlung ist?“, entwich es Rose Mund. Hatte sie das gerade wirklich gesagt. Sie konnte es sich nicht erklären, aber sie hatte ein komisches Gefühl, wenn es um Slytherins ging. „Miss Moon“, sagte Professor McGonagall mit Nachdruck in der Stimme. „Tschuldigung…“, murmelte Rose. „Dann wäre das geklärt. Die Nachhilfe findet jeden Samstag und Sonntag um 16 Uhr hier im Klassenraum statt.“ Beide nickten und gingen aus dem Klassenraum. „Ich danke dir Rose“, fing Nathan Drake an und grinste. „Denk ja nicht das ich das Freiwillig mache, ich hatte keine andere Wahl“, murmelte sie. „Ich habe auch keine große Lust auf Nachhilfe. Aber was ist dein Problem?“, fragte er und schaute sie durchdringend an. „Das du mich nicht leiden kannst, ist unschwer zu erkennen. Aber du kennst mich doch gar nicht. Und nur weil ich in Slytherin bin, heißt das nicht, dass ich genauso bin wie Lucius Malfoy.“ Sagte er und blickte ernst drein. „Vielleicht solltest du nicht alle Slytherins in einen Topf werfen. Wir sehen uns Samstag“, zischte er und ging säuerlich davon. Währenddessen dachte Rose über seine Worte nach, während sie zum Unterricht zurückging. Sie war so in Gedanken das sie gar nicht bemerkte als der Unterricht auch schon wieder zu Ende war. „Rose was ist los?“, fragte Remus sie als sich beide auf den Weg zu Bücherei machten. „Professor McGonagall hat mich dazu verdonnert jemanden Nachhilfe in Verwandlung zu geben“, fing Rose an und erzählte ihm alles was passiert war. „Meinst du er hat Recht? Das ich alle in ein Topf werfe? Das man Slytherins nicht besonders gut leiden kann ist ja kein Geheimnis. Aber ich frage mich, ob das fair ihnen gegenüber ist.“, sie schaute Remus an. „Ich liebe dich“, entwich es ihrem Mund. Stille. „Tut mir leid Remus, aber wenn ich dich angucke dann muss ich das einfach sagen“, sie grinste und drückte ihm ein Kuss auf die Lippen.

Sirius verspürte ein unbekanntes Gefühl als er Sophie mit Antonio tanzen sah. Es störte ihn das Antonio seine Sophie so nah war. Das Gefühl wurde stärker nachdem Sophie freudig sagte „Natürlich darfst du mit Essen“. Missmutig setzte er sich an den Gryffindortisch, während Sophie mit Antonio am Huffelpuff Tisch saß. Es gefiel ihm gar nicht wie gut sich beide Verstande. „Was ist los Padfoot, wieso siehst du so Grantig aus?“, ertönte James stimme neben ihm. „ Ich bin doch gar nicht Grantig“, zischte er und stocherte in seinem Essen rum. „Oh ja deswegen muss auch dein Essen leiden“, sagte James und deutete auf das Essen vor ihm. „Hmpf…, es ist dieser Typ“, zischte er und deutet mit seinem Kopf zum Tisch der Huffelpuffs. „Meinst du der neben Sophie sitzt?“, Sirius nickte. „Wer ist das denn?“, „Jemand der sich zu gut mit ihr versteht“, meckerte er. „Es scheint eher so dass sie gut befreundet sind“, kam es von Remus. „ Tz..., befreundet von wegen“, murmelte er leise vor sich hin. Als er nach dem Mittagessen mit James und Peter zu Muggelkunde ging, brodelte das Gefühl weiter in ihm. Muggelkunde war seine letzte Stunde, und er beschloss auf die Ländereien zu gehen. Er hob einige Steine auf und warf sie wütend in den See. „Sirius“, ertönte eine Mädchenstimme, die sein Herz höher schlagen ließ. „Was tust du denn da?“, Sophie war gekommen. Jedoch war sie nicht alleine. Antonio hing an ihr dran wie ein Welpe. „Wo nach sieht es denn aus“, zischte er leicht und wandte seinen Blick wieder dem See zu. Lass es nicht an ihr aus, ertönte das Stimmchen in ihm. „Was ist denn mit dir los“, fragte sie. „Nichts“, wieder zischte er sie an. Wenn du so weiter machst ist sie sauer auf dich, warnte sein Stimmchen ihn erneut. „Das merk ich“, auch Sophies stimmte Klang etwas anders.
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CappuccinoKati

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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   So Jul 10, 2016 8:38 am

Remus grinste sie an. „Ich liebe dich auch, Rose“, sagte er und küsste sie ebenfalls noch einmal. „Weißt du, man kann es dir nicht verübeln, dass du so reagiert hast. Bis jetzt hat dich jeder Slytherin hier nicht gut behandelt und sie tun auch nichts dagegen, dass man sie anders sieht. Trotzdem muss es nicht bedeuten, dass jeder Slytherin gleich ist. Ich kann dir nur den Rat geben ganz unvoreingenommen dort rein zu gehen. Vielleicht ist er ja gar nicht so schlimm und vielleicht kannst du es erreichen, dass die Häuser allesamt zusammen wachsen, aber das kann nur die Zeit bringen. Also entspann dich und denk nicht zu viel darüber nach“, versuchte er ihr zu erklären, obwohl auch er bisher nur Slytherins getroffen hatte, die ihm gegenüber ausfallend geworden waren. Der Werwolf zog sie in seine Arme und hielt sie dort eine Weile fest. Danach betraten sie die Bibliothek und suchten sich zusammen einen Tisch, an dem sie den zusammen lernte. Die ganze Zeit über hielt er ihre Hand und sein Körper war von einer steten Gänsehaut überzogen. Als es dann Zeit war in ihre jeweiligen Gemeinschaftsräume zurückzukehren, brachte Remus sie noch bis zu ihrem. Dort hielten sie sich wieder eine Weile in den Armen und küssten sich. Schweren Herzens lösten sie sich voneinander. „Ich wünsche dir eine gute Nacht und hoffe, dass du gut schläfst, meine Liebste“, sagte er und gab ihr noch einen Kuss, ehe er sich auf dem Weg zu seinem Gemeinschaftsraum machte.

Sophie setzte sich mit Antonio an ihren Haustisch. Von überall wurden sie deswegen angestarrt, weswegen die Blonde ihren Blick gesenkt hielt und errötete. „Ignorier sie einfach, Guapa“, sagte der Schwarzhaarige und schaufelte sich reichlich essen auf seinen Teller. „Leichter gesagt als getan“, murmelte sie und steckte sich eine Weintraube in den Mund. Um sie von den Blicken der anderen abzulenken, erzählte Toni ihr lustige Geschichten, die ihm passiert waren. Sie konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. „…und dann hatte ich vorher zu viel Brause getrunken und als er mich dann küssen wollte hab ich ihm voll ins Gesicht gerülpst!“, erzählte er von einem noch nicht allzu lang vergangenen Date, dass er mit einem „supersüßen“ Typen gehabt hatte. „Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass er sich seitdem nicht mehr bei mir gemeldet hat!“, beklagte er sich weiter, doch konnte Sophie sehen, dass es ihm nicht allzu viel ausmachte. Die Blonde musste erneut lachen. Als sie aufgegessen hatte, machten sie sich auf dem Weg zum Unterricht zur Pflege der magischen Geschöpfe. Antonio hatte sich entschlossen heute einfach mitzumachen. „Wer sind Sie?“, wurde sie von Professor Kesselbrandt gefragt, als sich die beiden näherten. „Ich bin als Gast hier“, sagte Antonio ohne mit der Wimper zu zucken, „Meine Eltern überlegen, ob sie mich nach Hogwarts schicken, deswegen schaue ich es mir hier ein wenig an.“ Der Lehrer nickte und begann ohne weiteres mit seinem Unterricht. Als er diesen beendete, machten sich die beiden wieder auf dem Weg nach drinnen, als sie von einer Eule aufgehalten wurden. Der Brief war an Sophie adressiert und neugierig las sie dessen Zeilen. Ihre Augen weiteten sich vor Aufregung. „Ich habe ein Vortanzen als Odette und als Zuckerfee!“, rief sie aufgeregt, „Komm! Das muss ich unbedingt Sirius erzählen!“ Sie fanden ihn am See. Doch irgendwie war er sauer. Er wollte ihr nicht mal erzählen was los war. Ihr Herz tat weh, als er so mit ihr redete, nachdem er sie vorhin noch so geküsst hatte. „Das merk ich“, sagte sie und unterdrücke die Tränen, die ihr in die Augen gestiegen waren. „Dann lass ich dich besser in Frieden“, fügte sie hinzu ehe sie davon rannte. Antonio war noch kurz bei Sirius geblieben und schrie ihn an, doch kurz darauf folgte er ihr. Sie rannte in den Verbotenen Wald. Es war ihr egal, ob es nicht erlaubt oder gefährlich war. Die Blonde wollte nur noch alleine sein, als sich die Tränen ihren Weg über ihre Wangen bahnten. Irgendwann kam sie zum halten, als sie keine Luft mehr bekam. Einige Augenblicke später kam Toni bei ihr an und japste nach Luft. Die Tänzerin ließ sich zu Boden sinken und weinte. Ihr Partner hielt sie in den Armen und versuchte sie zu trösten. „Er hat mich geküsst, Toni. Er hat mich vorhin geküsst“, weinte sie und hatte das Gefühl, dass ihr Herz brach. „Du bist verliebt, Pájarito, trotzdem sollte er sich nicht so benehmen, wenn er du ihm etwas bedeutest. Das macht ein Gentleman nicht. Ich habe ihm gesagt, wenn er irgendwelche Probleme hat, soll er sie nicht an dir auslassen, Guapa. Ich hoffe, dass er auf Knie zu dir angekrochen kommt, um sich zu entschuldigen. Denn du bist so eine wunderbare China und deswegen solltest du ihm auch nicht hinterher laufen“, sagte er und wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht. „Und nun hör auf zu weinen und richte deine Krone! Du bist ein wunderschön und hast es nicht verdient so behandelt zu werden. Wenn er dir nochmal blöd kommt, dann sagt mir Bescheid, ich bin sofort zu stelle“, sagte er weiter und lächelte sie an. Sophie zwang sich ebenfalls zu einem Lächeln. „So ist gut. Lächle für mich“, fügte er hinzu und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   So Jul 10, 2016 10:04 am

Rose dachte gründlich über Remus Worte nach. Sie war froh darüber dass sie mit ihm über alles sprechen konnte. Am Freitagabend, saß Rose noch in der Bücherei und machte sich Notizen was sie denn in der ersten Nachhilfestunde machen könnte. Remus saß ihr gegenüber. Auf dem Tisch waren ihre alten Unterlagen aus dem Vierten Jahrgang verteilt, auf die sie immer wieder drauf guckte. „Was tust du da?“, fragte eine bekannte Stimme. „Hm?“, Rose blickte auf. Da stand er, Nathan Drake. Immer noch breit grinsend, genau wie sie ihn kennen gelernt hat. „Oh Hi“, versuchte sie freundlich zu sagen. „ Machst du das wegen mir?“, was mehr eine Feststellung war als eine Frage. Rose nickte. „Ich dachte mir ich bereite mich auf Morgen etwas vor“, sie sagte sich im Kopf immer wieder die Worte die Remus ihr ans Herz gelegt hatte. Vielleicht ist er gar nicht so schlimm, sagte sie sich weiterhin. „Du gibst dir aber mühe“, er grinste. „Ich denke wir werden gute Freunde“, fügte er hinzu. „ Das bezweifle ich doch sehr“, nuschelte sie leise. Rose war so überrumpelt das Nathan Drake plötzlich da stand, das sie vergaß Remus vorzustellen. „Es tut mir total leid“, sagte sie dann als sich Nathan Drake verabschiedet hat und sie mit Remus auf dem Weg in ihre Gemeinschaftsräume waren. „Ich habe total vergessen dich vorzustellen, merk ich gerade“, sie blickte traurig drein. „Nicht schlimm“, Remus lächelte. „Wie findest du ihn?“, wollte sie unbedingt wissen. Nachdem Remus sie wieder am Gemeinschaftsraum abgesetzt hatte, ging Rose in ihr Bett und dachte an den morgigen Tag. Der Vormittag verging recht schnell und sie verbrachte die gesamte Zeit mit Remus. Nach dem Frühstück, saßen sie an ihrem Lieblingsbaum. Rose saß quer auf Remus schoss und hielt ihr Zeichenblock in der Hand. „So“, sagte sie nachdem sie mit dem Bild fertig war. Es war wieder einmal Remus, wie er dasaß und sie anlächelte. „Zeichnest du nur noch mich?“, fragte er grinsend. „Du bist halt mein Lieblings Motiv“, Rose grinste und Blätter durch den Block. „Oh Wer ist das das“, fragten er bei einem Bild wo ein kleines blondes Mädchen mit Zöpfen zu sehen war und ein Werwolf. Das Bild war eins der ersten Bilder die Rose gezeichnet hatte. Von den Erzählungen ihrer Eltern. „Das bin ich und mein Va…ter“, fing sie an und Remus bekam große Augen. „WAS?!“, war alles was er rausbrachte. „Beruhig dich bitte erst“, kam es etwas zischend von ihr da Remus etwas lauter wurde. „Ja mein Vater ist auch einer. So wie du.“, fing sie an. „Ich war noch sehr klein und meine Mutter war gerade nicht im Zimmer. Ich war sehr neugierig und hab an alles gezogen und alles angefasst, was ich in die Finger bekam. Und an dem Tag hab ich wohl zu sehr an der Tischdecke gezogen, und da stand eine Topf mit kochend heißem Wasser. Mein Vater lag zusammen gekauert im anderen Zimmer. Jedoch wusste er wohl was ich tat, denn genau in dem Moment wo das Wasser mich hätte treffen müssen, hat mein Vater sich schützend über mich gelegt. Einige Spritzer haben mich doch getroffen und meine Wange hat fürchterlich wehgetan. Papa hat mir die Wange abgelegt und mich beruhigt bis Mama wieder da war. Obwohl er Verbrennung hatte ist er bei mir geblieben. Die ganze Zeit.“ Als sie daran dachte musste sie warm lächeln. „Jede Nacht haben sie mir die Geschichte zum Einschlafen erzählt und ich wollte ein Bild davon haben. Deswegen hab ich mit Zeichnen angefangen. Und bevor du dich aufregst wieso meine Mum, mich mit einem Werwolf im Nebenzimmer, alleine gelassen hatte. Hör zu“, sie umschloss Remus Hand mit ihrer und streichelte sie ein bisschen. Da er etwas aufbrausend zu sein schien. „Meine Mum und mein Dad kennen sich seit der Schule. Beide arbeiten im Ministerium, für die Bestrafung von Magischen Geschöpfen. Weil sie sich für solche einsetzen wollen. Mein Vater hat nie ein großes Geheimnis draus gemacht was er ist. Sicher er wurde auch oft ausgestoßen von Dummen Leuten. Doch es war ihm egal, er hatte seine Familie und seine Freunde. Er war stolz darauf was er war und wie er war. Und meine Mutter wusste dass mein Vater mir niemals etwas tun würde, auch in diesem Zustand. Also verurteile sie nicht.“ Sie drückte ihm ein Kuss auf die Wange. „Deswegen bin ich immer so wenn es um das Thema geht und du sagst du wärst ein Monster.“ Sie lächelte leicht und zog ihn zu einem Kuss zu sich. „Und das bist du nicht“, Beide blieben noch eine Weile so sitzen. Zwischendurch Küssten sie sich und einmal wurde der Kuss auch etwas inniger. Weshalb Rose auch etwas errötet und atemlos zur Nachhilfe erschien. „Was hast du denn getrieben“, sagte Nathan breit grinsend. „Geht dich nichts an“, zischte sie. „Fangen wir an, auf welchem Stand bist du?“, fragte sie und beide setzten sich gegen über voneinander an einen Tisch. „Fangen wir mit den Grundprinzipien an“, Rose stand auf und holte ein Glas mit Wasser. „Kannst du das in Rum Verwandeln?“, fragte sie und Nathan holte sein Zauberstab raus. „Zaubermolch und Kolibrisumm, dieses Wasser seit fortan Rum“, nichts geschah. Er sagte es noch mal. Wieder nichts. Beim nächsten Versuch Explodiert das Wasser. Rose musste sich das Lachen verkneifen. „Naja wenigstens hast du Wasser kurzzeitig schwarz gefärbt“, Auch Nathan musste lachen. „Der Spruch ist schon ganz richtig, jedoch deine Bewegung mit dem Zauberstab nicht“, sagte sie. Rose zeigte ihm wie es richtig ging und zum Ende der Stunde konnte er Wasser in Rum verwandeln. „Super“ meinte Rose nachdem sie den Rum zurück in Wasser verwandelt. „Danke Rose“, Nathan lächelte leicht. „Wir sehen uns dann nächste Woche Samstag wieder“, mit diesen Worten verabschiedete sie sich voneinander und Rose suchte Remus auf.

Und es war noch schlimmeres passiert. Er hatte Sophie zum Weinen gebracht. Was seinem Herzen einen Stich versetzte. Auch wenn er es ungern zu gegeben hätte, hatte Antonio Recht. Schließlich konnte Sophie nichts dafür dass er Eifersüchtig war. Das war das Wort was ihm in den Sinn kam als er sah wie Antonio Sophie hinterher gerannt war. Mit schnellen Schritten lief er den beiden hinterher. Allerdings kochte die Wut weiter in ihm hoch als er sah dass Antonio seiner Sophie einen Kuss auf die Stirn gab. Jedoch schluckte er die Wut vorerst runter, da Sophie tränen die Wangen runter lief. Ohne auf Antonio zu achten, zog er Sophie zu sich und drückte ihr ein Kuss auf die Haare. „Es tut mir leid Sophie“, murmelte er. „Ich bin ein Idiot.“ Er wischte ihr die Tränen mit den Daumen weg und lehnte seine Stirn gegen ihre. „Verzeih mir bitte meine liebste“, man hörte, dass es ihm wirklich leid tat. Bitte, bitte Sophie Verzeih mir, ging es ihm durch den Kopf. „ Ausnahmsweise“, schniefte sie. Sirius lächelte warm und drückte ihr ein Kuss auf die Lippen.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Sa Jul 16, 2016 9:49 am

Remus runzelte die Stirn. „Bis jetzt scheint er ganz nett zu sein, aber ich wäre trotzdem vorsichtig“, sagte er, ehe er sie angrinste. „Und sollte er dir irgendwie Schwierigkeiten bereiten, sag mir Bescheid dann kümmer ich mich um ihn, okay?“ Rose nickte während sie errötete. Der Werwolf brachte sie noch zu ihrem Gemeinschaftsraum, bevor er sich selbst in sein Bett begab. Den nächsten Tag verbrachte er den ganzen Vormittag mit Rose, bevor sie zu ihrem Nachhilfeunterricht musste. Als sie verschwand schaute er ihr sehnsüchtig hinterher. Danach setzte er sich ans Ufer des Sees. Seine Gedanken wanderten wieder zu dem Bild gestern. Deswegen machte es ihr also nichts aus, dass er ein Werwolf war. Wenn sie mit einem Vater aufgewachsen war, der das gleiche war, war das ja irgendwie verständlich. Doch konnte er trotzdem nicht abstreiten, dass er jedes Mal, wenn er sich verwandelte die Kontrolle verlor. Lag es vielleicht daran, dass er noch so jung war? Kam die Kontrolle erst durch das Alter? Oder lag es an der eigenen Sicht? Er hatte sich bisher immer als Monster gesehen. Hatte er sich deswegen vielleicht auch so verhalten? All diese Gedanken kreisten in seinem Kopf, als ihn seine Freunde fanden. „Ach hier steckst du, Moony“, sagte James grinsend, als er sich neben ihn fallen ließ. Die anderen setzten sich ebenfalls. „Dich sieht man ja kaum noch, weil du immer nur mit Rose zusammen bist“, fügte er noch hinzu und wuschelte seinem Freund durch das Haar. Remus schlug grinsend seine Hand weg. „Sagt der, der stetig an Lily Evans Rockzipfel hängt“, konterte er. Der Schwarzhaarige wurde rot. Peter sah auf den See hinaus. „Wir sehen uns in letzter Zeit ziemlich selten“, nuschelte er. „Du hast Rose, James hat Lily und Sirius hat Sophie...Können wir vielleicht mal wieder einen Tag nur für uns nutzen?“, fragte er und schaute betreten drein. Die anderen schwiegen verdutzt. Remus schaute die anderen an. Ihm wurde bewusst, wie wenig Zeit sie zusammenverbracht hatten. Vor allem Peter, denn nach zwei Dates, hatte es einfach nicht mehr mit dem Mädchen gepasst, mit dem er zur Halloween Party gegangen war. Er schaute Sirius und James an. Sie erwiderten seinen Blick ebenfalls traurig. Sie waren schließlich die besten Freunde und hatten nicht bemerkt, wie sich Peter fühlte. Der Werwolf nickte ihnen zu. „Ich finde es wird mal wieder Zeit für einen richtigen Männertag. Was meint ihr?“, fragte er. Seine Freunde stimmten ein. Er würde nachher mit Rose sprechen. Auch wenn er sich immer nach ihr sehnte, so wollte er auch nicht seine Freunde verlieren. Er konnte nur hoffen, dass Rose nicht böse sein würde. „Was haltet ihr davon, wenn wir uns morgen nach Hogsmead schleichen?“, fragte James und grinste Peter an. Peter schaute zu seinen Freunden an und lächelte leicht. „Das wäre sehr schön.“ Zusammen saßen sie noch eine Weile am See und alberten herum. Remus wurde bewusst, dass, obwohl er die Zeit mit Rose liebte, doch irgendwie auch seine Freunde vermisste. Allmählich verabschiedeten sich die anderen drei, doch Remus blieb noch am See sitzen. Ob Rose sehr sauer sein würde? Oder enttäuscht? Er schüttelte seinen Kopf um diese Gedanken los zu werden. Es dauerte nicht lange, da fand ihn Rose. „Hey Remus“, begrüßte sie ihn. Er zog sie am Handgelenk auf seinen Schoss. „Hallo Schönheit“, erwiderte er und gab ihr einen Kuss. „Wie war die Nachhilfe?“, fragte er, nachdem sie den Kuss beendet hatten. Aufgeregt erzählte sie ihm wie es gelaufen war und das Nathan sich anscheinend benommen hatte. Er lächelte sie an. „Ich habe gewusst, dass du eine wunderbare Lehrerin und das hinkriegen würdest.“ Die Braunhaarige lächelte zurück. „Und was hast du so gemacht?“, fragte sie nun und schaute ihm ins Gesicht. Er blickte hinaus auf den See. „Ich habe ein wenig mit den Jungs abgehangen und festgestellt, dass wir alle momentan ziemlich wenig Zeit miteinander verbracht hatten. Besonders Peter. Ich würde das gern ändern, weil sie nun mal meine besten Freunde sind und ich sie nicht verlieren möchte. Nicht das du jetzt denkst, ich will keine Zeit mehr mit dir verbringen will. Ich liebe es mit dir meine Zeit zu verbringen, aber ich möchte sie nicht vernachlässigen. Deswegen wollte ich dich fragen, ob es in Ordnung wäre, wenn ich morgen einen Männertag mit ihnen machen könnte...“, sagte er schließlich und wartete auf ihre Antwort.

Sie fühlte sich warm in Sirius’ Armen. Sophie genoss deine Berührung und als er seine Lippen auf die ihren senkte, war es als würde ein ganzer Schwarm Schmetterlinge in ihrem Bauch durchdrehen. Die Blonde seufzte leise, als Antonio sich räusperte. Sie hatte ihn ganz vergessen. „Ich will nicht stören“, begann er. „Tust du aber“, flüsterte Sirius scharf, doch hörten es beide trotzdem. Sophie runzelte verwirrt die Stirn und schaute zu Sirius, der dies jedoch überging. Auch Antonio zog eine Augenbraue hoch. „Naja wie dem auch sei...Ich wollte mich verabschieden. Meine Eltern machen sich sonst Sorgen, wenn ich zu spät nach Hause komme“, erklärte er und erhob sich. Sophie stand ebenfalls auf. „Und vergiss nicht, dass morgen Madame Petrowa dich bestimmt wegen dem Vortanzen besonders hart rannehmen wird, schließlich geht es um die Hauptrollen. Wir sehen uns dann am Montag, okay?“, erklärte er und Sophie nickte. Sie umarmten sich noch einmal, ehe sich Antonio auf seinen Weg machte. Nun war sie mit Sirius alleine...Sollte sie etwas sagen? Und wenn ja, was? Oder sollte sie lieber still sein? Sie wusste nicht, was sie machen sollte. Allmählich kroch ihr die Kälte in die Knochen, weswegen sie sich mit den Händen über die Arme. Oder sollte sie einfach gehen? Sirius hatte sich zwar entschuldigt, aber war jetzt wieder alles beim Alten oder sollte sie Sirius darauf ansprechen? Unentschlossen biss sie sich auf die Unterlippe.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   So Jul 17, 2016 1:31 am

„Oh“, murmelte Rose und es plagte sie das schlechte Gewissen. „Es tut mir leid Ros..“, wollte Remus sagen jedoch wurde er von ihr unterbrochen. „Nicht doch“, fing sie an und schüttelte den Kopf. „Du brauchst dich nicht entschuldigen Remus. Ich wollte nicht das du so wenig Zeit mit deinen Freunden hast, wegen… mir“, das Braunhaarige Mädchen schaute geknickt drein. „Du solltest unbedingt einen Männertag machen. Denn du hast wunderbare Freunde. Freunde die immer für dich da sind, und mit den du über alles reden kannst. Beste Freunde sind das wichtigster“, Rose schweifte etwas ab als sie über wahre Freundschaft sprach, sie musste an ihren einzigste besten Freund Gideon denken. „Rose?“, ertönte Remus Stimme und seine Hand schien etwas an ihrer Wange wegzuwischen. Ihr war ohne es bemerkt zu haben, eine Träne die Wange runtergeflossen. „Oh Tschuldige, ich war etwas in Gedanken“, sie lächelte. „Wo wollt ihr denn morgen hingehen?“, wechselte sie das Thema. „Nach Hogsmead“, antworte Remus, blickte jedoch besorgt drein. „Es ist wirklich alles in Ordnung Remus, du brauchst mich nicht angucke als stünde ich vorm weinen“, meinte sie grinsend und gab ihm ein Kuss. „Weißt du Remus, du brauchst mich nicht fragen ob du Zeit mit deinen Freunden verbringen darfst. Du solltest die Zeit die du mit ihnen hast auskosten und genießen. Ich renne schon nicht weg und außerdem sehen wir uns doch im Unterricht“, sie lächelte erneut. „Danke“, sagte Remus und gab ihr einen Kuss. Den restlichen Tag verbrachten sie damit das Rose Remus Zeichnete. Und dann war der Tag auch schon wieder um. Remus brachte sie zum Gemeinschaftsraum und Rose drückte ihm eine Gute Nacht Kuss auf die Lippen. Als sie im Bett lag musste sie über das Gespräch Nachdenken. Beste Freunde….Gideon..., schwirrte ihr der Kopf. Auch beim Frühstück kreisten ihre Gedanken darum, so dass sie nur im Essen rumstocherte. Bevor Remus mit seinen Freunden nach Hogsmead aufbrachen sagte sie: „Viel Spaß euch“, und gab Remus noch einen Kuss. Dann beschloss sie ein bisschen in die Bücherei zu gehen und zu lernen. Jedoch schweiften ihre Gedanken immer um das Thema von Gestern. „Was ist los mit dir?“, ertönte eine Stimme und eine Hand wedelte vor ihrem Gesicht. „Hm oh Nathan“, „Wieso bist du immer so überrascht wenn ich in der Bücherei auftauche“, fragte er. Rose musste lachen. „So ist das nicht gemeint“. „Naja wenigstens lachst du wieder“, Nathan grinste. „ Hm? Wieso“, fragte Rose. „Du sahst so bedrückt und traurig aus. Ist irgendetwas passiert?“, er setzte sich ihr gegenüber. „Ne..in“ was gelogen war. „Du lügst“, kam es von Nathan sofort. „W..was? Ne..ein. Es ist alles in Ordnung“, versuchte Rose richtig zu stellen. „Du bist eine schlechte Lügnerin Rose. Wenn dich etwas bedrückt solltest du darüber sprechen und nicht allein damit fertig werden müssen. Also sag was ist los. Ich geh hier nicht weg bis du es mir gesagt hast“, Rose wollte aufstehen. „Auch wenn du gehst, dann folge ich dir solange bist du es sagst“, sprach er energisch. Sie blieb sitzen und seufzte. „ Wieso interessiert es dich. Du kennst mich doch gar nicht“, warf sie ihm vor. „Du bist 15 Jahre. Du heißt Rose, bist im 5. Schuljahr und im Haus Huffelpuff. Du Zeichnest und Fotografierst gerne. Und fast jeder auf der Schule steht entweder auf dich oder will so sein wie du. Abgesehen von einige Slytherin die dich hänseln und ärgern. Und sobald du lächelst verstummen alle. Hab ich was vergessen?“, fragte er und grinste breit. „Das ist ja nichts Persönliches, das sind Fakten die vermutlich jeder weiß“, zischte sie. „ Du bist ein herzensguter Mensch und magst es nicht wenn man sich streitet, wenn dich etwas bedrückt dann willst du andere damit nicht belasten“, ertönte wieder seine Stimme. „Tu nicht so als würdest du mich so gut kennen“, zischte sie erneut, langsam wurde sie sauer. Was bildet er sich eigentlich ein? „Das stimmt gut kenne ich dich nicht. Aber ich würde es gern Rose.“, er schaute sie ernst an. Sie errötete. „Wieso...?“, „Das du Slytherins nicht besonders magst, verstehe ich. Aber ich möchte dir zeige das nicht alle so sind wie Malfoy.“, Rose sah ihn erstaunt an und lächelte. „Danke schön Nathan“. „Also was ist los mit dir“, fragte er erneut. „Ich musste nur an etwas Vergangenes denken“ damit war das Thema vorerst für Nathan beendet. Seit diesem Tag verbrachte Rose ihre Freizeit, wenn Remus mit seinen Freunden unterwegs war, mit Nathan. Auch hatte sie sich immer mehr mit Sophie angefreundet und Antonio kennen gelernt. Rose konnte nicht erklären woran es lag aber Nathan war etwas Besonderes. Nicht das sie Gefühle für ihn hegte, nicht so wie für Remus. Aber er hatte eine Art, die sie immer wieder zum Lachen brachte. Nachdem der Januar in den Februar glitt gab es immer wieder Tage wo sie vermehrt an Gideon denken musste. Und kurz vorm Valentinstag war Sophie diejenige der sie ihr Geheimnis anvertraute. Rose war dankbar dafür dass Sophie da war und ihr versprach es nicht Remus zu erzählen. Sie wollte ihn damit nicht belasten, er machte sich schon genug sorgen um sie. „Was machst du denn zum Valentin Sophie? Hast du schon Schokolade für Sirius“, fragte Rose sie am Tag vor dem 14.2.

„Von was für Hauptrollen hat Antonio gesprochen?“, fragte Sirius nachdem Antonio gegangen war. Sirius war froh darüber dass Antonio endlich gegangen war, er konnte nicht sagen wieso er ihn nicht leiden konnte. „Es gibt zwei Vortanzen“, fing Sophie an. „Für was denn?“, er zog sie zu sich runter, so dass sie neben ihm saß. „ Das wollte ich dir…“, sie wurde immer leiser. „Hm?“, „Das wollte ich dir vorhin schon sagen bevor du..“, ihm ging ein Licht auf. „Oh, bevor ich mich wie ein Volltrottel benommen habe“, beendete er ihren Satz. Er legte einen Arm um sie und drückte sie so an sich. „Es tut mir leid“, hauchte er ihr in ihre Haare als er ihr ein Kuss drauf drückte. „Es geht um eine Rolle als die Zuckerfee und Odette“, beantworte er seine Frage. „Wow“, er war beeindruckt. „Bei der Zuckerfee geht es um den Nussknacker, aber wer ist Odette?“, fragte er verwirrt. Sophie musste lachen und erklärte es ihm. „Achso. Du wirst das sicherlich schaffen. Vor allem als Zuckerfee. Du würdest sicherlich ein Rosa tutu tragen und ein wunderschönes Diadem auf den Kopf tragen“, er errötete als er an den Traum dachte. Sophie sah ihn etwas überrascht und fassungslos an. „Ich hätte vor einiger Zeit einen Traum“, fing er und kratze sich verlegen an der Wange. Verlegen erzähle er ihr seinen Traum.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Mo Jul 18, 2016 7:56 am

Remus war froh darüber, dass Rose ihn verstand und er so seine Zeit auch mit seinen Freunden verbringen konnte. Die Tage verstrichen wie im Fluge und endlich kam der Tag von Rose Geburtstag. Remus hatte sich da etwas ganz besonderes ausgedacht. Er würde sie mit einem Abendessen bei Kerzenschein an ihrem Lieblingsbaum überraschen. Dafür hatte er auch schon Sophie eingespannt, dass diese seine Angebetete unter einem Vorwand rauslocken würde. Nach dem Unterricht hatte er sich zu ihrem Lieblingsplatz begeben und dort alles vorbereitet. Da es mitten im Januar war, lag auch noch Schnee, den er mit seinem Zauberstab schmolz, so dass das grüne Gras wieder zu sehen war. Dazu hatte er einige Zauber gewirkt, die sie vor der Kälte und dem Wetter schützen würden, falls es notwendig sein sollte. Danach hatte er einen kleinen runden Tisch aufgestellt, auf den er eine hübsche Tischdecke gelegt hatte. Zusätzlich hatte er eine einzelne Kerze aufgestellt, die alles in ein romantisches Licht tauchte. Auf den zwei Plätzen waren jeweils ein Teller mit Rose’ Lieblingsessen, Rigatoni Cabonara, platziert und mit Warmhalte Zauber belegt. Zu dem gab es zu dem Essen Butterbier, dass er extra aus Hogsmead in die Schule gebracht hatte. Jetzt musste ihr das nur noch gefallen. Den ganzen Tag über hatte er ihr nicht gratuliert, damit sie dachte, dass er ihren Geburtstag vergessen hätte. Es war ihm von Minute zu Minute schwerer gefallen, doch er glaubte, dass es sich lohnen würde. Nun wartete er hier auf das Geburtstagskind in seinem besten Umhang und mit einer roten Rose in der Hand. Nervös wischte der Werwolf sich die Hand an seiner Hose ab. Endlich erschien sie. Und sie sah wunderschön aus. Auch wenn sie vorher noch ein wenig traurig aussah, strahlte sie, als sie ihn erblickte. Die Brünette schlug die Hand vor dem Mund und ihre Augen leuchteten. Er überreichte ihr die Rose und führte sie zu ihrem Stuhl, den er ihr an den Tisch schob und ihr eine Servierte auf den Schoss legte. Zusammen genossen sie ihr Abendessen. Als sie fertig waren, überreichte er ihr sein Geschenk ein Armband mit einem kleinen Wolf, einer kleinen Kamera und einem Herz zusammen mit der Einladung, dass sie in den Sommerferien seine Eltern kennenlernen könnte, wenn sie denn wollte. Verabschiedet hatten sie sich vor ihrem Gemeinschaftsraum mit einem langen Kuss. Es war ein unvergesslicher Abend gewesen. Seit dem Essen waren mehrere Wochen vergangen und der Valentinstag stand bevor. In den vergangenen Wochen hatte er sich immer wieder mit Rose und seinen Freunden getroffen. Rose hatte die Zeit in der er sich mit seinen Freunden getroffen hatte, genutzt um Nathan besser kennen zu lernen. Zwar hatte er nichts dagegen, dass sich die beiden anfreundeten, doch hatte er auch den inneren Drang Rose zu beschützen, weswegen er immer wieder Nathan beobachtet, um sicherzugehen, dass er auch kein falsches Spiel mit Rose spielte. Und zu seinem eigenen Seelenfrieden musste er gestehen, dass seine Absichten anscheinend aufrichtig waren und er auch nicht den Eindruck hatte, dass Nathan sich zwischen die beiden drängen wollte, sondern nur ein guter Freund sein wollte. Für den Valentinstag hatte er einen schönen Tag mit Rose geplant. Dumbeldore hatte den Schülern diesen Tag freigegeben, weswegen er sich vorgenommen hatte mit ihr nach Hogsmead zu gehen. Dort hatte er im ganzen Ort für Rose Kleinigkeiten versteckt, die ihr hoffentlich gefallen würden, wie zum Beispiel ein Blumenstrauß, Schokolade und ein Medaillon mit einem Foto von ihm. Er konnte nur hoffen, dass es ihr gefallen würde. Aufgeregt stand er nun in seinem Schlafsaal und betrachtete sein Outfit und seine Haare. „Du siehst toll aus, Moony“, sagte ihm James, der wieder versuchte seine Haare zu bändigen, „Sie wird es einfach lieben.“ Remus seufzte. „Ich hoffe nur, dass es ihr gefällt“, nuschelte er. Sirius lachte. „So viel Mühe, wie du dir gegeben hast, du kleiner Romantiker?“, zog dieser den Werwolf auf, der daraufhin rot wurde. „Sie wird nicht anders können als es zu lieben“, fügte Peter hinzu. Remus straffte seine Schultern und begab sich in die Eingangshalle, um dort auf Rose zu warten. Immer wieder wischte er sich seine schwitzigen Hände an seiner Hose ab.

Als Sophie dies hörte wurde sie rot. Das hörte sich an wie ihr Traum... „Ich habe das auch geträumt“, gestand sie leise. Erstaunt sah Sirius sie an und grinste. Die Blonde lächelte ihn zart an. Gemeinsam begaben sie sich wieder nach Hogwarts und begaben sich dort in ihre jeweiligen Gemeinschaftsräume. Seit diesem Tag waren einige Wochen vergangen. Ihr Vortanzen war anstrengend gewesen, doch musste sie noch immer auf eine Antwort warten. Es hatte sie gerührt, dass Anfang Februar Rose ihr von Gideon erzählte hatte, doch gleichzeitig hatte es ihr ein schlechtes Gewissen beschert, dass sie Rose nichts von ihrem Hobby erzählte, auch wenn sie ihr Antonio vorgestellt hatte. Es war nicht so, dass sie Rose nicht vertraute...sie wusste einfach nicht, wie sie dieses Thema überhaupt anschneiden sollte, weswegen sie es immer wieder vor sich hinschob. Antonio hatte ihr in der Zwischenzeit immer wieder Tipps im Bezug auf Sirius gegeben, auch wenn Sirius ihren Partner immer noch komische Blicke zuwarf. Nun war inzwischen Valentinstag gekommen und Sirius hatte sie nach Hogsmead eingeladen, nachdem er erfahren hatte, dass sie noch nie dort gewesen war, obwohl sie eine Erlaubnis dazu hatte. Am Abend vor eben diesen Tag war sie mit Rose in einem Gespräch. „Ich weiß noch nicht, was Sirius vor hat. Er meinte, er will mir Hogsmead zeigen, weil ich noch nie da war“, erklärte sie verlegen. Rose grinste sie breit an. „Dann werdet ihr beide bestimmt viel Spaß haben. Hosgmead ist immer ein Erlebnis“, erwiderte die Brünette. „Ich habe Sirius Schokolade aus Spanien besorgt, beziehungsweise Antonio hat sie mir besorgt. Er meint, es wäre die beste Schokolade aus ganz. Ich hoffe, dass sie Sirius schmeckt“, erklärte sie und knetete ihre Hände in ihrem Schoss. „Ganz bestimmt. Ihm würde jede Schokolade schmecken, die du ihm schenkst“, erklärte die Braunhaarige weiter. Auch Sophie lächelte. Am nächsten Morgen standen die beide in ihrem Schlafsaal und zogen sich an. Unschlüssig hielt die Tänzerin den Haargummi in der Hand. Sollte sie sich wieder einen Dutt machen oder doch lieber offen tragen? Wenn sie recht überlegte, glaubte sie, dass Sirius die offenen Haare gefallen hatten. Rose lächelte sie an. „Lass sie ruhig offen. Heute ist ein besonderer Tag und außerdem umspielen sie dein Gesicht so schön“, erklärte sie und zog spielerisch an einer von den blonden Strähnen. Sophie wurde rot. „Danke, Rose. Du bist eine echt tolle Freundin“, sagte die Tänzerin und zog die Braunhaarige in eine kurze Umarmung. Danach begaben sich die beiden in die Eingangshalle, wo sie mit den Jungs verabredet waren. Remus wartete bereit auf Rose, doch von Sirius war bis jetzt keine Spur. Ob er es sich vielleicht doch anders überlegt hatte? Nervös schaute sie auf ihre Füße und strich sich eine Strähne hinters Ohr und hielt danach die spanischen Pralinen in einer eisernen Umklammerung.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Di Jul 19, 2016 2:20 am

„Ihm würde jede Schokolade Schmecken die du ihm Schenkst“, erklärte Rose weiter. „Und was schenkst du Remus?“, fragte Sophie einige Zeit später. Rose errötete. „Ich die gezeichneten Bilder von ihm und mir, zusammen gebunden und meine Mum hat ein Zauber gesprochen damit es so aussieht wie ein Film. Also das sich das Beweget. Und ich habe einen Song gesungen“, sie wurde mit jedem Wort leiser. „Ich hoffe nur dass es nicht allzu schrecklich klingt“, fügte sie murmelnd hinzu. Am Nächsten Tag machten sie beide zusammen fertig. Obwohl es noch recht kalt war hatte Rose beschlossen zum Valentin ein Rock anzuziehen, darüber hatte sie ein Top und eine Bluse die etwas kürzer war, so dass das Top unten rausguckte. Der Rock war schwarz und gestuft. Das Top war hellrot und die Bluse in zwei dunkleren Rottönen kariert. Ihre Winterjacke hatte sie offen gelassen. Die Kette so wie das Armband, von Remus hatte sie seit dem Tag wo er ihr es Geschenkt hatte nicht mehr abgemacht. Somit trug sie es auch heute. Ihre Haare waren Unten offen und Oben hatte sie ein paar zusammen geflochten und mit einem Blumenzopf zusammengebunden. Das Braunhaarige Mädchen hoffte es würde Remus gefallen. Sonst kannte er sie nur im Alltags Outfit. Als sie mit Sophie zur Eingangshalle lief, wartete Remus schon. Ihr Herz schlug höher als sie ihn sah. „Hi“, hauchte sie und ihr war bewusst dass sie errötete. Wie konnte er noch besser aussehen? Er sah doch schon so Perfekt aus. Aber das was er heute anhatte, entfachte noch mehr Gefühle in Rose. Nachdem sie sich von Sophie verabschiedet hatten, gingen die beiden Hand in Hand nach Hogsmead. Kurz bevor sie Hogsmead erreichte, brachte Remus sie zum Stehen und reichte ihr ein Briefumschlag. „Hm?“, Rose sah etwas verwirrt aus, als sie den Briefumschlag an sich nahm. Während sie sich den Brief durchlas, war ihr bewusst das Remus sie anstarrte. „Liebste Rose, für den heutigen Tag, einfach nur weil ich dich mag. Und du auch schön fröhlich lachst, hab ich mir was ganz Besonderes ausgedacht. Heute musst du vieles suchen, darfst auch gerne dabei fluchen. Damit es nicht zu schwer für dich, gibt es Hinweise, ganz ehrlich. Denn so glaube mir, an jedem Fundort, wirst du finden ein weiteres Wort.“, Rose lächelte. „Wahnsinn“, das war alles was sie rausbringen konnte. Sie hatte das Gefühl ihr Geschenk wäre zu wenig. In dem Brief hatte sie den letzten Satz überlesen, dort standen die Worte „ Um zum ersten Fundort zu kommen musst du dieses Rätsel lösen ‘‘An diesem Ort gibt es von uns unendliche. Uns gibt es klein, aber auch in Groß. Einige haben eine harte Schale, jedoch einen weichen Kern. Wir sind mal Bunt, können aber auch Farblos sein. Eigentlich sind wir komplett unterschiedlich, allerdings verbindet uns eine Sache. Was sind wir?“, Rose musste ihn zweimal durchlesen und dann machte es bei ihr klick. Das sie darauf nicht vorher gekommen war. Es waren ganz klar „Süßigkeiten“, sagte sie als sie vor dem Honigtopf stand und Remus angrinste. „Und die Sache die sie Gemeinsam haben, überall ist Zucker drin“, beide mussten lachen. Als Rose zum Schaufenster blickte, sah sie etwas was dort normalerweise nicht drin stand. Es war wunderschöner Blumenstrauß. Sie ging in den Honigtopf und ihr wurde der Strauß überreicht. Rose war es etwas peinlich als alle Kunden sie anstarrten. „Alle haben mich angestarrt“, murmelte sie als sie wieder zu Remus nach draußen kam. Verlegen blickte sie ihren Freund an lächelte aber. „Weil die so neidisch sind das ich so ein wunderbaren Freund habe“, Remus geknickter Blick verwandelte sich in ein lächeln. Dann schaute Rose wieder zum Blumenstrauß, dort drinnen war eine kleine Karte in der stand. „Dieses Rätsel hast du gemeistert. Auf zu Rätsel Nr. 2 ‘‘Brauchst du es gemütlich, kuschlig, warm. Willst du allein sein oder nicht. Was für ein Ort bin ich? Jedoch muss ich dir noch eines sagen, nicht jeder darf herein, wo welche sich oft beklagen“. Bei diesem Rätsel musste Rose etwas länger überlegen. „Es könnte die Heulende Hütte sein, aber da kann ja keiner reingehen“, murmelte sie vor sich hin. „gemütlich, kuschlig und warm. Madam Puddfoots Café könnte es sein. Hmm… aber rein darf ja jeder“, Rose überlegte und überlegte bis es ihr einfiel. „Natürlich die drei Besen. Da darf man erst ab dem 3. Schuljahr rein, da man vorher ja noch gar nicht nach Hogsmead darf“ Rose haute sich gegen die Stirn. „Man bin ich doof“. So machten sich beide auf dem Weg zu den Drei Besen. Dort war hing Schokolade in eine Herzform und ein weiterer Zettel. So verbrachten sie den Vormittag. Bei den anderen Stationen bekam sie noch ein Medaillon mit einem Bild von Remus drin, weitere Süßigkeiten, ein neuen Film für ihre Kamera so wie eine schöne Mappe wo sie ihre Bilder aufbewahren konnte. Auf der Mappe war vorne ein Bild von einem Werwolf drauf. Nachdem sie die Heulende Hütte erreicht hatten, konnte Rose nicht mehr an sich halten und fiel Remus um den Hals. „Danke schön. Aber das ist doch viel zu viel“, ein paar Tränen glitzerten in ihren Augen. „Zu meinem Geburtstag hast du dir schon so viel Mühe gegeben. Bevor Remus jedoch was sagen konnte, drückte Rose ihm ein Kuss auf die Lippen. „Bevor du jetzt was sagst, bekommst du natürlich auch noch etwas von mir“, sie holte das Geschenk aus dem Versteck. „ Hier“, sagte sie ihm und hielt es ihm hin. Hoffentlich gefällt es ihm. All die Momente die sie mit ihm hatte, seit dem sie ihn kennen gelernt hatte, waren auf Papier gezeichnet. Zu jedem Bild hatte sie den Songtext aufgeschrieben, den sie auch sang. Und es konnte nur derjenige das Lied hören, das sich das „Album“, auch anguckte, bzw. für den es bestimmt war. Das Lied war von Celtic Woman, You Rise me up.

Nachdem Sirius die Worte „Ich habe das auch geträumt“, von Sophie hörte hatte er ein Plan. Kurz nachdem Moment, wollte er seinen Plan in die Tat umsetzten weshalb er eines Tages Antonio nachdem Ballett Unterricht abfing. Auch wenn es ihm nicht gefiel war er in diesem Moment der einzige der ihm dabei helfen konnte. „Links und dann Rechts“, meckerte Antonio bei dem fünften Treffen. Sirius musste sich strak zusammen reißen ihm nicht eine runter zuhauen. Denn er wollte es für Sophie so gerne. Eigentlich hatte er geplant sie am Valentin damit zu überraschen, jedoch war das schwerer als er dachte, weshalb er sich zusätzlich noch etwas anderes einfallen ließ. „Danke Antonio“, sagte er kurz vor Valentin. „Ich weiß ich bin dir gegenüber nicht besonders Nett. Aber das du mir hilfst das bedeutet mir sehr viel“ er schlug ihm so leicht, freundschaftlich, auf die Schulter. „Kein Problem. Ich find den Plan super“, Antonio grinste ihn an. Zum Valentin hatte er Sophie nach Hogsmead eingeladen. Er hatte beim Eberkopf alles Vorbereite. Da er von Remus wusste das sie am Ende bei der Heulenden Hütte sein würde, wollte er mit Sophie dahin, wo nicht so viele Leute waren. Bevor er sich mit Sophie an der Eingangshalle Treffen wollte, hatte er noch Unterricht bei Antonio genommen. Wie von der Tarantel gestochen rannte er aus dem Raum und machte sich fertig, weshalb er auch einige Minuten zu spät eintraf. „Es tut mir leid Sophie“, sagte er etwas Außer Atem als er, in seinen besten Klamotten, bei ihr ankam. Ihr Geschenk hatte er vorsichtshalber beim Eberkopf hingebracht, damit er es nicht ausversehen vergaß. „Ich hat..“, er verstummte, da er erst jetzt bemerkte was Sophie anhatte. Es war wie damals bei der Halloween Party, etwas was ihren Körper betonte. Sirius errötete. Ohne darüber nachzudenken, legte er eine Hand an ihre Wange, ging näher zu ihr hin und legte ihr zuerst sanft, dann aber inniger, seine Lippen auf ihr. „Wofür war das“, hauchte sie atemlos, nachdem er sich gelöst hatte. „Weil du einfach wunderbar bist“, antworte er und lächelte, während er ihr mit dem Daumen über ihre untere Lippe strich. Kurz darauf machten sich die beiden auf den Weg nach Hogsmead. Sirius war glücklich darüber mit Sophie, Hand in Hand, Hogsmead zu durch queren. Sophie bekam immer größere Augen und sah begeistert aus. „Wahnsinn so viele Süßigkeiten“, murmelte sie als sie ihm Honigtopf waren. Auch Zonkos Scherzartikel gefiel ihr und sie hatte einige gekauft. „Antonio wird das gefallen“, lachte sie, und Sirius bis sich auf die untere Lippe. Zum Glück, ohne dass Sophie es mitbekam. Sie sind nur Freunde, sprach er innerlich sein Mantra. Als sie endlich am Eberkopf angekommen waren, bat er Sophie darum die Augen zu schließen. Was sie auch tat. Im Eberkopf war alles mit kleinen Lampions Lichtern ausgeschmückt. An dem größten Tisch weiter hinten, stand in der Mitte eine rote Rose. Der Tisch war mit allen Leckereien gedeckt, wo er wusste das Sophie sie gerne Ass. Auf Sophies Teller war eine Karte, sowie ein kleines Kästchen und eine Pralinenschachtel. In dieser Schachtel befand sich ein Ring. Kein Verlobungsring, ein Ring als Zeichen dafür dass er sie liebte. Dort war das Datum eingraviert wo sie zusammen gekommen waren. Sirius hoffte ihr würde das gefallen und es wäre nicht zu kitschig. Er hatte extra mit seinen Freunden drüber gesprochen ob er das wirklich tun konnte. In der Karte standen folgende Worte: Meine Liebe Sophie, Du bist die Sahne auf meinem Kuchen, der Keks zu meinem Kakao. Das Funkeln in meinen Augen. Die Sonne an meinem Himmel. Der Spaß in meinem Leben. Der Beat in meinem Herzen. Der Sprung in meiner Schüssel. Mein Stück vom Glück. Die Liebe meines Lebens.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Do Jul 21, 2016 2:17 am

Remus traten Tränen in die Augen, als er das Geschenk betrachtete, das Rose ihm gegeben hatte. Es war wunderschön und ihre Stimme hörte sich einfach einmalig an. Das war eindeutig viel schöner, als das, was er ihr gemacht hatte. Er schaute zu ihr an und lächelte sie an. „Es ist wunderschön, Rose“, sagte er mit belegter Stimme, „Du weißt gar nicht, was mir das alles bedeutet. Und ich spreche nicht nur von deinem Geschenk. Du bringst mich auch dazu mich nicht mehr als Monster zu sehen und ich habe mich so mein ganzes Leben lang gefühlt. Ich weiß, ich habe bin noch nicht am Ziel, aber ich gebe mir die größte Mühe...Aber im Vergleich dazu ist das, was ich dir geschenkt habe oder vorbereitet habe, nur eine Kleinigkeit. Du verdienst so viel mehr, meine schöne Rose, und ich werde mein ganzes Leben damit verbringen, dir das zu geben, was du verdienst.“ Er legte das Buch beiseite und nahm ihr Gesicht in seine Hände. „Ich liebe dich, meine wunderschöne Rose.“ Und mit diesen Worten senkte er seine Lippen auf die ihren. Augenblicklich erwiderte sie seinen Kuss. So standen sie einige Minuten da und küssten sich, ehe sie sich aufgrund von Luftmangel wieder von einander lösten. Plötzlich fiel etwas Kaltes auf das Gesicht des Werwolfs. Erstaunt schaute er hoch in den Himmel. Rose folgte seinem Blick. Erneut berührte ihn etwas Kaltes. Es hatte begonnen zu schneien. Und es wurde immer mehr. „Ich glaube, wir sollten zurück nach Hogwarts gehen“, sagte er leise. Rose nickte lächelnd. Schnell schnappten sie sich ihre Sachen und liefen das Händchen haltend den Weg hoch zum Schloss. Er bemerkte, dass sie ihre Arme um ihren Oberkörper geschlungen hatte. Ohne weiter darüber nachzudenken zog er seine Jacke aus und hing ihr diese zusätzlich über die Schultern. Rose sah ihn erstaunt an. „Remus, du brauchst doch nicht-“, begann sie, wurde jedoch von dem Werwolf unterbrochen. „Keine Widerrede. Du weißt doch, ich habe ein dickes Fell“, stellte er fest und zwinkerte ihr zu. Rose wurde rot. Bei Hogwarts angekommen hatten beide eine leichte Schneeschicht auf den Schultern. Er wollte sich noch nicht von ihr trennen. Er zog sie in eine Umarmung und hielt sie fest.

Sophie war ganz überrascht von Hogsmead. Ihre Mitschüler hatten echt nicht gelogen. Trotzdem hatte sie es sich anders vorgestellt. Sie hatten dort einen wunderschönen Tag, als er ihr das Dorf zeigte. Im Scherzartikelladen holte sie einen Schokoriegel für Antonio, der sich, wenn jemand abbiss sich in einen Fisch verwandelte. Sie konnte es gar nicht abwarten sein Gesicht zusehen. Zum Schluss führte er sie zum Eberkopf. Auf seine Anweisung hin schloss sie ihre Augen und ließ sich von ihm führen. Als sie auf seine Worte diese wieder öffnete, konnte sie ihre Augen kaum glauben. Ihre Hand wanderte zu ihrem Mund. Es war wunderschön. Auf dem Tisch stand eine Rose und überall waren ihre Lieblingsleckereien verteilt. Auf ihrem Teller lag eine Schachtel Pralinen, ein kleines Kästchen und eine Karte. Vorsichtig setzte sie sich auf den Stuhl und öffnete die Karte. Ihr traten Tränen in die Augen, als sie die Zeilen las, die Sirius geschrieben hatte. Als nächstes öffnete sie das kleine Kästchen. Ihr Herz setzte einen Moment aus, als sie das Schmuckstück erblickte. Der Ring war wunderschön. Er war dezent und doch besonders, genau passend zu ihr. Zu dem war das Datum eingraviert an dem sie zusammengekommen waren. „Oh Gott Sirius, das ist doch viel zu viel“, stammelte sie und sah ihn an. Er lächelte. „Ist es nicht“, sagte er schlicht und berührte ihre Hand über den Tisch hinweg. „Danke“, sagte sie leise und steckte sich den Ring an. „Ich werde ihn nie wieder abnehmen.“ Sie griff nach der Schachtel Pralinen, die sie für ihn besorgt hatte. „Ich habe hier auch eine Kleinigkeit für dich. Es ist die beste Schokolade aus ganz Spanien. Ich hoffe, sie schmeckt dir“, flüsterte sie und wurde rot. Im Vergleich zu seinem Geschenk war ihres lächerlich. Dieser Gedanke ging ihr nicht mehr aus dem Kopf. Zusammen aßen sie ihr Essen und genossen einfach die Gesellschaft des anderen. Als sie ihr Mahl beendet hatte, machten sie sich auf nach Hogwarts zurück zukehren. Die beiden hielten jedoch überrascht inne, als sie die Tür öffnete. Es schneite. Damit hatte keiner der beiden gerechnet. Ohne genau zu wissen warum, brachen beide in Lachen aus. Zusammen machten sie sich auf den Weg zum Schloss. Sirius hatte seinen Arm um Sophies Schultern gelegt. Die Blonde genoss die Wärme, die von ihm ausging. Kurz vorm Schloss hielt sie kurz an und schaute auf den See. Er war nicht zu gefroren. Schade. „Was ist?“, fragte Sirius leise, als er ihrem Blick folgte. „Ich hatte nur geschaut, ob der See zugefroren ist...Dann hätte man Schlittschuh laufen können“, erwiderte sie leise und wandte sich dann wieder Sirius zu. Die beiden setzten ihren Weg fort. In der Eingangshalle blieben beide stehen. Sophie schaute auf ihre Füße. Irgendwie wollte sie noch nicht, dass der Tag zu Ende ist.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Do Jul 21, 2016 12:37 pm

Der Februar glitt in den März hinein. Das Wetter war noch kühl, jedoch taute der Schnee etwas. Der März neigte sich auch langsam dem Ende zu. In den letzten Wochen hatte sie viel Zeit mit Nathan verbracht. Mit jedem Tag den sie mit ihm zusammen war, desto besser verstanden sie sich. Rose hatte ihm sogar ihr Geheimnis anvertraut, aber auch nur weil Lucius Malfoy und seine Freunde, es wieder einmal auf sie abgesehen hatte. So dass es einen Moment gab wo sie sich nicht verstellen konnte, und so hatte sie es ihm anvertraut. Seit dem hatte Nathan auch öfters am Huffelpuff Tisch mitgegessen, so wie auch Antonio. Was Remus und Sirius ziemlich gegen den Strich ging. „Remus jetzt sei doch nicht sauer auf mich“, fing Rose an als sie eines Tages mit Remus gesprochen hatte. Beide saßen am See. Über ihr Geheimnis und auch darüber wer es schon weiß. Bei Sophie war noch alles in Ordnung, doch sobald sie Nathans Namen erwähnt hatte, war Remus Stimmung schlagartig unten. „Du hast es ihm gesagt?“, zischte er. „Ich habe dir doch erklärt wieso“, murmelte sie. „Ich bin dein Freund und vor mir hältst du es Geheim?“, er war sauer. Stinksauer. „Man Remus jetzt benimm dich nicht so dumm“, für sie war es unverständlich das er sich so verhielt. „Jetzt bin ich auch noch dumm?“, er stand vom Boden auf und ging wieder in die Schule. Verwirrt und verständnislos sah Rose, ihm hinterher. „ Was hat er denn“, fragte Nathan der gerade bei ihr ankam. „Er ist sauer auf mich“, murmelte sie. „Vielleicht hat er auch nur einfach genug von dir“, ertönte die gehässige Stimme von Lucius Malfoy. „Halt die Klappe Malfoy“, zischte Nathan. „Oh wer ist denn da auf die andere Seite gegangen“, Malfoy starrte ihn finster an. „ Alles nur wegen ihr?“, sein Blick wanderte zu Rose und wurde abfällig. „Hör auf damit Lucius“, erneutes zischen von Nat. So ging es einige Tage. Lucius schien ein richtigen Hass auf sie zu haben, das Nathan sich so gut mit ihr verstand. Doch warum? Auch Remus hatte noch nicht mit ihr gesprochen. Obwohl Rose mehrmals versucht hatte mit ihm zu reden. „Du Miststück“, zischte die Stimme von Lucius Malfoy. Er sah sie wutverzerrt an und zog sie am Arm vom Boden. Der Zeichenblock der auf ihrem Schoss lag, da sie wieder einmal den See zeichnen wollte, viel auf den Boden. „Au..“, entwich es ihrem Mund. „Nur wegen dir ist er so. Du bist ein Blödes Schweinchen, das nicht weiß wann Schluss ist“, er ließ ihren Arm los. „Halt dich fern von ihm. Slytherins sollten sich nicht mit solchen wie euch abgeben“, sein blick war finster und weiterhin wutverzerrt. Er holte mit der rechten Hand, die zu einer Faust geballt war, aus. Rose kniff die Augen zusammen. Gleich würde sie es spüren. Doch da kam nichts. Als sie die Augen öffnete stand Nathan vor ihr und hatte den Schlag abgefangen. „Nathan!“, schrie sie erschrocken. „Lucius“, fing er an und spuckte etwas Blut aus. „Wenn du ihr noch einmal zu nah kommst, wirst du mich kennen lernen“, seine Stimme klang anders als sonst. „Aber Nathan, was ist nur aus dir geworden. Du bist ein Schwächling geworden. Und das als Slytherin. Das fällt doch auf uns alle zurück. Wir geben uns nicht mit solchen ab“, schrie Lucius. „Mit solchen? Wir sind halle Zauberer oder Hexen Lucius“, Lucius Hand wollte nochmal ausholen, jedoch war Nat schneller. Er hielt sie ab und warf diese weg, so das Lucius zu Boden fiel. „Hör endlich auf damit Lucius. Verschwinde endlich“, nach einige Minuten des wutverzerrten Anstarrens, verschwand Lucius. „ Nat ist alle gut?“, fragte Rose besorgt und schaute ihn an. „Ja ist alles gut, nur ein Zahn raus“, sagte er grinsend. „Guck nicht besorgt“, er tätschelte ihren Kopf. „Aber...“, wollte sie anfangen, jedoch wurde sie unterbrochen. „Nichts aber“, er grinste weiter hin. „ Es ist nur eine kleine Schrame, keine Sorge Rose“, nun lächelte er leicht und streichelte ihr über den Kopf. Täuschte sich Rose oder war dieser Moment seltsam? So wie er sie anguckte. Hatte er das vorher auch schon? „Lass die Finger von ihr“, ertönte Remus Stimme. „Hm?“, sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, da Remus mit schnellen Schritten ankam und Nathans Hand, der immer noch auf ihrem Kopf lag, wegriss. „Re..mus?“, sie blickte verwirrt drein. Was war denn jetzt los? Remus hatte seit Tagen nicht mehr mit ihr gesprochen. Und jetzt. „Remus es ist nicht was du denkst“, wollte Nathan erklären. „Ach nein?“, Remus schien wütend zu sein. War Rose die einzigste die es nicht kapierte? „Rose Komm“, sie wurde von Remus am Handgelenk von Nathan weggezogen. „Remus was ist den los?“, fragte sie, jedoch zog er sie in die Schule und antworte nicht. „Remus du tust mir weh“, da er sie weiterhin am Handgelenk zog. In einem Ruhigen Korridor blieb er plötzlich stehen und ließ ihr Handgelenk los. Stand jedoch immer noch mit dem Rücken zu ihr. „Wa…”, wollte sie anfangen, allerdings. „Wieso…“, fing Remus an, mit komisch klingender Stimme. Was war nur mit ihm los? Was hatte Rose falsch gemacht? Sie hoffte er würde es ihr endlich erklären.

Nachdem Remus mit Rose verschwunden war, wurde er allein zurückgelassen. Er hatte nicht aufgepasst, wollte nicht das Remus es mitbekommt. Dachte wirklich er hatte es gut im Griff. Jedoch war es nicht so. Seine Gefühle waren zu offensichtlich. Wieso musste er sich auch gerade in Rose verlieben? Warum nicht jemand anderes? Warum hatte er Rose nicht vor Remus kennen gelernt? Wären sie dann vielleicht jetzt? Er schüttelte den Kopf. „Denk nicht so“, murmelte er vor sich hin. Niemals wollte er das was jetzt passiert war. Und was sollte er jetzt tun? Es ihr sagen? Aber sie hat es bis jetzt nicht bemerkt. Sie würde es vermutlich nicht verstehen. Er lächelte. Sie würde so verwirrt und süß dreinblicken. So wie sie es immer tut. Doch eins war ihm klar, er wollte sie nicht verlieren. Auch wenn er wusste das er eh keine Chance hatte. Sie war ihm wichtig. Bei ihr hatte er das Gefühl so sein zu können wie er ist und sich nicht verstehen zu müssen. Mit diesen Gedanken machte er sich auf den Weg über die Ländereien.

„Wieso, wieso sitz er ständig bei ihr am Tisch“, zischte er beim Frühstück und zerdrückte eine Tomate. „ Was ist los?“, fragte Peter. Sirius konnte Antonio nicht ausstehen und das obwohl er ihm half den Tanz zu lernen. Er war seiner Sophie einfach zu nah. Sirius war fest davon überzeugt das Antonio was von seiner Freundin wollte. Dabei hatte er das Gefühl ihr am Valentin so nah gekommen zu sein. Valentin, er schwelgte in Erinnerungen an den Tag. Das war jetzt auch wieder einige Wochen her. Mittlerweile war Ende März. Das Wetter wechselte stetig und der Schnee taute. Je mehr Zeit Sophie mit Antonio verbrachte, desto wütender wurde Sirius. Wie konnte sie das nicht merken? War es ihr nur egal? Und was bildete sich Antonio ein? Er wusste doch dass sie seine Sophie war. Nachdem wieder einige Tage vergangen waren, beschloss Sirius ihn zur Rede zu stellen. Wieder jeden Tag begleitete er Sophie zur Ballettstunde. Nachdem der Unterricht beendet und Sophie aus dem Raum verschwunden war, hielt er Antonio zurück. „So jetzt reden wir mal Klartext“, zischte er wütend und donnerte ihn etwas gegen die nah liegende Wand. „Was ist dein Problem?“, Antonio sah ihn verwirrt an. „Du sollst die Finger von meiner Sophie lassen“, Antonio musste lachen. Verwirrt ließ er ihn los. „Wieso lachst du? Das du auf sie stehst das sieht man doch, so wie ihr mit einander umgeht“ „Ne lass mal. Sie ist eher wie eine kleine Schwester für mich und außerdem bin ich schwul“, Sirius starrte ihn fassungslos an. War das ein schlechter Scherz? Hatte er sich gerade verhört? Der macht sich doch lustig über ihn. Völlig verwirrt suchte er seine Freunde auf. „Hey Leute“, fing er an und alle starrte ihn an. „ Was ist den Sirius? Du siehst als hättest du einen Geist gesehen“, sagte James grinsend. „Wusstet ihr das Antonio Schwul ist?“, er war immer noch fassungslos und überzeugt das Antonio ihn angelogen hatte. „Hast du das nie gemerkt? Das war doch Sonnenklar“, sagten seine Freunde wie aus einem Munde. Sirius musste sie erst einmal setzten um das zu verarbeiten. „Nein hab ich nicht“, murmelte er und seine Freunde mussten sich das Lachen verkneifen. Er stand unter Schock. Wie konnte ihm das entgehen? War er so Blind gewesen? Er versuchte sich an Situationen zu Erinnern mit Antonio, als er mit ihm geübt hatte. Aber ihm fiel kein Augenblick ein wo er es hätte bemerken müssen.

Paige hatte sich heute für einen Farbverlauf in verschiedenen rosatönen, entschieden. Oben dunkel und nach unten hin heller. Die 15 Jährige war sportlich und liebte Qudditch. Weshalb sie auch in der Mannschaft als Jägerin mitspielte. „Was machst du denn da“, ertönte die Stimme von Leyla, ihre beste Freundin. Wie jede Pause, verbrachte sie auch diese auf dem Qudditch Feld. „Was ich immer in der Pause tu“, sagte sie grinsend und flog mit dem Besen zum Boden. „Das weißt du doch“, sagte sie und stieg ab. „Du solltest vielleicht einmal lernen, morgen ist die Klausur in Zaubertränke“, belehrte ihre Freundin sie. „Ach hör auf. Ich schaff das schon irgendwie. Qudditch ist das einzige was ich wirklich kann. Da habe ich keine Lust zu lernen“, murmelte sie. „Willst du sitzen bleiben? Du wärst dann wohlmöglich die erste“, Leyla grinste breit. „Hey Leyla“, nörgelte sie. „Na komm schon, wir gehen jetzt in die Bücherei und lernen ein bisschen“ ohne auf ihr Protest zu hören, schob sie Paige vor sich her zur Bücherei. Kurz darauf war ihre Freundin in den Gängen verschwunden und tauchte mit vielen Büchern wieder auf. „So das müsste reichen“, sie setzte sich ihr gegenüber. An dem Tisch saßen noch zwei weiter Schüler. Ein kleine molliger Junge, der wenn sie sich nicht täuschte Peter irgendetwas hieß, und ein Mädchen aus Slytherin. „Och nö, muss das sein? Ich schaff das mit der Klausur Morgen schon. Kann ich nicht wieder aufs Qudditch Feld Leyla?“, ihre Freunde schüttelte ernst den Kopf. Paige seufze. Und die Nachhilfe stunde fing an. Leyla hatte einen Narren daran gefressen ihr immer helfen zu wollen. Was macht es schon wenn sie die Hausarbeiten und die Klausuren immer nur ganz knapp bestand? Sie wollte sowieso Qudditch spielen. „Können wir nicht endlich aufhören“, sagte sie und seufzte erschöpft. „Ich kann nicht mehr“, ihre Stimme klang etwas stumpf, da sie den Kopf auf den Tisch gelegt hatte.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Sa Jul 23, 2016 8:12 am

Remus wunderte sich. Hatte Sirius wirklich nicht gemerkt, dass Antonio schwul war? Okay, er trug es nicht auf der Stirn tätowiert, wenn man jedoch auf seine Körpersprache achtete, wie er manchmal seine Hände bewegte oder seine Hüfte, dann war es jedoch klar. Aber vielleicht war Sirius so davon überzeugt gewesen, dass Antonio etwas von Sophie wollte, dass er es gar nicht gemerkt hatte. Irgendwie war dieser Gedanke schon lustig. Vielleicht sollte er Rose davon erzählen? Es würde sie bestimmt amüsieren. Also machte er sich auf den Weg sie zu suchen. Außerdem wollte er sich für die Ereignisse von vor ein paar Tagen entschuldigen. Die Pferde waren einfach mit ihm durchgegangen, weil der Vollmond schon wieder so nahe war. Aber merkte sie denn nicht, dass Nathan in sie verliebt war? Doch als er bei ihr ankam, konnte er seinen Augen nicht trauen. Nathan streichelte SEINER Rose über den Kopf. Der Werwolf sah rot und zog Rose von ihm weg. Als er einen ruhigen Korridor erreichte ließ er sie los und stellte sich mit dem Rücken zu ihr. Der Werwolf musste sich unbedingt beruhigen. „Wieso?“, fragte er sie und versuchte seine Wut zu unterdrücken. Sie hatte seine Wut nicht verdient. „Wieso was?“, fragte Rose verunsichert. Remus fuhr zu ihr herum. „Wieso merkst du nicht, dass der Typ Hals über Kopf in dich verliebt ist?“, fragte er und biss dabei die Zähne aufeinander, um die Kontrolle zu behalten. Rose Augen weiteten sich. Sie hatte es wirklich nicht gewusst. Um seiner Wut Luft zu machen schlug er mit der Faust gegen die Steinmauer. Rose keuchte erschrocken auf und wich einen Schritt zurück. Die Haut über seinen Knöcheln war aufgeplatzt und Blut lief über seine Hand. Remus sah Rose in die Augen. Ihre Augen waren voller Angst. Angst vor ihm. Sie fürchtete ihn. Sofort wurde Remus wieder ruhig. Die Wut war weg. Dafür kam der Scham. Wieso konnte er es einfach nicht akzeptieren, dass Nathan in Rose verliebt war und sie trotzdem Freunde waren? Weil er Angst hatte...Tränen stiegen ihm in die Augen.

Peters Freunde waren irgendwo im Schloss und verbrachten die Zeit mit deren Freundinnen. Der Dunkelblonde saß zusammen mit einem Mädchen namens Nadja aus Slytherin an einem Tisch in der Bibliothek. Dort versuchte er für Verwandlung zu lernen. Das Lernen war ihm noch nie leicht gefallen und nun, da seine Freunde meist etwas mit deren Freundinnen verbrachten, hatte er nicht mal jemanden, der ihm helfen konnte. Manchmal traf er hier in der Bibliothek den ein oder anderen den er fragen konnte, doch meistens blieb er für sich. Wenn er dann später immer noch nicht weiter wusste, fragte er meist abends im Schlafsaal noch einmal seine Freunde. Doch heute hatte Peter keinen Tisch für sich gefunden, weswegen er sich den Tisch mit einer Slytherin teilen musst, die über ein Buch mit dem Thema Arithmantik gebeugt war. Nach einer Weile des stillen Lernens setzten sich plötzlich Leyla und Paige zu ihnen. Peter wurde rot. Schon seit geraumer Zeit hatte er Schmetterlinge im Bauch, sobald er Paige sah und er bekam keinen Ton mehr raus. Als sie ihm nun gegenüber saß, konnte er sich nicht mehr auf den Text vor ihm konzentrieren. Nervös versuchte er seine Feder in das Gläschen mit Tinte zu tunken, doch leider stieß er eben jenes dabei um. Erschrocken sprang er auf und versuchte die Tinte, die sich über den ganzen Tisch verteilte aufzuwischen. „Tut-Tut mit leid“, nuschelte er verlegen und wurde schon wieder rot.

Sophie hatte den Valentinstag genossen, im Gegensatz zu Antonio. Am nächsten Tag hatte er sich bei ihr ausgeweint. Der Junge mit dem verabredet gewesen war, war ein totaler Arsch gewesen. Antonio hatte schon länger für ihn geschwärmt, doch als sie beiden ihren Abend verbracht hatten und sie sich mit einem Kuss verabschiedet hatten, hatte er den Tänzer „Jose“ genannt. Toni war am Boden zerstört gewesen und Sophie hatte lange gebraucht, um ihn wieder aufzubauen. Das war einer der Gründe gewesen, warum Antonio in letzter Zeit sehr viel Zeit in Hogwarts verbrachte. Nicht das es Sophie störte, ihr Partner war wie ein Bruder für sie, doch es tat ihr weh ihn so niedergeschlagen zu sehen. Nicht mal die Fisch-Schokolade hatte geholfen. Um ihn aufzuheitern hatte die Blonde ihm die am nächsten Tag gegeben. Seine Reaktion konnte sie immer noch nicht vergessen. Er hatte abgebissen und der Rest der Schokolade hatte sich wie erwartet in einen Fisch verwandelt. Doch statt sich zu ekeln oder zu lachen, war er in Tränen ausgebrochen und hatte seinen Kopf auf den Tisch knallen lassen. „Und jetzt wird auch noch meine Schokolade zum Fisch!!!“, hatte er geweint. Sophie war von dieser Reaktion völlig überrascht und überfordert gewesen. Trotzdem hatte sie ihm den Rücken gestreichelt und ihm eine Schulter geliehen. Jetzt Ende Märze ging es ihm wieder etwas besser. Jedoch bereitete Sirius Verhalten Toni gegenüber immer noch Kopfzerbrechen. Sie konnte nicht verstehen, dass er manchmal so wütend auf ihn war. Was hatte Toni ihm denn getan? Außerdem waren sie doch wie Geschwister! Mit diesen Gedanken saß sie nun am Ufer des Sees und hatte die Arme um ihre Knie geschlungen, während sie nachdachte.

Nadja war morgens aufgewacht und hatte sich erst einmal für die Schule gestylt. Ihr schwarzen Haare hatten einen Pixie Cut und die Spitzen waren in allen erdenklichen Farben gefärbt. Zudem war Glitzer in ihnen verteilt. Zudem hatte sie sich heute die Haare ein wenig gegelt, damit sie noch ein wenig wilder und frecher aussahen. Danach zog sie ihre Schuluniform an, wobei sie die Krawatte, die ebenfalls für Mädchen Pflicht war, locker um ihren Hals baumeln ließ. Zum Schluss zog sie sich ihre schwarzen schweren Lederstiefel an. Die Schuhe waren von Hogwarts nicht vorgeschrieben, weswegen sie sich in den meisten Fällen für diese kniehohen Stiefel entschied, um sich von den anderen Schülern zu unterscheiden. Als sie den Schlafsaal verließ griff sich Nadja noch einige ihrer Armreifen, um ihr Outfit perfekt zu machen. Im Gemeinschaftsraum wurde sie von den anderen begrüßt. In ihrem Haus hatte sie viele Freunde. Sie kam eigentlich mit vielen Leuten gut klar, weil ihre freche und vorlaute Art bei fast allen gut ankam. Selbst in den verschiedenen anderen Häusern hatte sie ab und zu einige Verehrer. Hier und da ließ sie sich auch auf ein Date mit einem von ihnen eingelassen, doch keiner konnte sie von Nathan ablenken. Nathan war in ihrem Jahrgang und auch in ihrem Haus. Früher hatte sie eine sehr enge Verbindung gehabt, weil sie auch in der selben Nachbarschaft groß geworden waren, doch in Hogwarts hatten sie sich entfernt, da beide ihren eigenen Freundeskreis entwickelt hatten. Er fehlte ihr. Und sie konnte auch nicht leugnen, dass sie mehr Gefühle für ihn hatte, außer nur Freundschaft. Seit geraumer Zeit saß sie nun hier in der Bibliothek und lernte für Arithmantik. Neben ihr saß irgendein Gryffindor, den sie nur vom sehen her kannte, da dieser immer mit Sirius Black, James Potter und Remus Lupin abhing. Als dieser jedoch sein Tintenfass wegen diesem Mädchen mit den rosa Haaren umstieß, packte sie jedoch ihre Sachen zusammen. Hier konnte sie nicht in Ruhe lernen. Als sie die Bibliothek verließ und um die Ecke bog, stieß sie mit jemanden zusammen und ihr fiel das Buch aus den Händen. Als sie aufblickte, erkannte sie Nathan, der ihr Buch aufhob. „Tut mir leid“, sagte er und reichte ihr das Buch. „Danke“, sagte sie und als sie ihm das Buch abnahm, berührten ihre Finger, die seinen. Ein Schauer lief ihr über den Rücken.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Sa Jul 23, 2016 10:20 am

Rose war zwar geschockt über die Tatsache dass Nathan in sie verliebt war, jedoch blieb ihr keine Zeit sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Nach dem was Remus tat. Seine Hand war voller Blut und er…. Er weinte. Ihr Herz verkrampfte sich und Angst erfüllte sie. Angst darüber dass er sich noch mehr antat. Angst darüber dass er so sehr darunter litt. Angst darüber dass sie ihn so verletzt hatte. „Re… mus...“, hauchte sie mit zitternder Stimme. Ihn so zu sehen schmerzte, sie spürte den Stich in ihrem Herzen. Ganz zaghaft, da sie Angst hatte er würde sie wegstoßen, umarmte sie ihn. „Es tut mir leid“, nuschelte sie ihn sein Oberkörper und drückte ihn fester. Sie hob ihren Kopf und küsste die Tränen weg, bevor sie ihm ein Kuss auf die Lippen drückte. Als sie sich löste liefen auch ihr zum ersten Mal, vor ihm, die Tränen die Wangen runter. „Ich wollte dich nicht verletzten. Ich wusste es wirklich nicht. Aber ich empfinde nichts für ihn. Wirklich nicht.“, sie wischte die neuen Tränen von Remus mit ihrer Hand weg. „Er ist für mich ein guter Freund. So wie ein Bruder, verstehst du? Ich werde ihn niemals so sehen wie ich dich sehe Remus“, obwohl ihr noch die Tränen runterliefen, lächelte sie warm. „Du hast Angst vor mir…“murmelte er leise. Sie sah ihn entsetzt an. „Was? Angst vor dir?”, und mit einem mal viel der Groschen, deswegen hat sich seine Wut und Trauer verwandelt. Mit aller Kraft die sie Aufbringen konnte boxte sie ihm gegen die Schulter. Remus verzerrte schmerzlich das Gesicht und ein „Au!“, entwich seiner Kehle. „Du spinnst ja wohl“, schrie sie und sah ihn wütend an. „Ich habe doch keine Angst vor dir. Niemals!“ „Du hast nachdem ich so wütend war, ängstlich geguc“ und wieder boxte sie ihm gegen die gleiche Stelle. „Au!!“, sagte Remus und rieb sich die Stelle. „Du bist ein Vollidiot!“, Noch nie hatte sie solch eine Wut auf Remus. Wie konnte er denken dass sie Angst vor ihm hatte? Sie wollte gerade noch etwas sagen, als ihr Blick wieder auf seine Hand fiel und die Wut war fürs erste verschwunden. Sie holte ihren Zauberstab heraus und Tippte leicht seine Hand an. Dann Sprach sie den Heilzauber „Episkey“ Und damit war die Verletzung verschwunden. Als sie ihn ansah war die Wut wieder da. „Ich bin gerade so sauer auf dich Remus“, zischte sie. „Wie kannst du nur annehmen das ich Angst vor dir habe“, Remus sah leicht hilflos aus. „Ich habe nur ängstlich geguckt weil du dich verletzt hast und ich dachte du tust dir noch mehr an. Ich würde niemals Angst vor dir haben. Niemals!“, leicht boxte sie ihn gegen seine Oberkörper. Sie war wütend und dabei sah sie eher wie ein aufgeplusterter Hamster aus.

Als sich ihre Finger berührten, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wie viel ihm Nadja bedeutete. „Wie geht es dir?“, fragte er lächeln. „Gut und dir?“, antworte sie verlegen, was er jedoch da noch nicht bemerkte. „Guti…“, log er. Jedoch bemerkte es Nadja sofort. War es so Offensichtlich? Oder schien es nur ihr aufzufallen? Beide liefen ein bisschen auf den Ländereien rum, während Nathan ihr sein Lied kundtat. „Tut mir leid dass ich mich bei dir ausheule Nadja“, murmelte er nachdem er ihr alles erzählt hatte. Wieso tat er das? War es weil er wusste dass er bei Rose sowieso keine Chance hatte? Nur um sich „abzulenken“? Dinge über die er erst später nachdenken würde. „Schon ok“, sagte sie. „Ich weiß dass ich keine Chance bei ihr habe, schließlich hat Rose schon einen Freund. Aber da wir schon viel Zeit zusammen verbringen hab ich trotzdem noch Hoffnung. Obwohl ich nie was tun würde, was sie oder Remus verletzt. Ich bin blöd, nich?“, er lächelte Traurig.

Nachdem er mit seinen Freunden über Antonio gesprochen hatte, machte er sich auf die Suche nach Sophie. Er fand sie draußen am See. „Hey liebste“, sagte er, setzte sich hinter sie, um seine Arme von hinten um sie legen zu können. „Was machst du ihr so alleine“, fragte er besorgt und drückte ihr ein Kuss auf die Haare. Blöde Frage, schoss es ihm durch den Kopf. Natürlich war es seine Schuld, Sophie war sicherlich aufgefallen das er Antonio gegenüber anders war. „Es tut mir leid Sophie“, sagte er bevor sie antworten konnte. „Ich bin daran wohl nich ganz unschuldig“, fing er an. „Ich weiß, ich war Antonio nicht ganz fair gegenüber. Das lag einfach daran das ich dachte“, er machte eine kleine Pause. Sollte er es wirklich sagen? Es war ihm etwas peinlich. „Was dachtest du?“, fragte Sophie und drehte sein Kopf seitlich zu ihm. „ Ich dachte“, er schluckte und blickte verlegen drein. „Das er etwas von dir will“, Peinlich berührt, schaffte er es nicht ihr dabei in die Augen zu sehen. „Ich war Eifersüchtig bei jeder Minute die du mit ihm verbrachtest. Ihr seid euch immer so nah. Und versteht euch so gut. Da ist es etwas mit mir durch gegangen“, er schaute sie wieder an und man sah ihm an wie peinlich es ihm war. Wie unangenehm, das er so dachte.

Einige Bücher waren volle Tinte, nachdem Peter das Unglück passierte. „Ist ja nichts schlimmes passiert“, freundlich lächelte Paige Peter an. Leyla hatte in der Zeit mit einem einzigen Zauberspruch „Ratzeirgendetwas“, das Chaos beseitigt. Paige bekam dies nicht so genau mit, denn sobald Peter ihr ein Lächeln schenkte, pochte ihr Herz ganz wild. Dass sie in ihn verliebt war, wusste sie bis dahin noch nicht. Peter war irgendwie Knuffig wenn sie ihn so ansah. Dass er etwas mollig war, machte irgendwie seinen Charme aus. Nachdem Leyla sie noch einige Minuten dazu zwang zu Lernen, streckte sich Paige und Gähnte. „Leyla du quälst mich. Es ist schon spät, ich will noch mal auf den Qudditch Feld, wir haben bald ein wichtiges Spiel“, nörgelte sie. „Ja ist ja gut. Aber beschwere dich nicht wenn du die Klausur verhaust“, zischte Leyla, lächelte dann aber. „Schau dir im Bett wenigstens nochmal die Notizen an“, fügte sie hinzu. „Ja Mama“, grinste sie. „Peter willst du mitkommen“, frage Leyla hin und Paige errötete ohne dass sie es bemerkte. Was? Ihr zugucken? Ja, jeder schaute ihr zu beim Spielen. Aber da waren noch die anderen Spieler. Jedoch sie alleine? „Ähm Leyla ich muss dich mal sprechen“, stotterte sie verlegen und zog ihre beste Freundin aus der Bücherei. „Wieso machst du das“, flüstere sie mit Nachdruck. „ Du magst ihn doch“, Leyla grinste breit. „Ich mag ihn schon aber nicht so wie du denkst“, murmelte sie. „Was denk ich denn?“, Leylas grinsen wurde breiter. Kurze Zeit später waren sie zu Dritt auf dem Quidditch Feld. „Und du bist sicher dass du zugucken willst Peter? Leyla hat dich ja praktisch gezwungen mit zukomme.“, denn Leyla hatte Peter einfach am Arm mitgezogen.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   So Jul 24, 2016 7:06 am

Remus konnte seinen Ohren kaum trauen. Sie hatte keine Angst vor ihm? Und sie mochte Nathan immer noch nur wie ein Bruder? „Es tut mir Leid, Rose“, sagte er und zog sie in eine starke Umarmung. „Ich weiß, dass du für ihn nicht das gleiche empfindest, doch irgendwie komme ich nicht umhin immer öfter daran zu denken, dass er vielleicht besser für dich wäre. Ich weiß, du sagst mir jedes Mal, dass ich gut bin und dass du mich liebst. Rose, ich liebe dich auch. Aber du verdienst einfach so viel mehr. Dir sollte man die Welt zu Füßen legen! Und jedes Mal wenn ich sehe, wie ihr dort sitzt, denke ich, dass er es vielleicht sogar noch besser könnte als ich, weil er einfach Möglichkeiten bekommt, die ich nie erhalten werde...Und ich habe auch Angst um dich, dass wenn seine Gefühle für dich sich noch weiter entwickeln und du ihn dann abweist, dass dann vielleicht zwischen euch alles zerstört ist, oder er dich verletzen könnte. Ich weiß, es rechtfertigt mein Verhalten nicht. Ich hoffe nur, dass du mich vielleicht ein wenig verstehen kannst. Ich werde versuchen mich ihm gegenüber zu besser, aber ich will nicht das du verletzt wirst.“ Er spürte, wie sie sich in seinen Armen ein wenig entspannte. Der Werwolf genoss die Wärme, die seine Angebetete ausstrahlte.

Peter war nun mit den beiden Mädchen auf dem Quidditch Feld. „Natürlich will ich zu gucken. Ich mag Quidditch, ich bin nur kein guter Spieler. Außerdem nimmt mich James auch oft mit zum Training“, erwiderte er leise und beobachtete Paige dabei, wie sie ihren Besen bestieg. Sie schenkte ihm noch ein Lächeln, bevor sie sich in die Lüfte schwang. Wie sie da oben so flog, sah sie so frei aus. Peter bewunderte sie dafür. Sie hatte etwas in dem sie richtig gut war und was ihr Spaß machte. Er fand selbst, dass er in nichts richtig gut war und er wusste auch nicht, was er ihm Spaß machte, weil er selbst mehr damit beschäftigt war zu lernen, um durch die Prüfungen zu kommen. Er war noch nie sonderlich gut in der Schule gewesen und musste immer viel lernen, um nicht durchzufallen. Zudem hatte er auch nie viele Freunde gehabt. Seine einzigen Freunde waren die Rumtreiber. Es lag meistens daran, dass er einfach zu schüchtern war. Deswegen genoss er auch die Zeit, die er hier mit Leyla und Paige verbringen konnte. Paige flitzte durch den Himmel. Ihre rosa Haaren waren immer gut sichtbar. Als sie den Quaffel besonders kunstvoll durch einen der Ringe warf, konnte der Blonde nicht anders, als einfach zu klatschen. Er unterhielt sich noch ein klein wenig mit Leyla, wobei sie immer den Anfang machte, da er einfach nicht wusste, wie er sich mit ihr unterhalten sollte. Als Paige landete und von ihrem Besen stieg, konnte er nicht anders als zu sagen: „Du fliegst gut.“ Jedoch konnte er nicht verhindern, dass er dabei rot anlief und ihr nicht in die Augen sehen konnte.

Sophie konnte nichts anders tun, als zu schmunzeln, doch sah sie auch, wie peinlich es Sirius war. „Es ist nicht schlimm, Sirius. Ich hatte nur nicht angenommen, dass es für andere vielleicht anders aussehen könnte, vorallem für dich. Aber ich hatte eigentlich gedacht, dass du wüsstest, dass er schwul ist. Hättest du mich früher gefragt, dann hätte ich es dir auch sagen können. Für mich ist er mein Bruder. Ich hatte noch nie eine Person, außer dir natürlich, der ich so nahe bin. Es ist ein ganz besonderes Band, dass zwischen uns ist. Du kannst es dir so vorstellen, wie bei dir und James. Ihr seid doch auch die besten Freunde. Der einzige Unterschied ist, dass Antonio ein Junge ist, aber ein Junge, der mich niemals auf eine solche Art lieben würde, wie ich dich liebe.“ Sie wurde rot, als sie dies sagte. „Aber das wird niemals etwas zwischen uns beiden ändern. Ich hätte sogar einen Vorschlag, wenn das in Ordnung wäre: Lerne Antonio kennen. Wir könntet euch richtig kennenlernen und euch unterhalten. Wenn es dir lieber ist, dann kann ich auch dabei sein. Jedenfalls wirst du dann merken, dass er niemals auf so eine Weise von mir denken würde, wie du vielleicht glaubst. Aber das musst du selbst entscheiden, ob du das möchtest.“ Bei diesen Worten nahm sie sein Gesicht zwischen ihre Hände und küsste ihn.

Nadja lief mit Nathan über die Ländereien. Bei seinen Worten runzelte sie die Stirn. „Blöd nicht gerade. Ich halte dich eher für masochistisch“, begann die Bunthaarige und Nathan hob seine Augenbraue. „Ich weiß, wie schwer es für dich ist, dass sie in jemand anderes verliebt ist, aber du siehst doch wie sehr sie ihn liebt. Du machst dir Hoffnungen, die sich nicht erfüllen werden. Ich sage dir nicht, dass du dich nicht mehr mit ihr treffen sollst, aber du solltest dir überlegen, warum du dich mit ihr triffst. Triffst du dich mit ihr, weil du ihre Gesellschaft genießt oder weil du dir etwas erhoffst, dass eh nie eintreffen wird? Wenn du es alleine wegen der Hoffnung machen, dann wirst du am Ende nur enttäuscht und verletzt werden. Willst du das wirklich?“ Sie waren stehen geblieben und Nathan sah nachdenklich aus. Nadja konnte nur zu verstehen, wie er sich fühlte...denn sie fühlte sich bei ihm genauso. Doch er sah sie einfach nicht und das hatte sie akzeptiert. Sie würde nicht auf ihn warten. Sie würde ihr Leben leben und sie hoffte, dass der Schwarzhaarige das selbe tun würde. Seufzend schaute sie auf ihre Uhr. „Tut mir Leid, Nathan, aber ich bin jetzt mit Thomas im Drei Besen verabredet. Wir sehen uns später“, sagte die Slytherin und zupfte sich noch einige Strähnen zurecht, die ihr in die stirn gefallen waren. „Aber wir dürfen doch heute gar nicht nach Hogsmead...“, nuschelte ihr Gegenüber. Nadja zwinkerte. „Was wäre wir für Slytherins, wenn wir uns nicht mal nach Hogsmead schleichen könnten?“ Mit diesen Worten drehte sie sich um und begab sich nach Hogsmead. Ihr Date Thomas Finnley war ein Slytherin aus dem sechsten Jahrgang. Er war einer der beliebtesten bei ihnen und einige ihrer Freundinnen hatte sie darum beneidet, dass er sie um ein Date gebeten hatte. Natürlich hatte sie zugesagt, so hatte sie wenigsten mal wieder ein wenig Abwechslung zum Lernen.
Der Nachmittag mit Thomas war schön gewesen. Er war ein Gentleman gewesen und hatte ihre Getränke und auch ihr Essen bezahlt. Außerdem hatte sie viel geredet. Es hatte sie erstaunt, wie viel die beiden doch gemeinsam hatten. Besonders über ihr Lieblingsfach Arithmantik hatten sie sich eine lange Zeit unterhalten. Jedoch hatte er ihr nicht mal einen Abschiedskuss gegeben. Hatte ihm der Abend vielleicht nicht gefallen? Sie zuckte mit den Achseln, als sie sich mit diesen Gedanken auf ihr Bett schmiss. Er würde es schon wissen, ob er sich noch einmal mit ihr treffen wollte. Sie war ganz bestimmt nicht abgeneigt.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Mo Jul 25, 2016 12:13 am

Rose war gerührt von Remus Worte und genoss seine Umarmung. Sie hatte ihren Kopf gegen seinen Oberkörper gelehnt und lächelte leicht. „Hast du es denn immer noch nicht verstanden Remus. Ich will keinen Nathan, ich will Remus Lupin. Denn so wie er ist, ist er Perfekt“, sie hob ihren Kopf und lächelte. „ Und das weil du so bist wie du bist. Genauso und nicht anders. Mir kann keiner mehr geben oder was Besseres, wenn ich schon das Beste vom Besten haben.“ Sagte sie und grinste süß. „Und für nichts auf der Welt würde ich das hergeben“, sie machte eine kurze Pause und ihr Blick wurde ernst. „Tut mir leid Remus aber mich wirst du niemals mehr los“, wieder huschte ein süßes lächeln über ihre Lippen. Ohne Vorwarnung drückte er ihr innig die Lippen auf ihre und lehnte sie dabei gegen die Wand. Er hatte eine Hand an ihre Wange und in ihren Haaren, um sie noch fester an sich zu presse. Eine Gänsehaut überzog sie jedes Mal wenn er sie so intensiv küsste. Sie spürte wieder das Verlangen was sich dadurch immer weiter verstärkte. Hitze durchströmte ihren Körper und ihre Atemfrequenz erhöhte sich stark. Auch ihr Herz fing kräftig an zu pochen. Es war als würde ihr Körper mehr wollen. Rose war so in den Kuss versunken, dass sie alles um sich herum vergaß. Sie wusste nicht mehr dass sie in der Schule waren. Sie wusste nicht mehr dass sie in einem Flur standen, wo jeden Moment jemand vorbei kommen konnte. Immer wenn Remus sie so küsste hatte sie kein Zeitgefühl mehr. Und es war das schönste Gefühl der Welt. Bei jedem innigen Kuss spürte sie mehr, wie sehr sie ihn liebte.

Nachdem Nadja verschwunden war, dachte er über ihre Worte nach. Er schlief mit den Gedanken ein und wachte mit ihm auf. Als er zum Frühstück ging, hielt er Ausschau nach Nadja. Hatte sie Gestern nicht ein Date? Auch wenn er es jetzt noch nicht bemerkte, störte es ihn das Nadja ein Date hatte. „Guten Morgen“, sagte er zu ihr und setzte sich neben sie. „Danke fürs zuhören Gestern. Du hast mir sehr geholfen“, er grinste. „Wie war denn dein Date gestern?“, fragte er nach einigen Minuten. „Großartig“, sagte Nadja und lächelte. Da, war da nicht schon wieder das Gefühl was ihn gestern überkam als er hörte sie würde sich mit Thomas verabreden. Er hielt es bis dahin für nichtig. Nachdem das Frühstück beendet war machte er sich auf den Weg mit ihr zum Unterricht. Der Tag verging recht schnell, jedoch musste er immer wieder zu Nadja gucken. Er stempelte es damit ab, dass er ihr nur Dankbar war und ignorierte das Gefühl was sich jedes Mal breit machte. Wenn er sich Nadja und Thomas zusammen vorstellte.  

Sein Herz pochte schnelle und er errötete. Was hatte Sophie gerade gesagt? Sie liebt ihn? Als sie ihn dann auch noch küsste war es mit seiner Beherrschung vorbei. Er vergrub eine Hand in ihren Haaren, wobei der Daumen und Zeigefinger an ihre Wange ruhte. Die andere Hand ruhte an ihrem Nacken. Wie auf Droge küsste er sie innig. Er konnte gar nicht mehr aufhören, er wollte noch mehr von ihr schmecken. Sie schmeckte so süß und ein Hauch säuerlich. Es war purer Genuss. Jedoch schlich sich dann ein Gedanken in seinen Kopf was ihn dazu trieb sich von ihr plötzlich zu lösen. „Tut mir leid“, sagte er völlig außer Atem. „Ich wollte dich nicht so überfallen“, es war ihm etwas peinlich und unangenehm dass er sie einfach so fordernd geküsst hatte ohne einen Gedanken daran zu verschwenden ob sie überhaupt schon so weit war. „Doch als du gesagt hast das du mich liebst und mich geküsst hast“, er kratze sich verlegen an der Wange. „Da wollte ich dich…“, jedes Wort wurde leiser und er traute sich vor Verlegenheit ihr nicht in die Augen zu gucken.

Auf dem Qudditch Feld fühlte Paige sich Frei. Keine Verantwortung, Keine Regeln. Einfach nur Frei sein. Es war das schönste Gefühl der Welt. „Danke schön“, sagte sie als Peter ihr ein Kompliment gemacht hat. „Möchtest du auch mal?“, fragte sie strahlend. „Ich bin nich so gut darin“, murmelte er verlegen. Ohne darüber nachzudenken, zog sie ihn mit. Mit Leichtigkeit schaffte Paige es, Peter auf ihrem Besen zu hieven „Schließ deine Auge“, sagte sie ganz nah an seinem Ohr. Nach kurzem Zögern tat Peter es und sie streckte seine Arme aus. Dann setzte sie sich hinter ihm und flog los. Kaum waren sie oben flüstere sie „Öffne deine Augen“, was er dann auch tat. Und sie konnte in seinem Gesicht lesen das er dieses Gefühl unbeschreiblich fand. Er blickte erstaunt und strahlend zugleich. „Genauso habe ich auch geguckt als ich das zum ersten Mal sah. Es ist wunderschön. Man fühlt sich einfach Frei“, sprach sie träumerisch.


Zuletzt von YumeJenni am Mi Dez 07, 2016 8:24 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Fr Jul 29, 2016 5:11 am

Remus drückte Rose leicht gegen die Wand. Pure Leidenschaft erfüllte seinen gesamten Körper, als sie sich so innig küssten. Er wollte nie wieder etwas anderes spüren. Hitze erfüllte seinen Körper. Er wollte nie wieder aufhören. Sie schmeckte unglaublich. Der Werwolf konnte es nicht verhindern, dass er sich weiter an sie drängte. Ein Stöhnen entwich seinem Mund, als Rose ihr rechtes Bein um seine Hüfte schlang und ihn noch weiter an sich zog. „Oh Mann, sucht euch ein Zimmer!“, ertönte plötzlich die Stimme von James. In Remus Ohren erschien sie doppelt so laut, wie sie eigentlich war. Remus und Rose fuhren auseinander. Die Röte stieg ihm ins Gesicht. James grinste ihn an. „Mann, Remus, du bist ja ein richtiger Wolf!“, lachte er und wackelte mit den Augenbraunen, während er dem Werwolf scherzhaft den Ellenbogen in die Seite stieß. Remus stieß ihn zur Seite. „Du bist ein Idiot, James.“ James lachte lauthals. „Was willst du eigentlich?“, fragte Remus, um ihn auf ein anderes Thema zu bringen. Rose war unnatürlich still. „Peter hatte vorhin im Unterricht Schwierigkeiten in Verwandlung und ich wollte dich fragen, ob du Zeit hast ihm zu helfen. Ich helfe natürlich auch, aber du weißt ja, du kannst das besser erklären, Professor Remus“, sagte er und trat dabei von einem Bein aufs andere. Es war ihm sichtlich unangenehm ihn das zu fragen, wo Remus doch scheinbar etwas besseres zutun hatte. Remus war hin und her gerissen. Einerseits wollte er seinem Freund helfen, aber andererseits wollte er viel lieber bei Rose bleiben. „Geh nur“, sagte Rose plötzlich. „Wir sehen uns dann morgen.“ Remus schaute sie eindringlich an. Die Brünette wurde rot. „Ist es dir auch wirklich Recht?“, fragte er noch mal nach. „Ja, klar, wir sehen uns doch morgen“, versicherte sie und lächelte ihn an. Remus strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „Danke. Ich mach das wieder gut“, sagte er. „Brauchst du doch nicht.“ Er streichelte kurz ihre Wange. „Ich liebe dich, Lilly-Rose Moon“, sagte er sanft und bevor sie etwas erwidern konnte, küsste er sie sanft. Kurze Zeit später löste er sich von ihr und presste noch einmal kurz seine Lippen auf ihre Stirn. Danach machte er sich mit James auf den Weg.

Peter konnte es nicht glauben! Er flog! Und Paige saß hinter ihm! Er konnte sie spüren. Konnte ihre Freude spüren. Sein Herz raste, als der Wind durch seine Haare flog. Röte stieg ihm ins Gesicht. Er hatte das Gefühl, dass dies der beste Moment in seinem Leben war. Nach einer Weile landete Paige mit ihm. „ Danke, Paige“, strahlte er überglücklich, „Das war echt unglaublich!“ Paige wurde rot. „Kein Ding“, erwiderte sie und Leyla grinste sie beide an. Plötzlich fiel ein Tropfen vom Himmel. Gleich darauf noch einer. „Ich denke wir sollten wieder rein gehen“, sagte der Schüchterne und zeigte auf das Schloss. Die beiden Mädchen nickten. Noch bevor sie das Tor des Quidditsch Feldes erreicht hatten, brach der Himmel über sie zusammen. Ein Blitz zuckte am Himmel und es grollte. Riesige Regentropfen fielen auf sie nieder. Peter sah zu Paige hinüber. Ihre ganzen Kleider waren durchnässt. Ohne groß darüber nachzudenken, zog er schnell seine Jacke aus und legte sie der Rosahaarigen über die Schultern. Überrascht schaute sie zu ihm. „D-Danke“, sagte sie. „Kein Problem“, nuschelte er und zusammen liefen sie zum Schloss und dort dann in ihren Gemeinschaftsraum. Peter ging sogleich in seinen Schlafsaal, um sich trockene Sachen anzuziehen. Die Mädchen machten es genauso. Als er wieder in den Gemeinschaftsraum trat, saßen dort James und Remus mit ihren Verwandlungsunterlagen. „Komm her Peter!“, rief James. Peter fiel ein Stein vom Herzen, dass sie etwas Zeit gefunden hatten, um ihm zu helfen. „Danke, Jungs“, sagte er, als er sich zu ihnen setzte.

Sie lächelte ihn an. „Das macht doch nichts“, sagte sie und küsste ihn noch einmal kurz. Die Blonde stand auf. „Ich muss jetzt leider los. Ich werde erwartet“, sagte sie. Verwirrt zog Sirius seine Augenbraue hoch. „Ich habe leider eine Verabredung mit einem viel zu gut aussehenden Nachhilfelehrer, der mich in Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichtet“, erklärte sie und plötzlich erhellte Verständnis das Gesicht des Schwarzhaarigen. Dieser sprang ebenfalls auf, als auf einmal Regentropfen vom Himmel fielen. Sie beeilten sich wieder ins Schloss zu kommen. Dort begaben sie sich zu dem Klassenzimmer und lernten dort noch ein wenig, bevor sie sich für den Abend verabschiedeten.

Nadja hatte das Gefühl, dass Nathan nun deswegen Zeit mit ihr verbrachte, weil er sich fürs Zuhören bedanken wollte. Irgendwie machte es ihr Spaß den Tag mit ihm zu verbringen, doch irgendwie tat es ihr auch weh... Aber daran wollte sie nicht denken. Nach dem Unterricht wollte sie gerade mit ihrer Gitarre auf die Ländereien gehen, als sie von Thomas aufgehalten wurde. Er lächelte sie an. „Hey, Nadja“, begrüßte er sie. „Hey, Thomas“, erwiderte die Bunthaarige seinen Gruß. „Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht am Wochenende, du weißt schon das Hogsmead Wochenende, noch einmal mit mir ausgehen würdest. Ich würde auch das Essen wieder zahlen“, fragte er und lächelte sie strahlend an. Nadja lächelte zurück. „Sehr gerne sogar“, sagte sie, „Ich freue mich schon drauf.“ Er gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Ich freue mich auch schon. Bis dann“, sagte er und verschwand. Sofort waren ihre Freundinnen bei ihr, die alles mitangesehen hatten. „Oh er ist so süß!“, rief eine, während die andere schrie, wie toll er aussehe. Allgemein konnte Nadja nur über ihre Freundinnen lachen. Sie riefen alle so durcheinander, dass sie kaum verstehen konnte, was sie sagten. Nachdem sie sich noch einige Minuten unterhalten hatten, machte sich die Bunthaarige nun wirklich auf den Weg zu ihrem Lieblingsbaum. Dort ließ sie ihre Finger über die Saiten gleiten und sich von der Musik in ihrem Herzen tragen.
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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Fr März 10, 2017 10:46 am

Wieso musste genau in dem Moment James Potter auftauchen? Es war so peinlich! Den Rest des Tages verbrachte Sie in der Bücherei, konnte sich aber nicht auf das Lernen konzentrieren. Auch am nächsten Morgen ging sie extra später zum Frühstück um den Rumtreibern nicht zu begegnen. Ihr war bewusst dass es James wohl nicht böse meinte. Und dennoch war es ihr unangenehm. Hoffentlich sind die schon mit dem Frühstück fertig, ging es ihr durch den Kopf während sie in die Große Halle ging. Doch die Rumtreiber kamen genau auf sie zu. Scheiße, dröhnte es in Rose Kopf. „Oh Guten Morgen Rose“, ertönte die Stimme von James Potter, der dazu noch ein breites Grinsen auf den Lippen hat. Rose lief rot an. „M..orgen…“, murmelte sie. Es fiel ihr recht schwer den Blickkontakt zu James zu halten. Immer wieder schaute sie zu Boden. Selbst bei Remus konnte sie ihren Blickkontakt nicht halten. Und als James ein Kommentar hinterließ, lief sie noch röter an. „Ich muss dann mal gehen…“, schaffte sie gerade noch raus zu bringen und verschwand am Tisch der Huffelpuffs. „Was ist denn mit dir los?“; ertönte eine Jungenstimmte. „N.a..nat…“, stotterte sie als er sich neben sie hinsetzte und ihr über den Kopf strich. Er schaute sie etwas verwirrt an. „Was ist mit dir los kleine?“ Rose wusste nicht wie sie sich Nathan gegen über verhalten sollte. Nach dem Satz von Remus Er ist verliebt in dich, hatte sie ein komisches Gefühl.  Sollte ich ihn darauf ansprechen? Sollte ich gemeiner zu ihm sein? Die 15 Jährige war so in Gedanken das erst ein leichtes schütteln an ihre rechten Schulter, sie zurück holte. „Hm?“

„Ich hab dich gefragt was mit dir los ist Rose“, frage Nathan zum 6 mal. Mittlerweile mit einem besorgtem Blick. „N..nichts“, stotterte sie und schaffte es nicht den Blickkontakt zu halten. „Du weißt es?“ „W..was?“ Nathan atmete einmal tief ein uns aus. Natürlich wusste sie es, Remus Lupin hatte es bemerkt und es ihr sicherlich mitgeteilt. Er stand auf, zog Rose aus der großen Halle und ging mit ihr in einen Leeren Klassenraum. „Ich möchte das du mir jetzt gut zuhörst Rose“ sagte er sanft. Sie nickte. Wieso muss sie auch so süß aussehen? Konzentrier dich. „Remus hat es dir gesagt stimmts?“, Da war es wieder, der verwirrte Blick. Wenn sie nicht wusste was sie tun sollte. „ Es stimmt Rose. Ich bin verliebt in dich“. Rose riss die Augen auf, obwohl ihm bewusst war, das es nichts neues mehr war. Das war typisch Rose. Merkt nicht einmal, das sich jemand in sie verliebt hat. „Ich möchte nicht das du dich deswegen komisch verhälst. Bleib bitte wie du bist. Ich weiß das ich niemals eine Chance bei dir hatte, und ich will das auch nicht. Du und Remus gehört zusammen und das weiß ich auch. Ich möchte aber das wir Freunde bleiben. Beste Freunde.“. Erneut riss Rose die Augen auf. „Ja Rose du bist für mich meine beste Freundin.“, er lächelte leicht. Rose senkte den Kopf. „ Hey, war das so schlimm?“, sagte er spassig. Sie schüttelte den Kopf. „Rose, nicht weinen“, „Ich weine nicht“, schniefte sie. Nathan musste lachen. „Natürlich weinst du“, Erneutes Kopfschütteln. Er legte sanft seine Hand auf ihren Kopf und streichelte ihn. „Du bist wirklich ein schlechte Lügnerin Rose“, endlich hob sie ihren Kopf. „Na siehst du, geht doch. War es so schrecklich das ich dich als beste Freundin empfinde?“, fragte er. „Ne..ein.. natürlich nicht. Ich.. ich bin nur so glücklich“, sagte sie und schenkte ihm eins ihre wunderschönen, warmen lächeln. Wobei einige Tränen glitzerten. So wunderschön. Sollte ich? Nur einmal? Nathan nährte sich ihr. Nur einmal… Er stockte und streichelte ihr noch mal den Kopf. „Das macht mich auch glücklich“, einige Sekunden verhaarte er noch mit der Hand auf ihrem Kopf. Doch dann schafft er es doch sich von ihr los zu reisen und beiden gingen zum Frühstück. Beinah hättest du ihre…, ertönte sein Stimmchen. Nein hätte ich nicht. Und werde ich auch niemals. Du willst es aber trotzdem, bohrte es. Nein…, niemals. Niemals. Doch, NEIN! Ich könnte es niemals ertragen wenn Sie weint wegen mir und dann diesmal nicht weil sie glücklich ist. Somit war der Battel mit dem Stimmchen vorbei. Beim Unterricht konnte sich Nathan heute weniger konzentrieren. Nachdem auch endlich die Letze Stunde um war, beschloss er ein bisschen nach drausen zu gehen und endeckte Nadja unter einem Baum. Sie spielte Gitarre. „Das klang sehr schön“, sagte er nachdem das Lied beendet war. „Tut mir leid ich wollte dich nicht erschrecken“, fügte er hinzu als er ihren leicht erschrockenen Blick sah.  

Es hatte ewig gedauert bis er Sophie endlich hatte in ihr Gemeinschaftsraum zurück gehen lassen. Seid ihrem liebesgeständnis konnte er nicht aufhören sie innig zu küssen. „Hey Sirius aufstehen“, ertönte die Stimme von James Potter. Der ihm in die Seite piekte. „Hm?“ Sirius hatte nicht gemerkt das er beim Frühstück eingeschlafen war. „AUFSTEHEN“ ertönte die Stimme seines besten Freundes Prongs, nah an seinem Ohr. „Auu.. Man Prongs“, zischte Sirius und rieb sich den Schlaf aus den Augen. „Wieso bist du denn so Müde? War die Nacht so lange“, James grinste und Peter musste lachen. „Nein, ich konnte einfach nicht schlafen weil..“, fing Sirius an jedoch bemerkte er den Blick seine Freundes Remus. „Remus was ist denn los mit dir?“, fragte er sogleich. „ Er denkt bestimmt an seine Rose, und wie er mit ihr Rumknutschen kann“, kam es schon von James breit grinsend. „Hä? Hab ich was verpasst?“, wollte Sirius wissen. Und James erzählte, woraufhin Peter und er ebenfalls breit grinsten und Remus ein bisschen aufzogen. Dieser schien jedoch nicht so begeistert zu sein. „Tut uns leid“, kam es von allen James, Peter und Sirius, nach dem sich Remus etwas aufgeregt hatte. „Wo guckts du eigentlich immer hin“ fragte Peter. „Nathan ist mit Rose rausgegangen“, sagte Remus mit gepressten Lippen.

“Da ist überrings dein Traumprinzchen”, murmlte ihre Freundin Leyla beim Frühstück. Paige lief rot an. “Leyla”, zischte sie. “Was denn du wolltest ihm doch seine Jack zurück geben, die du gestern extra hast sauber und Trocken gezaubert hast”, ihre Freundin musste breit grinsen. “Psst” zischte Paige erneut. Ihre Freundin lachte. Ihr Traumprinz? So ein quatsch! Sie wollte ihm nur nicht die Nasse Jacke zurück geben. Das nennt man anstand oder nicht?, fragte sie sich selbest und starrte auf die Jacke, die auf ihrem Schoss lag. Nachdem Frühstück wollte sie Peter die Jacke zurückgeben, und sah ihn gerade mit seinen Freunden aus der Halle gehen. “Peter”, rief sie und er drehte sich um. “Du schaffst das schon”, neckte ihre Freundin Sie bevor sie Paige alleine ließ. Was? Jetzt ließ sie Paige auch noch alleine? Warum rasst ihr Herz aufeinmal so? “ Hey Paige”, ertönte Peters Stimme. “He..y”, Mist! War ihre Stimme schon immer so hoch? Paige schluckte. Ganz ruhig Paige, ganz Ruhig “Hey Peter, ich wollte dir nur deine Jacke zurück geben. Danke nochmal “, sie hielt ihm die Jacke hin. Als er sie nehmen wollte, berühten sich leicht ihre Finger. Sofort durchfuhr sie eine Gänsehaut und sie spührte ein Kribbeln in ihrem Bauch. Wah! Hilfe!  
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CappuccinoKati

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BeitragThema: Re: Charakteraufteilung   Di März 14, 2017 8:21 am

Remus konnte nicht anders, als zu überlegen, was Nathan gerade mit seiner Freundin machte. Aber er atmete tief durch. Er vertraute Rose, also sollte er nicht eifersüchtig sein. Trotzdem...der Vollmond war nur noch zwei Nächte entfernt und er spürte immer mehr, wie der innere Wolf sich in seinem Körper nach oben kämpfte. Er wollte der Welt zeigen, dass Rose zu ihm gehörte. Angestrengt schüttelte der Werwolf den Kopf. Er wollte nicht so sein. Rose würde immer zu ihm halten. Also sollte er sich auch keine Gedanken über Nathan machen. Er war wie ein Bruder für Rose. Und für einen Bruder hatte man nur brüderliche Gefühle. Ich sollte es wieder bei ihr gut machen, dachte sich Remus und verabschiedete sich von seinen Freunden, die immer noch am Frühstückstisch saßen. Mit schnellen Schritten lief er auf die Ländereien und suchte nach Rose Lieblingsblumen. Schnell hatte er sie gefunden und nach einiger Zeit hatte der Braunhaarige genügend Blumen für einen schönen Strauß zusammen. Danach begab er sich zu seiner ersten Stunde. Rose war schon da und schaute zu Boden. Er schlich sich leise zu ihr und hielt ihr den Strauß unter die Nase. Ihre Augen begannen zu strahlen. „Der ist für dich, meine Schöne“, flüsterte er ihr ins Ohr. Sie strahlte ihn an. „Tut mir leid, dass ich in letzter Zeit so ein Arsch war“, entschuldigte er sich, „Aber manchmal geht einfach der Wolf mit mir durch.“ Er hoffte, sie würde die Anspielung verstehen und damit auch verstehen, was er ihr zu verstehen geben wollte. „Ich versuche mich zu bessern und die Sache mit Nathan nicht mehr so ernst zu nehmen. Ich weiß, wie viel er dir als Freund bedeutet und versuche das so zu akzeptieren wie es ist und nicht was vielleicht sein könnte.“

Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, als Paige ihn in der Halle zu sich rief. Sie reichte Peter sein Jacke, die er ihr gestern geben hatte, und bedankte sich. „K-kein P-problem“, stammelte er und nahm seine Jacke zurück. Als sich dabei noch die Hände der beiden berührten, überzog sein ganzer Körper eine Gänsehaut und er wusste nicht mehr, was er sagen sollte. Sein Kopf war komplett wie leer gefegt. Was sollte er nur sagen? „Ich-ich denke...ich sollte jetzt zum-zum Un-unterricht“, stammelte er wieder und verschwand in die Richtung in die auch seine Freunde gegangen waren. Du bist so dumm, schalte sich Peter selbst. Ich kann nicht mal eine normale Unterhaltung mit ihre führen. Mit errötetem Gesicht setzte er sich auf seinen Platz neben den anderen Rumtreibern und schaute stumpfsinnig auf seinen Tisch. Zu seinem Glück sagt keiner seiner Freunde etwas.

Sophie sah Sirius und seine Freunde, wie sie die Große Halle verließen. Die Augen des Schwarzhaarigen wanderten noch einmal zu ihr. Die Blonde schenkte ihm ein Lächeln und winkte ihm zu. Er war ihr einen Luftkuss zu, den sie fing, und machte sich mit seinen Freunden auf den Weg zum Unterricht. Gerade als sich Sophie ebenfalls auf dem Weg zur Unterrichtsstunde machen wollte, landete eine Eule vor ihr. An ihrem Bein hatte sie einen Brief. Als sie den Absender las, begannen ihre Finger zu zittern. Die Ballett Association of London. Voller Angst öffnete sie den Brief und las die Zeilen.
„Sehr geehrte Miss Parson,
leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihr Vortanzen leider nicht unseren Qualitätsanforderungen entsprach und wir die Rolle der Clara in „Der Nussknacker“ leider anderweitig besetzen mussten.“
Den Rest des Briefes konnte sie nicht mehr lesen. Die Buchstaben verschwammen vor ihren Augen, die mit Tränen gefühlt waren. Sie riss sich zusammen und verließ die Große Halle. Statt zu ihrem Unterricht zu gehen, verschwand sie hinaus auf die Ländereien. Die Tränen liefen ihr über die Wangen, als sie einfach weiter rannte. Irgendwann hielt sie an, weil sie keine Luft mehr bekam. Schluchzer brachen aus ihrer Kehle heraus und die Blonde setzte sich hin. Die Stunden vergingen. Immer wieder liefen neue Tränen. Es wurde schon dunkel, als sich jemand neben sie setzte. Es war Sirius. „Wir haben uns Sorgen um dich gemacht, So“, sagte er leise. „Antoni läuft wie ein aufgebrachtes Huhn durch die Schule und sucht dich. Er hat sogar geweint. Selbst Madame Petrowa macht sich Sorgen, glaube ich zumindest“, sagte er und runzelte die Stirn, „bei ihr bin ich mir immer nicht so sicher, da ich immer finde, dass ihr Gesicht unlesbar ist.“ Er grinste sie leicht an und wartete darauf, dass Sophie auf grinste, doch selbst das bekam sie nicht hin. „Willst du mir sagen, was los ist?“, fragte er und streichelte ihre Hand. Wortlos reichte sie ihm den Brief, der schon reichlich zerknittert war.


Nadja schaute zu Nathan auf. „Schon okay“, sagte sie und packte ihre Gitarre beiseite. „Was gibt’s?“ Nathan ließ sich neben sie fallen und begann zu erzählen. Schon nach wenigen Worten bemerkte sie, dass es wieder nur um das eine Thema ging. Rose. Genervt hörte sie ihm zu. Sie hatte keine Lust immer nur der Notnagel für ihn zu sein. Schon gar nicht, wenn er im Begriff war eine völlig intakte und schöne Beziehung zu zerstören. Wo war der Junge in den sie sich vor so vielen Jahren verliebt hatte? War er überhaupt noch vorhanden? „Sag mal, musst du immer die selben Fehler machen, Nathan?“, unterbrach sie ihn. „Was?“, fragte er entsetzt. „Letztes Jahr hattest du dich in Susanne verliebt, erinnerst du dich? Sie war mit Robert zusammen. Du bist der Grund dafür, dass sie sich getrennt haben. Jetzt verliebst du dich in Rose, die mit Remus zusammen ist. Kennst du nicht das Sprichwort: Bruder vor Luder?“ Wütend zogen sich Nathans Augenbrauen zusammen. „Das mit Susanne war etwas ganz anderes! Und Remus ist nicht mein Bruder!“, rief er empört aus. „Trotzdem sollte man die Finger von jemanden lassen, der vergeben ist. Es ist nicht richtig. Es ist selbstsüchtig von dir. Es geht dir nicht darum, wie es Rose dabei geht oder Remus, sondern nur um dich. Genauso ist es mit mir. Drei Jahre hast du kaum ein Wort mit mir gesprochen und plötzlich, wo du Probleme mit Rose hast, kommst du jedes Mal zu mir. Ich frage mich echt, wo der Junge geblieben ist, der mit mir aufgewachsen ist. Den ich mochte. Der Junge, der jetzt gerade vor mir sitzt, hat keinerlei Ähnlichkeit mehr mit ihm. Und er gefällt mir nicht.“, sagte sie. Erbost erhob er sich ebenfalls. „Ach und ich soll es toll finden, dass du dich mit jedem daher gelaufenen Typen triffst? Du bist doch nur eifersüchtig!“ Nadjas Augen blitzten wütend. „Ich hab es einfach satt dein Notnagel zu sein, wenn du wieder jemanden brauchst, bei dem du dich ausheulen kannst. Werd endlich erwachsen und kapier, dass du mit deiner Selbstsucht nur alles kaputt machst!“, rief sie, schnappte sich ihre Gitarre und verschwand in ihrem Gemeinschaftsraum. In ihr brodelte die Wut. Wie konnte er es wagen ihr sowas zu unterstellen? Er hatte keinerlei Ähnlichkeiten mehr mit dem Jungen von damals. Mit dem Jungen, den sie geliebt hatte. Wieso sollte er auch? Von einen Tag auf den anderen hatte er damals nicht mehr mit ihr geredet. Wie sollte da noch was übrig sein? Mit ihrer Gitarre setzte sie sich auf ihr Bett und begann wieder zu spielen. Diesmal war sie gänzlich ungestört.
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